Internet verkommt zur Müllkippe

Ein heute veröffentlichter Bericht des Softwareherstellers McAfee zeigt auf, dass das Internet immer mehr mit Reklame, dem sogenannten SPAM, zugemüllt wird. So hat sich die Anzahl der unerwünschten Werbemails allein vom Dezember 2012 bis zum März 2013 gut verdoppelt von 1.000.000.000.000 auf fast 2.000.000.000.000. Die Softwarefirma gab auch bekannt, dass sich vor allem in sozialen Netzwerken immer mehr Schadsoftware breitmachen würde, Würmer wie Koobface:   Nach erfolgreicher Infektion versucht Koobface Login-Informationen für FTP-Seiten, Facebook und anderen sozialen Medien-Plattformen zu sammeln, nicht jedoch sensible finanzielle Daten.

Er nutzt dann die kompromittierten Rechner, um ein peer-to-peer Botnetz aufzubauen. Ein infizierter Rechner kontaktiert andere infizierte Rechner, um Befehle in einer peer-to-peer Art zu erhalten. Das Botnetz wird dazu genutzt, um sowohl zusätzlich Bezahl-per-Installation Malware auf den kompromittierten Computern zu installieren als auch Suchanfragen umzuleiten, um Werbung anzuzeigen. Koobface wurde zuerst im Dezember 2008 entdeckt, eine mächtigere Version kam dann im März 2009. Eine Studie von Information Warfare Monitor, ein Zusammenschluss von “SecDev Group” und “Citizen Lab” in der “Munk School of Global Affairs” an der Universität Toronto hat herausgefunden, dass die Botnetz Betreiber einen Umsatz von 2 Millionen Dollar von Juni 2009 bis Juni 2010 gemacht haben. 

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