Rumänische Banden im Süden von Teneriffa

Weder eine spezielle Polizei-Operation namens Danubio, noch eine verstärkte Polizeipräsenz haben bisher das Problem der Taschendiebstähle durch rumänische Banden im Süden von Teneriffa grundlegend ändern können.

Allein in der letzten Woche gehen die ermittelnden Beamten von gut 14.000 Euro Beute aus, Leidtragende sind vor allem Russen, die gewohnheitsmäßig alle Barschaften und Papiere bei sich tragen und aus Argwohn nichts im Hotel deponieren wollen. Mit dem Start des Karnevals befürchtet man nun noch mehr Aktivitäten der Rumänen. Die Vorgehensweise der Diebe ist immer die selbe, mehrere Mitglieder der Bande umringen das Opfer, lenken es ab und von der anderen Seite wird die Brieftasche aus der Hose oder aus der Handtasche gestohlen und gleich weitergereicht, so dass bei einer eventuellen Verhaftung keine Beweise mehr vorhanden sind.

Da die russischen Touristen meistens auch die Pässe und Kreditkarten in der Brieftasche haben, ist der Ärger, abgesehen vom gestohlenen Geld, dann noch mal größer, weil die Wiederbeschaffung der Ausweispapiere mit viel Aufwand verbunden ist.Der einzige Trost, den die Polizei spenden kann, ist, dass bisher bei den Diebstählen noch keine Gewalt angewendet wurde. (LAP 06/01/14)

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