Staatsanwaltschaft fordert 25 Jahre Haft für den ehemaligen OB von Yaiza

Die Staatsanwaltschaft hat für den ehemaligen Bürgermeister von Yaiza José Francisco Reyes eine Haftstrafe von 25 Jahren beantragt. Dem Bürgermeister wird vorgeworfen, massiv illegale Baugenehmigungen für Hotelanlagen auf Lanzarote genehmigt zu haben. Die Staatsanwaltschaft sieht es auch erwiesen hat, dass der OB gut 1,2 Millionen Euro an erhaltenen Schmiergeldern an Familienmitglieder verteilt hat, um Spuren der Transaktionen zu vertuschen. Außerdem sollen auch seine Frau und seine beiden Söhne für jeweils 5 Jahre hinter schwedische Gardinen. Laut Staatsanwaltschaft wird auch Haftstrafen gegen anderen Mitarbeiter der Stadtverwaltung in Erwägung gezogen. 

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Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. Tarajal
    März 09, 15:17 Reply

    Das klingt ja richtig danach, als würden sie hier mal endlich ein Exempel statuieren zu wollen.

    Was nacher dabei raus kommt steht natürlich noch in den Sternen, aber 1,2 Millionen sind natürlich auch kein Pappenstil.

    Bin ja mal gespannt was draus wird…

    Wann ist denn mit dem Prozess zu rechnen?

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  2. aurora
    März 09, 16:44 Reply

    Der Bürgermeister war der willfährige Erfüllungsgehilfe der Inselmogule, die indes ungeschoren davon kommen – denn ihre illegalen Hotels usw. sind auf dem besten Weg der Legalisierung. Und damit auch bloß kein Richter weiter bohrt, werden im größten Inselskandal, bei dem über 100 Menschen unter zum Teil schwerem Korruptionsverdacht usw. stehen, die ermittelnden Richter ständig ausgetauscht. In den vergangenen 2 Jahren gleich 5 mal! D.h. die durchschnittleiche Amtsverweildauer eines Richters beträgt knapp 5 Monate… Um die richterliche Unabhängigkeit scheint es in Spanien nicht sehr gut bestellt zu sein – s. auch Baltasar Garzón.

    claudia

  3. Tarajal
    März 09, 18:39 Reply

    Jetzt bin ich aber richtig gespannt, was daraus wird.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

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