Jäger ertrinkt beim Versuch, seinen Hund zu retten

Ein tragischer Unfall ereignete sich am Montag in Santa Cruz in der Nähe von Hoya Fria, als ein 46-jähriger Mann, Mitarbeiter des Ayuntamientos von El Rosario zusammen mit seiner Frau und einigen seiner Podencos im (Achtung, makaber) Barranco El Muerto unterwegs war, nur 150m entfernt von der TF-1. Einer seiner Hunde verlor den Halt und fiel in ein Wasserbecken, aus dem er sich nicht selbst befreien konnte, woraufhin der Mann hinterher sprang und ebenfalls Probleme bekam. Um ihm zu helfen, sprang auch noch seine Frau hinterher, konnte aber nichts mehr für ihn tun, da er scheinbar beim Sturz eine Kopfverletzung erlitt und ohnmächtig wurde. Seine Frau schaffte es nur unter extremen Schwierigkeiten, aus dem mit Moos bewachsenen Becken zu kommen und dann Hilfe zu holen. Die eintreffenden Retter konnten aber nichts mehr für den Mann ausrichten, zumal auch der Weg dorthin durch den Regen der vergangenen Wochen extrem glitschig ist und überall noch tiefe Pfützen anzutreffen sind. Sein Hund schaffte es auch nicht mehr, aus dem Becken zu kommen und ertrank ebenfalls. Der Präsident der Jagdverwaltung von Teneriffa, Antonio Porras, bekundete seine Bestürzung über den Verlust von Santiago Diaz Acosta, der hohes Ansehen bei dem Verband genoss und auch Züchter von Podencos war, ungefähr 4ß-50 Hunde, alle wohlgenährt und in bestem gesundheitlichen Zustand, tummelten sich ständig auf dem Grundstück des Jägers, der jeden Tag mit den Hunden an der Unglücksstelle unterwegs war, weil es dort eine Trainingsmöglichkeit für Hunde gab, oftmals begleitet von seiner Frau und seinem Sohn Santiago. (LAP 23/04/14)

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