Missbrauch von Tranquilizern auf den Kanaren

Die Notwendigkeit, schnelle Hilfe bei Depressionen, Angst, Stress oder Nervosität zu finden, hat den Verbrauch von Beruhigungsmitteln auf den Kanaren sprunghaft ansteigen lassen. Das Gesundheitsministerium spricht schon von Missbrauch von Tranquilizern auf einem Level wie Alkohol oder Drogen. So nehmen ungefähr 125.000 Bewohner der Kanaren täglich Benzodiazepine ein, 500.000 haben sie wenigstens schon einmal eingenommen. Das Gesundheitsministerium will nun eine Kampagne starten, um die Bevölkerung über die Gefahren dieser Mittel zu informieren und über die Gefahr der Abhängigkeit aufzuklären. So besteht bei Einnahme dieser Medikamentengruppe große Unfallgefahr im Straßenverkehr, aber auch im täglichen sozialen Leben die Gefahr einer sogenannten emotionalen Anästhesie und Realitätsverlust. Darüber hinaus sind Nebenwirkungen in der Regel sehr häufig, von Benommenheit bis zu psychomotorischen Störungen wie Ataxie, Schwindel und mangelnde Koordination durch die Entwicklung von kognitiven Störungen wie Phobien, bipolare Störungen, Depression und Veränderungen in der Stimmung. (DIA 09/11/13)

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Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. peggy
    November 17, 00:43 Reply

    schuld an diesem missbrauch geb ich zu 80% oder gar 98%? den ärzten. die verschreiben diese medikamente ohne sicher zu stellen das eine psychatrische beratung oder therapie garantiert ist.

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