Eurovegas vom Tisch

Das Riesenprojekt “Eurovegas” des amerikanischen Magnaten Sheldon G. Adelson, der bei Madrid auf 750 Hektar für 12 Hotels mit 36000 Betten und Spielkasinos 17 Milliarden Euro investieren und 100.000 Arbeitsplätze schaffen wollte, ist endgültig vom Tisch. Die Regierung begründete die Ablehnung mit den unmöglichen “Sondergesetzen” die Adelson für die Anlage gefordert hatte, unter anderem Steuerbefreiungen über Jahrzehnte und Außerkraftsetzung des Rauchverbotes. Die Firma Las Vegas Sands wird nun in Asien nach geeignetem Bauland Ausschau halten. Bei den Bewohnern von Alcorcon, wo das Eurovegas erbaut werden sollte, zeigt sich eine geteilte Meinung zum Scheitern des Projekts, während unter dem Gesichtspunkt der Schaffung von Arbeitsplätzen das Scheitern als fatal eingeschätzt wird, sind andere Bewohner froh, dass der Massentrubel nun nicht über ihre Gegend einfällt.Auf von Umweltschützern wurde das Projekt vehement bekämpft, da es die Wasserversorgung von ganz Madrid gefährdet und jährlich Millionen Tonnen von Müll auf die Mülldepots der Umgebung geschaufelt hätte.   Anfänglich gab es sogar Politiker auf Teneriffa, die das Eurovegas hierhin holen wollten. (LAP 13/12/13)

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