Frau beim Überqueren der Autobahn tödlich verletzt

Eine Frau erlitt heute Morgen tödliche Verletzungen, beim Versuch die TF-1 bei Candelaria zu überqueren. Sie wurde von mehreren Fahrzeugen überrollt, so dass aufgrund ihrer Verletzungen gar nicht festgestellt werden konnte, ob es sich bei dem Opfer um einen Mann oder eine Frau handelte. Der Verkehr auf der Autobahn musste nach dem Unfall nur über 2 Spuren weitergeleitet werden, so dass es zu Verkehrsbehinderungen kam. 

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Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. Tarajal
    März 08, 16:36 Reply

    Wie kommt man denn auf die Idee eine Autobahn überqueren zu wollen?

    War die Frau vielleicht geistig verwirrt?

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  2. samarimix
    März 08, 17:19 Reply

    Wahrscheinlich Selbstmord.
    Die Frau war 53 Jahre alt, wohnhaft in La Laguna, ihren Wagen hat sie auf der Brücke über der Autobahn stehen lassen, unklar ist noch, ob sie von der Brücke runtergesprungen ist oder noch runtergelaufen ist auf die Autobahn, das lässst sich anhand des Zustands wohl nicht mehr rekonstruieren.

  3. Tarajal
    März 08, 17:55 Reply

    Puh, da gibt es doch nun wirklich sanftere Arten sich umzubringen wenn man schon meint es unbedingt tun zu müssen.

    Ich meine es ist immer noch jedermanns eigene Entscheidung diesen wirklich nicht einfachen Schritt zu gehen,

    aber müssen deswegen unbeteiligte Personen dieses Trauma jemanden überfahren zu haben auch noch für die nächsten Jahre durchleiden???

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  4. Biggi
    März 08, 23:09 Reply

    Ja, kommt einem rücksichtslos vor. Aber ich glaube inzwischen, dass jemand, der sich vor Züge oder Autos wirft, einfach nicht mehr in der Lage ist, in diese Richtung zu denken. Da ist im Gehirn irgend etwas blockiert.

  5. samarimix
    März 08, 23:23 Reply

    Ich habe mal von sicherlich 20 Jahren Jahren auf der Autobahn bei Las Chafiras mit angesehen, wie auf der Gegenfahrbahn ein Mann auf den Kühler genommen wurde, zwar “nur” auf der Abfahrt, aber dennoch tödlich, die Audiodatei vom Schlag des Aufpralls und das dazugehörige Video, wie der durch die Luft wirbelte, habe ich immer noch auf der Festplatte.

    Und selbst an eine Klassenreise nach Italien mit einem Bus, mit dem wir an einer Unfallstelle mit verkohlten, bizarr verkrümmten Körpern vorbeifuhren, auch der Anblick ist noch nicht gelöscht.

    Und wenn man direkt daran beteiligt ist, ist es sicherlich noch mal um den Faktor X schwerer, das jemals zu vergessen.

  6. Tarajal
    März 09, 12:44 Reply

    Bei unserem Nachbarn in Lindau hat sich ein Selbstmörder vor den Zug geworfen in dem er als Lokomotivführer saß.
    Er war fortan sehr Menschenscheu und konnte sein Leben durch die Schuldgefühle nicht mehr meistern.
    Nacht für Nacht zehrte er sich in Schuldgefühlen auf.

    Bei unserer Sekretärin konnte eines Mittags die kleine Tochter nicht pünktlich aus der Schule nach Hause kommen weil sich da auch jemand vor den Zug geworfen hatte.
    Die Kinder wurden zwar vor dem Anblick der überfahrenen Person möglichst ferngehalten, aber das Trauma war trotzdem da.

    Ich meine, das kann man sehr gerne anders sehen als ich, aber zu einer heftigen Depression gehört schon eine ganz gehörige Portion Egoismus.
    Und um sich dermaßen rücksichtslos umzubringen, bedarf es noch einer reichlichen Portion Egomanie.

    Es ist immer wesentlich leichter zu jammern und die Schuld anderen zu geben als selber nach Lösungen für sein Leben zu suchen.
    Von dem Begriff der Empathie (sich in andere Menschen hinein zu versetzen) sind diese Menschen nicht erst zum Zeitpunkt des Selbstmordes meilenweit entfernt.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  7. ElTomate
    März 09, 16:02 Reply

    Grausam was da passiert ist. Etliche Menschen mussten sich die herumliegenden Überreste zwangsweise beim Vorbeifahren anschauen, auch einige Lehrer unserer Kinder. Warum diese Frau ihrem Leben auf diese Weise ein Ende gesetzt hat, darüber kann man nur spekulieren. Könnte mir vorstellen, dass sie mit diesem Akt Aufmerksamkeit erzielen wollte, für was auch immer.

    Ich las kürzlich, dass wirtschaftliche Nöte von Privatpersonen in Spanien die Selbstmordquote spürbar erhöht haben, nichts, was man gerne in die Schlagzeilen setzt.

    So greift eins ins andere, die Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung sind denkbar schlecht, am Ende trifft es die Familien, die dadurch in scheinbar ausweglose Situationen geraten.

  8. samarimix
    März 09, 18:55 Reply

    Laut Leserbrief in der El Dia hat sogar TV Canarias die Überbleibsel groß im TV gezeigt, als die über den Unfall berichtet haben….

  9. Tarajal
    März 09, 22:45 Reply

    Neben der Sensationsgier und Leichfledderei hoffe ich wenigstens, dass es zur Abschreckung dienen möge.

    Aber diejenigen, die es real gesehen und erlebt haben werden für lange, lange, sehr lange Jahre nachhaltig geprägt.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

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