Tomatenproduktion vor dem Aus

Die  sinkenden Subventionen für die Tomatenzucht auf den Kanaren führt laut dem Sprecher der federación de exportadores Fedex, Roberto Góiriz,  dazu, dass auf immer weniger Flächen der Kanaren Tomaten angebaut werden, die Exporte  sanken von 450.000 Tonnen im Jahr 2000 auf einer Fläche von 4.500ha auf 90.000 Tonnen auf einer Fläche von 1.700ha. Die versprochenen Subventionen für den Transport wurden um 60% reduziert, in diesem Jahr sogar auf nur 25%. Laut dem Sprecher der Federation bedeutet das in Kürze das Aus für viele der insgesamt 15.000 Familien, welche auf den Kanaren Tomaten züchten.

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Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. Pfote 9
    August 14, 12:19 Reply

    Vor etlichen Jahren wurde schon mal die Produktion der kanarischen Bananen für tot erklärt, ebenfalls wegen weniger Suventionen. Aber – siehe da, es gibt sie immer noch. So wird es sicher auch mit den Tomaten werden. Überall in der Landwirtschaft klagen die Bauern ihr Leid, warum nicht auch auf den Kanaren. B)

  2. aurora
    August 14, 13:14 Reply

    Also ich denke auch, dass weiterhin produziert wird. Die kanarischen Tomaten schmecken sehr gut; und es werden sich hier wohl kaum Tomaten aus Holland auf dem Markt durchsetzen.

    Ich wünsche mir noch viel mehr Subventionsabbau in der Landwirtschaft. Dann könnten auch wieder kleine Betriebe existieren.

    claudia

  3. samarimix
    August 14, 15:28 Reply

    Größter Konkurrent der kanarischen Tomate ist die marokkanische Tomate, die massiv auf den Markt drängt zu Dumpingpreisen, bei denen die Kanaren passen müssen

  4. Tarajal
    August 14, 16:17 Reply

    Leider ist es ja auch so, dass meist nur die “Großen” die Subventionen abschöpfen, die kleinen Bauern haben da mangels Kenntnis oder Wissen kaum eine Chance dran zu kommen.

    Ich denke aber auch, das es auch ohne Subventionen weiter gehen wird.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  5. aurora
    August 16, 16:40 Reply

    Achso ja, Marokko, nicht Holland ;).

    Im größten landwirtschaftlichen Betrieb unserer Insel – wir wohnen genau gegenüber der Abpackstation – arbeiten: Rumänen, Marokkaner, eine Kolumbianerin, ein staatenloser Afrikaner, ein Ghanaer usw. Nur der Chef ist Canario.

    In anderen landwirtschaftlichen Betrieben sieht’s ähnlich aus.

    Eigentlich gefällt mir der Gedanke sehr gut, wenn all diese Menschen in ihrer Heimat Arbeit finden – z.B. in der Landwirtschaft, weil die Produkte nun wieder dort hergestellt und hier verkauft werden können wegen der geringeren Subventionen hier – und trotz der nach wie vor hohen Importschranken.

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