Urteilsverkündung im Fall „Karate“

Heute wurden in Las Palmas die Urteile wegen Kindesmissbrauchs im sogenannten Fall „Karate“ gesprochen. Bei den Vorfällen ging es um massiven Kindesmissbrauch in einer Karateschule auf Gran Canaria. Der Hauptangeklagte Fernando Torres Baena, wurde zu 302 Jahren Gefängnis verurteilt, wegen 35-fachen Kindesmissbrauchs und 13 anderen Nötigungen gegen Minderjährige. Seine Ehefrau María José González, zu 146 Jahren Gefängnis und eine Kampfsportlehrerin der Schule, Ivonne González zu 126 Jahren. Ein anderer Angeklagter, Juan Luis Benítez, wurde freigesprochen. Die Justiz spricht von einem Fall von systematischem Kindesmissbrauch ohne Beispiel in der spanischen Justizgeschichte.

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Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. Tarajal
    März 16, 09:07 Reply

    Selbst wenn man dann einmal das deutsche “lebenslänglich” (ich glaube mit 25 Jahren die bei guter Führung auch gemindert werden können) vergleicht,
    haben die hierauch danach noch eine ganze Menge abzusitzen.

    Vielleicht schreckt das ja mal eher ab, glaub ich aber ehrlich nicht weil so feige Drecksäue sich niemals den Ansprüchen eines erwachsenen Partners stellen würden und nur Macht an wehrlosen ausüben wollen.

    Unterwassersteinbruch, Wälder aufräumen und aufforsten, Reparationsarbeiten in gefährlichen Bereichen (die sind ja als Karate”sportler” wohl trainiert genug…) und Vieles anderes was dringend getan werden müsste und für das die Gemeinden in absehbarer Zeit kein Geld haben werden.

    Drei Menschen die jeden einzelnen Tag zwölf Stunden hart arbeiten, können in ihrer verbleibenden Lebenszeit eine ganze Menge bewerkstelligen…

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  2. baxter
    März 16, 11:46 Reply

    In Spanien ist man spätestens nach 30 Jahren wieder frei. Bei guter Führung etc. auch früher. (In Spanien gibt es übrigens kein Strafmaß Lebenslänglich, daher die Jahre.)

    Und noch am Rande: Die höchste verhängte Haftstrafe in Spanien waren 16.000 Jahre, ebenfalls wegen sexuellen Missbrauch von Kindern.

    Ich zumindest finde es beruhigend zu wissen das die Justiz in Spanien hier scheinbar sehr hart vorgeht. Da gibt es andere Länder in Europa, die sich auch gerne so fortschrittlich nennen, die in diesem Punkt gerne sehr blind sind.

  3. samarimix
    März 16, 11:56 Reply

    Die höchsten Strafen gab es gegen die Attentäter vom 11. März 2004 auf die Züge in Madrid

  4. Tarajal
    März 16, 21:41 Reply

    Als Kampf”sportler” sind die doch fit genug, da finde ich Strafarbeit immer noch was gescheiteres.

    Wer Kinder mißbrauchen kann, kann auch bis zur völligen Erschöpfung arbeiten und da wäre ich dann auch mit 30 Jahren Strafe einverstanden.

    12 Stunden täglich, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr.

    Ich verstehe einfach nicht, wie solch gemeine Schweine sich auf unser aller Kosten einen ruhigen Lenz im Knast machen sollen…

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  5. samarimix
    März 16, 23:41 Reply

    Wenn man sich das veröffentlichte Urteil anschaut, dann wird einem einfach nur schlecht.
    Die Vergewaltigungen gingen über Jahre.
    Wie alt die Kinder waren, war denen komplett egal.

    Der Typ hat da mit seiner Frau und der Mitarbeiterinnen regelrechte Orgien veranstaltet.

    Und der war ja auch nicht irgendein Hinterhofsportler, sondern ein (scheinbar) international berühmter Karatekämpfer.
    Schwarzer Gurt und 6. Dan ist schon eine Hausmarke.

  6. Tarajal
    März 17, 00:23 Reply

    Wie sieht es denn mit den Kindern aus, werden die wenigstens betreut um die Traumata aufzuarbeiten?

    Und wie “beliebt” sind hier im Knast die Kinderschänder?

    Die Kinder tun mir leid.

    Schimpf und Schande über den Karatekampfsport, pfui deibel!

    Wer mit einer solchen Ausbildung (und normalerweise auch Philosophie) solch furchtbare Taten vollbringt,
    hat in meinen Augen keine Freiheit mehr verdient und schon gar nicht einen ruhigen Lenz!

    Bei so Typen krieg ich einen dicken Hals und mir läuft die Galle über.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  7. samarimix
    März 17, 12:13 Reply

    laut der Details im (169 Seiten-) Urteil sind die Kinder wohl in Betreuung.

    Das Ehepaar hat die ja richtig unter Druck gesetzt, so unter dem Motto “Nur wenn Du ……. dann wirst Du ein Kämpfer”
    oder “Deine Eltern sind nichts wert, nur die Schule ist Dein Leben” usw.

    Der Anwalt des Hauptverurteilten hat übrigens angekündigt, in Revision zu gehen
    Begründung “Die Kinder sind ja nicht gezwungen worden”
    Und ” Es wird ja auch niemand gezwungen, ins Bordell zu gehen”

    In der Knast-Hierarchie sind diese Leute sicherlich nicht gerade hoch angesehen, allerdings werden sich die anderen Inhaftierten sicherlich 2x überlegen, ob sie den Typen angreifen, der macht die ja locker platt, wenn die ihm blöd kommen…..

  8. peggy
    März 18, 16:17 Reply

    wenn der staat geld verliert, kanns böse werden

    [img]http://sphotos-h.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/430935_362640963748577_965342391_n.jpg[/img]

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