Sturm der Entrüstung bei den Sportverbänden wegen Entscheidung des Cabildos

Die Sportverbände laufen Sturm gegen eine seit gestern in Kraft getretene Anweisung des Cabildos, nachdem es Minderjährigen nicht mehr erlaubt ist, als Zuschauer oder als Teilnehmer bei Sportveranstaltungen teilzunehmen, bei denen es um physische Gewalt geht, d.h. In erster Linie Boxen und Kickboxen. Sollten sich die Veranstalter weigern, dieser Anordnung beizupflichten, kann die Veranstaltung augenblicklich zwangsbeendet werden.

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Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. baxter
    März 08, 12:25 Reply

    Und das soll was bringen?

    Mir ist es lieber die Kids kloppen sich (und lassen ihre Aggressionen ab) im Verein mit entsprechender fachlicher Begleitung als auf der Strasse.

  2. samarimix
    März 08, 14:01 Reply

    In den Leserbriefen wird aber oft darauf hingewiesen, dass sie die fachliche Ausbildung dann leider oft nutzen, “in der freien Wildbahn” andere Kinder fachgerecht zu verprügeln.

    Ich sehe zumindest bei Kickboxen keinerlei Sinn, dass das von Kindern, egal im Verein oder sonst wo, praktiziert werden sollte.
    Wenn die sich mit 18 die Knochen brechen und die Gehirne weichprügeln wollen, ok…

    Und dass auch die meisten (Profi-)Boxer einen ordentlichen Schuss abgekommen haben, steht ja wohl außer Frage

  3. ElTomate
    März 08, 14:11 Reply

    zählt dazu auch lucha canaria? vermute mal eher nicht.

    statt sich mit fragwürdigen verboten aufzuhalten, sollte man lieber an sinnvollen angeboten für jugendliche arbeiten, das ist gerade bei uns im ort sehr sehr bescheiden. meine angetraute hat dem rathaus schon damit gedroht, demnächst die hälfte des seniorenzentrums für jugendliche zu besetzen. da gibt man millionen für ein neues centro cultural aus, und hat keine 20 qm für ne tischtennisplatte oder ähnliches zur verfügung.

  4. samarimix
    März 08, 15:18 Reply

    Na Lucha Canaria ist ja eher “an der Windel reißen und durch die Gegend schubsen” als wirklich so was “brutales” wie Kickboxen.

    [url=http://www.cosgan.de/smilie.php][img]http://www.cosgan.de/images/smilie/sportlich/a035.gif[/img][/url]

    Das mit dem CC haben wir in La Camella auch, mit Riesen TamTam eröffnet, richtig teuer, und nun fast nie benutzt, weder von den Senioren, noch von den Jugendlichen

  5. baxter
    März 08, 16:26 Reply

    Ein weit verbreiteter Irrtum… Im Kickboxen (wie auch in andern Kontaktsportarten wie z.B. Karate) geht es überhaupt nicht um Knochen brechen. Zum einen gibt es ein entsprechend Regelwerk das das ausschließt, zum anderen nutzen alle Kickboxer Kopf-, Tief-, Bein-, Fuß- und Zahnschutzvorrichtungen.

    Beim Boxen müssen Kinder einen Kopfschutz tragen, sowohl beim Training als auch den Wettkämpfen. Ich stimme dir durchaus zu das eine Boxer nicht sonderlich helle sind, das hat aber wenig mit dem Sport zu tun sondern die haben eher mit persönlichen Gründen…

  6. Tarajal
    März 08, 17:03 Reply

    Nunja, es ist nicht immer so, dass ein paar Schläge auf den Hinterkopf das Denkvermögen erhöhen sollen.

    Ich meine es gibt wirklich genügend gefährliche Sportarten wo man sich locker mal die Knochen brechen kann,
    aber mir erschließt sich trotz Rocky 1-X immer noch nicht der Sinn dem anderen gezielt ein in die Fresse zu hauen und die Birne weich zu mantschen.

    Mal ganz abgesehen von den massiven Hirnschäden die sehr viele Boxer davon tragen.
    Es ist nun mal so, dass unser Gehirn eine weiche und richtig sensible Masse ist, die gerade mal von ein bisschen Flüssigkeit umgeben ist.
    Nicht umsonst hat die Natur deswegen unseren harten Schädel drumherum gebaut um es besser zu schützen.
    Und bei starken Schlägen rummst nun mal unser Hirn an die Schädelwand um trägt meist schwere Folgen davon.
    Hirnschwellungen und Blutgerinsel im Denkapparat sind nur zu oft an der Tagesordnung.
    Wenn jemand durch einen früheren Unfall oder seit Geburt schon ein solches Aneurysma hat, kann das sehr schnell zum Tode führen.

    Boxen ist für mich kein Sport.

    Für Jugendliche wäre es wesentlich hilfreicher und sinnvoller ihnen Kreativität und handwerkliche Fähigkeiten beizubringen, als wie man sich am besten die Fresse vollhaut.

    Auch reine Verteidigungssportarten sind voll in Ordnung, Kickboxen gehört aber aufgrund seiner Zielrichtung in meinen Augen nicht dazu.
    Und Regeln sowie Ethik gelten sicher im Verein und in den Trainigsstätten, draußen auf der Straße aber wohl kaum noch.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  7. peggy
    März 08, 18:04 Reply

    sollten da nicht auch sämliche motorsportarten von jugendlichen nicht geschaut oder gar ausgeübt werden :dry:

    verleitet doch nur dazu *auch mal schumi* spielen zu wollen.

    brauchen wir solche nachahmraser auf unseren strassen :woohoo:

    wo sie sogar noch viele andere gefährden, nicht nur seinen gegner :angry:

  8. Tarajal
    März 08, 18:13 Reply

    Vor jedem Formel 1 Rennen hören wir hier bei uns im Norden wirklich einen ganzen Haufen Deppen durch die Gegend rasen.

    Passiert auch schon mal, dass es dabei heftig kracht.
    Beginnt dann die Sportübertragung ist auf den Straßen wieder schlagartig Stille eingekehrt.

    Auch wenn ich nicht viel von Formel 1 Rennen halte (da kann ich auch stundenlang einer Carrera Rennbahn zuschauen, geht auch immer nur im Kreis rum),
    sehe ich deswegen noch keinen direkten Bezug zu einem “Sport” der mich nur an eine banale Prügelei mit Handschuhen, Mundschutz und Regeln erinnert.

    Bei Autorennen geht es ja immer noch um Geschicklichkeit und Koordination und nicht darum einem x-beliebigen Gegner immer wieder gezielt eins in die Fresse zu hauen, – also Aggressivität pur.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

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