Fast 30000 Spanier nach Deutschland

Fast 30000 Spanier sind im vergangenen Jahr nach Deutschland ausgewandert, was einer Zunahme von 45% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt gab es in Deutschland im vergangenen Jahr den größten Zuwachs an Ausländern seit 1995, in Zahlen ausgedrückt, kamen fast eine Millionen Ausländer nach Alemania. Hauptsächlich aus den EU-Ländern, „Traumland“ war an erster Stelle Bayern, gefolgt von NRW, BW und Hessen. Der Zuwachs der spanischen Aussiedler ist sicherlich auch auf Job-Messen wie zum Beispiel in Santa Cruz zurückzuführen, wo deutsche Unternehmen spanische Arbeitskräfte angeworben haben, sogar beim Arbeitsamt in Los Cristianos gab es ein Jobangebot von McDonalds aus Deutschland. 

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Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. aurora
    Mai 08, 12:32 Reply

    Au Backe, die Ärmsten. Ich meine damit die Zuwanderer 😉

    claudia

  2. peggy
    Mai 08, 13:48 Reply

    wieso au backe. sollen die jugendlichen lieber arbeitslos in ihrer heimat bleiben?

    mein *grosser* hat auch am 11.04. teneriffa den rücken gekehrt. 4 jahre studium und dann ein gehalt von sage und schreibe 1200 euronen netto ist ja nun wirklich nicht das was er sich mal vorgestellt hat. vor allem das halbjährliche fragezeichen, wird der arbeitsvertrag verlängert oder darf ich mir einen neuen job für evtl. noch weniger geld suchen.

  3. aurora
    Mai 08, 14:43 Reply

    ..Du hast den Witz nicht verstanden..

    claudia

  4. peggy
    Mai 08, 15:27 Reply

    meinst du die armen spanier oder die armen bayern :whistle:

  5. aurora
    Mai 08, 16:12 Reply

    ..steht doch geschrieben, wen ich meine..

    Zurück zum Thema: Ich finde es überhaupt nicht “schlimm” – ganz im Gegenteil – wenn junge Erwachsene das Land wechseln, um dort eine Ausbildung zu machen und/oder eine Arbeitsstelle anzutreten. Wer von Haus aus zudem die Sprache des “anderen Landes” spricht, für den ist das ein ganz normaler, berufsbedingter Umzug von A nach B.

    Wer jung und ungebunden ist, und in Ermangelung einer gefragten Qualifikation und ungenügender Sprachkenntnisse nicht mobil sein kann, für den sieht es in der Tat düster aus.

    Schade, dass die Abermilliarden, die in Spanien durch direkte und indirekte Steuereinnahmen aus Immobiliengeschäften in Staats- und Gemeindekassen geflossen sind, nicht in “nachhaltige” Programme und Projekte (einschl. Bildung) gesteckt wurden, sondern irgendwo … versickert … sind.

    claudia

  6. samarimix
    Mai 09, 16:25 Reply

    Arbeitsbedingte “Völkerwanderungen” hat es doch schon immer gegeben, Gastarbeiter in Deutschland aus den europäischen Ländern angefangen in den Sechzigern. Ich sehe da kein großen Problem, zumal diese Art von Gastarbeitern wie z.B. aus Spanien meist hochqualifiziert sind, sich integrieren wollen, demzufolge die Sprache lernen und nicht nur wegen der sozialen Hängematte Deutschland als das gelobte Land ansehen und dann jedes Jahr 2 Kinder in die Welt setzen und in einem Parallel-Universum leben, ohne jeglichen Bezug zu Deutschland, außer dem monatlichen Scheck vom Sozialamt.
    Problem ist halt bei der heutigen Generation der arbeitslosen spanischen Jugendlichen, dass die vielfach noch nicht mal einen Schulabschluss haben, geschweige denn eine Ausbildung und Basiswissen auch nur in Englisch gleich Null.
    Die müssten erst mal mit riesigem finanziellen Aufwand fit gemacht werden, um überhaupt eine Chance zu haben.

  7. aurora
    Mai 09, 17:14 Reply

    quo vadis Europa – die Antwort steht heute in der ZEIT. Ein wie ich finde, super Artikel:

    [url=http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-05/katharina-nocun-piraten-gastbeitrag]Politik und Märkte regeln gerade alles Mögliche, nur nicht die Zukunft der nächsten Generation …. weiterlesen lohnt sich[/url]

    claudia

  8. ElTomate
    Mai 15, 23:42 Reply

    die ersten spanischen auswanderer kommen denn auch schon wieder – relativ frustriert – zurück. meistens scheitert es denn an den sprachkenntnissen und gelegentlich an der “arbeitskultur”. die sprachproblematik wird meist brutal unterschätzt, ich kenn das ein wenig aus der anderen richtung. so mancher anwerbender politiker hat geglaubt, mit 60-100 stunden deutsch könnte ein spanier in seinem angestammten beruf arbeiten, voll daneben.

    derzeit betätige ich mich als krisengewinnler und helfe canarios, sich auf die auswanderung und/oder zusammenarbeit mit deutschen vorzubereiten. da die taschen allerdings ziemlich leer sind, ist´s mit dem krisengewinn nicht weit her, interessant aber allemal….

    vielleicht zeit, mal wieder an esperanto oder ähnliche ansätze zu denken, vielleicht war die zeit damals noch nicht reif…

  9. Tarajal
    Mai 16, 00:59 Reply

    Da kannst Du wenigstens ein paar Leuten versuchen zu helfen.
    Vermutlich werden auch schon vor ihrer Auswanderung einige ein wenig desillusioniert…

    Ich verstehe das wirklich nicht, wenn wir hierher kommen um hier zu leben und um hier zu arbeiten müssen wir auch Spanisch lernen.

    Wieso können sie sich nicht so richtig vorstellen, dass es umgekehrt auch der Fall ist und sie sich ganz schön dahinter klemmen müssen um Deutsch zu lernen?
    Dabei kann ich mir denken, dass sie in Deutschland mehr Hilfe und Unterstützung zur Integration und bei Behördengängen erhalten als wir hier…

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  10. Luther II
    Mai 16, 01:10 Reply

    Hallo Peggy,

    zunächst mal wünsche ich deinem “Großen” natürlich, dass er findet und behält, was er sich erhofft und verdient hat. Aber, weil mir das nach deinem o. a. Beitrag nicht klar ist, ein paar Nachfragen:

    Was hat er denn studiert, was für einen Abschluss?
    Hätte er die 1.200 EU in Spanien bekommen, oder bekommt er die jetzt in D?
    Dito in Bezug auf das halbjährliche Fragezeichen.

    Die letzten beiden Fragen deshalb, weil Deutschland ja auch nicht mehr das ist, was es mal war. Jedenfalls nicht für uns, die wir in der Nachkriegszeit aufgewachsen sind. Seitdem es bei uns Arbeitslose gibt, werden die ja nicht selten abgezockt. Egal ob Deutscher oder Ausländer, letztere aber umso heftiger.

    Grüße
    Lothar

    PS
    Gerade fällt mir mal wieder dein Avatar hier links auf:
    Können Hexen Kinder kriegen? Sogar welche, die studieren? Staun!

  11. samarimix
    Mai 16, 10:34 Reply

    Was soll ein Hexenkind schon studieren?
    Ingenieur für Wartung, Entwicklung und Instandsetzung von Besenantriebssystemen
    Nahrungsmittelchemiker für Hexensuppen
    Plastischer Chirurg für die Entfernung von Warzen

  12. aurora
    Mai 16, 11:56 Reply

    Eine künstliche Sprache bleibt irgendwie gekünstelt. Eine weit verbreitete Sprache würde es m.E. besser “tun”.
    Englisch hat sich zumindest in akademischen Berufen bereits sehr gut etabliert. In skandinavischen Ländern und in NL sogar in der gesamten Gesellschaft. Warum also nicht Englisch beibehalten als “internationale Sprache”? In D-Land wird’s im Durchschnitt mittelprächtig bis schlecht verstanden und gesprochen; in Spanien eher katastrophal. Da gäb’s in beiden Ländern noch großen Nachholbedarf.

    claudia

  13. peggy
    Mai 16, 11:56 Reply

    hexen bauen auch kräuter an 👿
    was liegt da nahe? er hat agrar studiert und die letzten 6 jahren in der gemeide arona gearbeitet. dort hat er sich intensiv für den ökologischen anbau eingesetzt. bis dann sein halbjährlicher arbeitsvertrag nicht verlängert wurde. die stelle wurde wegrationiert, sie gibt es nicht mehr :angry:

    vom a…..kriechen hatte er auch die nase gestrichen voll, er hat auf der insel halt keine *vettern*

  14. aurora
    Mai 16, 12:37 Reply

    Na hoffentlich kommt er nicht vom Regen in die Traufe; und geht zu Amazon-Deutschland, oder in einen der vielen anderen, prekären Jobs.

    claudia

  15. peggy
    Mai 16, 12:45 Reply

    ohne festes jobangebot wäre er nicht nach deutschland gegangen.
    er hat auf teneriffa schon nebenbei mit bienen gearbeitet und bringt nun den deutschen bienen spanisch bei B)

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