Höchste Geldsstrafe wegen unerlaubter Baggerarbeiten

Die Firma Hermanos Morales Martin aus Güimar ist zu der höchsten jemals verhängten Strafe wegen Umweltschädigung in der Geschichte von Teneriffa verurteilt worden. Der oberste Gerichtshof der Kanaren sah es als erwiesen an, dass die Firma durch den Abbau von Sand im Barranco Bajados die Umwelt in enormen Maße geschädigt hat und verurteilte die Firma zur Zahlung von 2,4 Millionen Euro, zahlbar in 14 Tagen. Der Beauftragte für die Wasserversorgung von Teneriffa geht aber davon aus, dass die Firma vorher Insolvenz anmelden wird, um die Strafe nicht zahlen zu müssen. Gegen die Firma wurden schon mehrere Strafen verhängt wegen fehlender Lizenzen zum Abbau von Sand und der Beschädigung des Barrancos 2005 und 2006.

Damals musste die Firma insgesamt 180000 Strafe zahlen. Durch die jetzt geahndeten Baggerarbeiten war der Lauf des Barrancos schwer beschädigt worden, weil die Löcher nicht wieder aufgefüllt worden sind. Sogar der Wasserverlauf hatte sich durch das riesige Loch verändert und die Wasserverwaltung musste mit einem Notfallplan im wahrsten Sinne des Wortes die Löcher stopfen und stellte die Kosten dafür nun der Firma in Rechnung.

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