Neues zum Autobahnring

Das Projekt der Schließung des Autobahnrings mit der Konstruktion der Straße zwischen El Banque und Santiago del Teide wird eine neuen Studie zu Folge den Bereich von Santa Cruz verkehrstechnisch stark entlasten, insbesondere die Verbindungen der Nord-und Südautobahn. Laut der Studie, erstellt vom Cabildo de Teneriffa, würde Santa Cruz und La Laguna ca. 20.000 Fahrzeuge pro Tag weniger zu verkraften haben, wenn der Ring geschlossen wäre. So äußerte sich nun der Inselpräsident und der für das Verkehrswesen verantwortliche Minister. In dem Dokument heisst es weiter, dass, unter Berücksichtigung von Umweltschutz, Staus, Spritverbrauch und Zeit, den Bürgern die nicht fertige Verbindung ca. 269 Millionen Euro im Jahr an Kosten verursachen würde. Der Inselpräsident von Teneriffa Carlos Alonso hat deshalb die Zentralregierung von Madrid aufgefordert, den Autobahnbau als nationale Notwendigkeit einzustufen und den Ausbau der noch verbleibenden Streckenabschnitte in Angriff zu nehmen.

Die Kosten hierfür belaufen sich auf 381 Millionen Euro. Des weiteren würde der Autobahnring auch neue Geschäftsmöglichkeiten im Tourismusbereich und im Transportwesen ermöglichen, so der Bericht weiter. Auf jeden Fall soll der Teilbereich zwischen Icod de Los Vinos und El Tanque ab März einsatzbereit sein, der Bereich zwischen Adeje und Santiago del Teide im Ganzen erst im Jahr 2015, in Teilen jedoch schon in diesem Jahr befahrbar sein. Der Minister für Verkehrswesen, Jose Louis Delgado betonte weiterhin, dass der Autobahnring eine riesige Erleichterung für den Stadtbereich Santa Cruz und La Laguna bedeuten würde.So wäre ab dem Punkt Tacoronte die Fahrt über El Tanque dann sinnvoller, wenn die Fahrt nach Las Americas gehen sollte, als über die heutige Route der TF5 und TF1. Die Landstraße von Erjos hat heute schon ein Verkehrsaufkommen von 5.000 Fahrzeugen täglich, diese Zahl würde im Jahre 2021 auf bis zu 18.000 Autos täglich ansteigen und einen Ausbau der Straße unumgänglich machen.

Zur Finanzierung wurde der zuständigen Ministerin Ana Pastor 2 Vorschläge unterbreitet, einmal das sogenannte deutsche Modell mit Bezahlung nach Fertigstellung und das Modell mit einer Finanzierung mittels einer “Schattenmaut”, die von staatlicher Seite dem privaten Bauunternehmer gezahlt wird, ohne dass der Bürger zur Kasse gebeten wird

Schattenmaut: Beim Modell der Schattenmaut trägt die Projektgesellschaft ebenfalls wie beim Modell der minimalen Verkehrsgarantie die Verantwortung für den Bau, die Instandhaltung und den Betrieb der Verkehrsinfrastruktur. Die Schattenmaut ist jedoch dadurch gekennzeichnet, dass der Nutzer der Infrastruktur selber keine Maut an die Projektgesellschaft zu entrichten hat. Das Verkehrsaufkommen wird gemessen, die Mautzahlungen an die Gesellschaft werden vom Staat übernommen (vgl. Augustin 2006). Vorteil dieser Variante für den Nutzer ist, dass er selber keine Maut zu bezahlen hat und die (neue) Infrastruktur annimmt – für ihn bestehen keine Nutzungshindernisse. Hätte der Nutzer die Maut selber zu zahlen, könnte er mautfreie Alternativrouten bevorzugen womit es zu (unerwünschten) Verdrängungseffekten kommt. Der Projektgesellschaft kommt genau dies ebenfalls zugute.

Für die Strecke von Puerto de La Cruz nach Playa de Las Americas würde die neue Autobahnstrecke satt bisher ca. 180 Minuten hin und zurück lediglich 90 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Für die Strecke Puerto de La Cruz nach Santa Cruz würde das damit einhergehende geringere Staurisiko die Fahrzeit um 30 Minuten reduzieren. (DDA 08/01/14)

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