Schweigeminute der Nationalpolizisten

Kanarische Inseln: Am gestrigen Montag riefen die Nationalpolizisten landesweit zu einer Schweigeminute für einen am Freitag in Madrid getöteten Kollegen auf. Auch die kanarischen Kameraden gedachten dem erst 28 Jahre alten Francisco Javier Ortega del Real, der am 2. Januar um 11.50 Uhr in der Bahnstation Renfe Cercanías de Embajadores in Madrid in Ausübung seines Dienstes getötet wurde.

Der junge Polizist war mit einem Kollegen auf Streife gewesen, als er eine verdächtige Person um die Ausweispapiere bat. Dieser wehrte sich gegen die Identifizierung und griff den Beamten an. Beide fielen just in dem Moment auf die Gleise als ein Zug der Linie 5, Cercanías Renfe, einfuhr. Der Polizist verstarb noch am Unfallort, der Angreifer wurde schwer verletzt unter der Lok geborgen und ins Krankenhaus eingeliefert. Es handelt sich um den ebenfalls 28 Jahre alten Ali Raba Yode von der Elfenbeinküste. Der Mann ist bereits neun Mal wegen Raub und Bedrohung aufgefallen.

Die Nationalpolizisten bezeichneten den Kollegen als Helden und machten noch einmal darauf aufmerksam, wie gefährlich ihre Arbeit ist und wie risikoreich eine simple Personen-Überprüfung sein kann. Sie betrauern den Kollegen und bekundeten seiner Familie ihr herzlichstes Beileid.

Quelle: Kanarenexpress (http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000004/0/44426/article_tf.html)

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