Verfahren gegen PP-Kandidaten eröffnet

Das Cabildo Tenerife hat ein Auskunfts-Verfahren gegen den Kandidaten für den Senat der Partido Popular (PP), Antonio Alarcó, eröffnet. Nach einer Analyse durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCopers wegen Unregelmäßigkeiten bei der Leitung der Fundación Canaria de Salud y Sanidad de Tenerife (Stiftung Gesundheitswesen) wird von Alarcó, dem damaligen Geschäftsführer, Auskunft über festgestellte Unregelmäßigkeiten in der Rechnungslegung für die Jahre 2009, 2010 und 2011 verlangt. Im Werbeetat der Stiftung fehlen nach Feststellung der Prüfer etwa 80.000 Euro. Zweifelhafte, nicht zur Satzung der Stiftung konforme, Positionen sind in den Büchern festgestellt worden. Unter Anderen eine Spende von 10.000 Euro für das Beach-Volleyball-Turnier im Jahr 2009, drei Geschenk-Kugelschreiber von Cartier im Wert von 1.000 Euro, 18 Montblanc-Kugelschreiber im Wert von 6.811,33 Euro und eine Werbungkampagne für den Wissenschaftsautor Eduard Punset über ein Volumen von 35.474,33 Euro. Schließlich noch unklare Kostenerstattungen an den Ex-Minister Rodrigo Rato. Den Verdacht der Prüfer hatte allerdings eine Zuwendung an den Senats-Kandidaten der PP erweckt, der eine nicht unerhebliche Summe von der Stiftung erhalten hatte.Dem Cabildo-Präsidenten Richardo Melchior und dem aktuelle Leiter der Gesundheitsstiftung, Aurelio Abreu, wird aus der Partei von Antonio Alarcó vorgeworfen, eine Kampagne gegen den beliebten Politiker losgetreten zu haben..

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