Erhebung von 11cm auf El Hierro

Mit Hilfe von fest installieren GPS-Messgeräten haben Geologen auf El Hierro festgestellt, dass sich der Erdboden bei   “Punta de Orchilla” durch die letzten Erdbeben um gut 11cm angehoben hat. Die Geologen äußerten ihr Erstaunen über die Schnelligkeit der Bewegung. Nur am Donnerstag hat es auf El Hierro 150 Erdstöße gegeben, mit einer Stärke von bis zu 4,1 auf der Richterskala.

Previous Selbstmord mittels Straßenbahn
Next Zur falschen Zeit am falschen Ort

Das könnte Ihnen auch gefallen

Bürokratie blockiert Investitionen auf den Kanaren

Laut einem Bericht des Vorsitzenden der Handelskammer Hugo Luengo werden auf den Kanaren durch den überbordenden Bürokratismus Investitionen in Milliardenhöhe verhindert und somit die Chance vertan, gut 20000 neue Arbeitsplätze

Kreislaufkollaps beim Bürgermeister von La Orotava

Der Bürgermeister von La Orotava ist stationär zur Beobachtung ins Bellvue-Hostpital gebracht worden, nachdem er vor einem Restaurant ohnmächtig wurde. Nachdem er einige Minuten ohne Bewusstsein war, wurde er danach

Weltrekord und Goldmedaille für Schwimmerin aus Teneriffa

[dda-sx].Bei den Paraolympics in London hat die 8-jährige Michelle Alonso aus Teneirffa die Goldmedaille über 100m Brustschwimmen errungen und mit der Zeit von 1:16.85 auch einen neuen Weltrekord aufgestellt. Michelle

Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. Tarajal
    März 29, 15:46 Reply

    Das ist aber schon ganz schön heftig!!!

    Wollen wir nur hoffen, dass alles glimplich abgeht.

    Apropos, und in diesem immer noch aktiven Erdbebengebiet wollen die Wahnsinnigen im Meer nach Öl bohren, wie war das noch mal mit der Atomenergie?
    Es kann nur alle 10.000 Jahre zu einem Gau kommen???

    Mein Gott ist die Zeit schnell vergangen…

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  2. samarimix
    März 29, 17:06 Reply

    504 Erdbeben seit dem 27.03.2013

    [img]http://www.ign.es/ign/resources/volcanologia/jpg/Eventos_HIERRO_2D.jpg[/img]

    1785 seit dem 15.03. 2013

    [img]http://www.ign.es/ign/resources/volcanologia/jpg/Eventos_HIERRO_15D.jpg[/img]

  3. aurora
    März 29, 17:37 Reply

    Na endlich wieder Munition für den Katastrophenblogger aus La Palma, der immer so tut, als würde er direkt vom Epizentrum des Geschehens berichten … Jetzt stellt sich mir noch die Frage, wie er denn diese Erdbeben taufen wird (muss ich gleich mal nachschauen 😉 ). Dem Vulkan hat er seinerzeit ja einen Namen gegeben …. den keine kanarische Socke kennt…

    Naja ok, mit Erdbeben ist nich so zu spaßen. Die sind zig mal gefährlicher als irgend welche Vulkanausbrüche, die seit Beginn der Zählung weltweit vergleichsweise nur wenig Opfer gefordert haben.

    claudia

  4. Tarajal
    März 29, 18:39 Reply

    Der hat dem Vulkan einen Namen gegeben?

    Ich dachte der hätte schon einen gehabt…

    Verstehe ich die Grafik richtig , dass es sowohl im Westen, als auch im Osten und im Südwesten rumpelt und El Hierro quasi nur die “Spitze”
    eines möglicherweise größeren Kraters (oder wie nennt man die Dinger, die sich temporär aktivieren)ist?

    Und was mach eigentlich der Unterwasservulkan vor El Hierro, der zuletzt als “Ventil” galt, blubbert der noch?

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  5. samarimix
    März 29, 20:44 Reply

    Ne, der Vulkan ist wohl zur Zeit ruhig, heisst aber nicht, dass da nix mehr kommt.

  6. nafotreup
    März 31, 07:47 Reply

    [b]Nur für Erdbeben-Freaks
    [attachment=5087]Taiwan27.3.2013.jpeg[/attachment]
    [/b]
    4,2 auf der Richter-Skala – was ist das schon.
    Vor 3 Tagen:
    “Ein Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Taiwan
    Taipeh (AFP) Bei dem schweren Erdbeben in Taiwan ist nach neuen Angaben ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die taiwanische Katastrophenschutzbehörde mitteilte, wurde am Mittwoch eine 72-Jährige in einem Tempel in der Region Nantou von einer einstürzenden Mauer verschüttet. Sie sei noch am Unglücksort gestorben. Weitere 19 Menschen wurden den Angaben zufolge leicht verletzt. Die taiwanische Wetterbehörde gab die Stärke des Bebens mit 6,1 an, in den folgenden zwei Stunden seien fünf Nachbeben mit Stärken von 3,7 bis 4,3 gemessen worden.”

  7. samarimix
    März 31, 11:27 Reply

    El Hierro wird laut der Geologen durch den Druck des Magma Richtung Osten verschoben.
    Gestern gab es wohl noch mal ein Beben mit 4,7

  8. samarimix
    März 31, 17:46 Reply

    4,9 und danach noch mal eins mit 4,7
    Das mit 4,9 konnte auch auf La Palma gespürt werden.

  9. Tarajal
    März 31, 20:12 Reply

    Ich hoffe, der findet noch ein Ventil…

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  10. aurora
    April 01, 09:21 Reply

    Wer der spanischen Sprache nicht so mächtig ist, der kann sich gut im La-Palma-Newsblog von M.S. informieren. Dort wird sehr ausführlich auch über die Beben vor El Hierro berichtet. Und zwar ganz unter Verzicht auf Sensationsberichterstattung…

    http://www.la-palma-aktuell.de/cc/news.php

    Für jeden zu empfehlen, der nicht auf BLÖD-Zeitungsstil steht.

    claudia

  11. Tarajal
    April 01, 13:55 Reply

    Jau, der Link sagt mir mehr zu ;-)…

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  12. samarimix
    April 02, 18:05 Reply

    Die Epizentren kommen näher an die Küste und auch ein Ausbruch wird nicht mehr ausgeschlossen

  13. Tarajal
    April 02, 18:59 Reply

    Haben die schon eine Vermutung in welcher Richtung sich die höchsten Aktivitäten entwickeln?

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  14. nafotreup
    April 02, 19:13 Reply

    “Das Magmasystem im Untergrund ist als ein komplexes und verknüpftes Labyrinth von Kammern und Gängen zu sehen. Beben am Westende können natürlich auch Auswirkungen im 26.2 Kilometer entfernten Süden zeigen. Zwischen dem jetzigen Bebenzentrum im Westen und der alten Eldiscreto Eruptionsstelle, liegt ja noch auf halber Strecke die El Julan Magmakammer in rund 20 km Tiefe. Hier hatten wir im Sommer 2012 auch Beben bis ML4,0. Dieser Bereich bleibt aber im Augenblick noch ruhig.
    Wenn die Beben weiter nach Osten voran dringen, könnte es natürlich wieder zu einer Aktivierung in diesem Sektor oder sogar im Küstenbereich des Golfo, wo die Magmaschichten bis 5 km unter die Inseloberfläche reichen, kommen. Das werden wir aber in den nächsten Tagen noch sehen.
    Heute Morgen bereits 13 Beben bis ML3,3 um 2.31 Uhr (Ortszeit 3.31 Uhr) in 20 km Tiefe.” http://elhierro1.blogspot.de/
    [attachment=5096]ScreenShot104.jpg[/attachment]

  15. aurora
    April 02, 23:20 Reply

    Hmm, den Konjunktiv-Blog von Herrn B., von wegen was alles sein und eintreffen [b]könnte[/b] und was nicht alles in der Welt möglich wäre, mag ich ja nicht… Und den Vulkan “Eldiscreto” kennt hier wirklich kein einziger Canario…

    Manche Menschen betreiben rein vorsorglich und notorisch Schwarzmalerei in alle Richtungen, um dann, wenn mal was passiert, selbstverständlich alles vorhergesagt zu haben…

    Claro..

    claudia

  16. lidl.disease
    April 03, 17:40 Reply

    Mag sein, Aurora!
    Eines ist aber klar:

    Hunderte von Erdbeben, der unterirdische Ausbruch des vergangenen Jahres, dass sind alles Indizien dafür, dass das Magma sich Wege sucht. Durchaus kann es sich “Kanäle” innerhalb des oberirdisch sichtbaren Vulkans “El Hierro” suchen und dann im Westen aus diesem austreten.

    Man weiss halt derzeit darüber nichts GENAUES, wie immer in derartigen Fällen.

  17. peggy
    April 03, 18:31 Reply

    http://www.youtube.com/watch?v=9PALWD89PLE

    ein neugeborenes kind hat meist auch noch keinen namen :whistle:

    und lieber etwas genauer hinschauen als hinterher zu sagen *warum hat uns denn niemand gewarnt* B)

    und eine aktuelle berichterstattung ist noch lange keine schwarzmalerei 👿

  18. aurora
    April 03, 18:32 Reply

    Es geht mir da lediglich um die bewusst – und meines Erachtens überflüssigerweise – eingeflochtene Dramaturgie. Bei dauerhafter dramaturgischer Darstellung besteht doch eher die Gefahr, nicht mehr zwischen tatsächlicher und heraufbeschworener Gefahr unterscheiden zu können. Darüber bin ich ‘not very amused’.

    Das war beim Unterwasservulkan auch schon. Hier noch eine kleine Leseprobe:

    [url=http://elhierro1.blogspot.com.es/2011/11/el-hierro-vulkan-bebenstarke-nimmt-zu.html]Quelle – na Ihr wisst schon..[/url]

    ….als ob dort Eyjafjallajökull mitsamt benachbartem Katla kurz vorm plötzlichen Ausbruch gestanden hätten und die Insulaner auf besagten Mann von La Gomera hätten warten müssen… :woohoo:

    claudia

  19. aurora
    April 04, 01:04 Reply

    ..und was würdest Du der Bevölkerung raten, außer nachdenklich zu werden?… Auswandern? Sich in Sicherheit bringen – und wohin; und weshalb konkret überhaupt? Bitte nicht mit Videos antworten, sondern mit ganz konkreten Handlungsvorschlägen. Denn letztendlich hilft nur das, und keine Nachdenklichkeit.

    claudia

    PS: Im übrigen warte ich auch im Blog von Herrn B. auf konkrete Handlungsvorschläge, und nicht nur auf Dramaturgie. Letztendlich wird nur an den Handlungen gemessen, und nicht an Schaumschlägerei. Die kann jeder.

  20. peggy
    April 04, 01:53 Reply

    was hast du denn so für lösungsvorschläge.
    ausser auf leuten rumhacken, die versuchen ein wenig über den stand der dinge zu berichten.

  21. aurora
    April 04, 01:54 Reply

    Wie ist denn der Stand der Dinge, auf dessen Grundlage konkrete Handlungsanweisungen für die Bevölkerung gegeben werden können? Und welche überhaupt? Und weshalb?

    Die Antworten auf diese Fragen erhalte ich im Blog von Herrn B. jedenfalls nicht. Wo denn?*

    claudia

    * Vielleicht habe ich sie ja nicht entdeckt. Bitte einen Link dorthin setzen.

  22. Tarajal
    April 04, 02:01 Reply

    Ein wenig nachdenklicher? Vielleicht.
    Noch aufmerksamer als ohnehin? Sicher.
    Meine Tiere (wenn vorhanden) besser beobachten? Garantiert.
    Mehr in mich hinein horchen und auf meine innere Stimme hören? Aber unbedingt!!!

    Auswandern? Nur wenn die Situation ganz extrem brenzlig werden sollte.
    So ne Blubberei kann Monate oder auch Jahre dauern.

    Am ehesten kann es einem helfen den täglichen für sich richtigen Entschluss zum bleiben oder gehen zu fassen wenn
    man in sich hinein fühlt und die Natur und seine Umgebung (ganz speziell die Tiere) beobachtet.
    Diese warnen deutlich früher, zuverlässiger und direkter.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  23. peggy
    April 04, 02:02 Reply

    da du sicherlich auf argumente und informationen hier aus dem forum mit wähhhhhhhhhhh und bähhhhhhhh reagierst, rate ich dir, deine informationen selbst aus dem netz zu fischen B)

  24. aurora
    April 04, 02:08 Reply

    Das ist eine sehr magere Antwort; bzw. gar keine Antwort.

    Es geht aber doch letztendlich um nichts anderes als um Handlungsanweisungen für die Bevölkerung. Alles andere, und insbesondere Spekulationen, haben noch niemandem geholfen. Im Blog von Herrn B. habe ich noch nicht einmal ansatzweise Ansätze für konkrete Hinweise, wie JETZT zu handeln ist, gefunden. Wo?

    claudia

  25. peggy
    April 04, 02:14 Reply

    ich war gestern mir meiner Enkelhündin Kenya in PalmMar an der Küste wandern. Sie blieb ost stehen und blickte immer wieder winselnd aufs meer hinaus

    [img]http://sphotos-c.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc7/300244_3915773152420_1160197091_n.jpg[/img]

  26. Tarajal
    April 05, 13:41 Reply

    Klingt verlockend (vor allem das genussvolle Schlemmen…).

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  27. aurora
    April 06, 11:40 Reply

    Die hat wohl geahnt, dass seitdem

    [url=http://www.ign.es/ign/head/volcaSenalesAnterioresDia.do?nombreFichero=CHIE_2013-04-06&ver=s&estacion=CHIE&Anio=2013&Mes=04&Dia=06&tipo=1]nix mehr grummelt da unten in der Tiefe B) [/url]

    claudia

  28. Tarajal
    April 06, 13:17 Reply

    Na wenn das immer so klappen würde wäre das ja prima,- 🙂

    ist wie mit dem Pflanzen gießen und gleich danach regnets…

    Auffälliges Tierverhalten: Forscher rätseln über Erdbebenwarnung …

    16. Mai 2008 … Dass sich Tiere Stunden und Tage vor einem Erdbeben seltsam verhalten …
    Warum die Krötenwanderung in Mianyang nun nicht als Warnung …
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/auffaelliges-tierverhalten-forscher-raetseln-ueber-erdbebenwarnung-durch-kroeten-a-553571.html

    Vorahnungen: Rätselraten um den sechsten Sinn der Tiere …

    6. Jan. 2005 … Tiere aber scheinen auf geheimnisvolle Weise die Katastrophe geahnt zu haben.
    … durchdrehendes Weidevieh vor schweren Erdbeben sind ebenso zahlreich …
    Forscher warnen vor Tsunami an US-Westküste (30.12.2004) …
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/vorahnungen-raetselraten-um-den-sechsten-sinn-der-tiere-a-335583.html

    Japan: Warnung vor Tsunami nach Erdbeben – SPIEGEL ONLINE

    7. Dez. 2012 … Tsunami-Warnung: Die Erdbebenregion in einer Grafik der … (Ortszeit) 240
    Kilometer vor der Küste der Provinz Miyagi in einer Tiefe von 10 …. die Natur
    ausbeutet – und einen Massentod unter Tieren und Pflanzen verursacht …
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/japan-warnung-vor-tsunami-nach-erdbeben-a-871513.html
    Gespür für Gefahr – Quarks & Co – WDR Fernsehen

    Haben sie möglicherweise einen sechsten Sinn, der sie warnt? … Warum Tiere
    schon Tage oder Wochen vor einem Erdbeben unruhig werden sollen, bleibt …
    http://www.wdr.de/tv/quarks/global/erdbeben/005_erdbeben.jsp

    Jedenfalls wenn ich auf El Hierro leben würde würde ich verstärkt meine Tiere beobachten. 🙂

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  29. peggy
    April 06, 13:33 Reply

    fein das sich die erde unter el hierro wieder beruhigt hat, nur meine wanderung fand am 3.4. statt, da hat’s noch ordendlich gegrummelt

  30. samarimix
    April 10, 21:52 Reply

    Der Zivilschutz hat heute alle Vorsichtsmaßnahmen beendet, sozusagen wieder grünes Licht auf El Hierro
    Die Seismischen Aktivitäten sind wohl spürbar zurückgegangen.

  31. Tarajal
    April 10, 23:03 Reply

    Gut so.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  32. samarimix
    April 11, 21:57 Reply

    Ha, zu früh gefreut, heute ein Beben mit 4,1

  33. Tarajal
    April 11, 21:59 Reply

    Solange der sich kein ständiges Ventil geschaffen hat wird sich der Druck immer wieder neu aufbauen.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  34. aurora
    April 11, 22:14 Reply

    Wir können heilfroh sein, dass wir nicht irgendwo in einer abgelegenen Ecke der Welt leben – z.B. in einigen Gegenden des Irans -, sondern hier ständig Messungen vorgenommen werden und diese aufgearbeitet werden.

    Das ist in den komplexen Disziplinen der Vulkanologie, Geodäsie, Geophysik usw. zwar noch längst kein Garant für ein sorgenloses Dasein – dazu ist die Thematik zu komplex und vieles entzieht sich selbst in heutiger, technisch doch schon ziemlich fortgeschrittener Zeit einer Kontrollmöglichkeit (..wie sogar die Wettervorhersagen, obwohl es dafür weltweit ungleich viel mehr Messstationen und Experten/Meteorologen im Einsatz gibt), aber immerhin stehen die Kanaren unter ständiger Beobachtung eben dieser Experten. Darüber hinaus werden viele Daten online zur Verfügung gestellt. Darüber können wir sehr froh sein.

    Auch Drama-Blogs bedienen sich der Daten o.g. Veröffentlichungen. Und haben bisweilen wohl noch eine Glaskugel auf dem Schreibtisch stehen… Weitere Quellen haben sie indes nicht.

    claudia

  35. Tarajal
    April 11, 22:31 Reply

    Und ob wir darüber froh sein können.

    Aber mal ganz im Ernst, Erdbeben, Seebeben und Vulkanausbrüche gehören trotz der ganzen tollen Technik immer noch zu den am schwersten vorhersagbaren Disziplinen.

    Deshalb gehen ja mittlerweile auch viele Wissenschaftler den Weg über die gezielte Tierbeobachtung.

    Wir können nur hoffen, dass nichts schlimmes passiert.
    Verhindern können wir es jedoch nicht.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  36. aurora
    April 11, 22:56 Reply

    Dass Tiere eine ganz andere “Antenne” haben als wir Menschen, ist wohl unbestritten. Nur ob und wie diese Antenne zu interpretieren ist, ist eine andere Disziplin.

    Dann hilft es auch nichts, wenn im Nachhinein viele sagen: “haben die Tiere doch schon voher gewusst”. Ach… Und was genau? (haben sie ja nicht verraten).

    Wir sind freundschaftlich sehr verbunden mit einem Singalesen, der DEN Tsunami glücklicherweise überlebt hat in einer Region, in der es sehr viele Tote gab. Er hat berichtet, dass er tags zuvor Krebse einige Palmen hat hochklettern sehen – das habe er voher noch nie beobachten können. Nur konnte das niemand “einsortieren”.

    Durch die Unvorhersehbarkeit – auch der tierischen Verhaltensweisen – entzieht sich dies einer Untersuchungsmöglichkeit. Im Nachhinein lässt sich nunmal auch nicht die Verhaltensweise der Krebse studieren und “einsortieren”…

    Jeder, der im Nachhinein sagt: “habe ich, mein Hund, meine Katze oder sonstwer doch schon längst gewusst”, hilft im Nachhinein keinem Toten mehr.

    Ärgerlicherweise gibt es viele Menschen, die ständig vor allem Möglichen (und Unmöglichem) warnen. Tja; und wenn mal was passiert – dann haben sie natürlich alles vorher gesehen und gewusst… Wenn aber jeder ständig nach deren sonstigen “Vorhersehungen” gehandelt hätte, dann wäre das Chaos schon längst perfekt gewesen.

    Tolle Hechte!

    claudia

  37. Tarajal
    April 11, 23:43 Reply

    Das ist ja das schwierige, man ist darauf angewiesen seine eigene Intuition mit seiner hoffentlich hervorragenden Beobachtungsgabe zu verbinden.

    Bei dem Feuer 2008 waren wir nachts um halb zwölf von zwei wegen der Hitze (tagsüber 47°C) schlaflosen Nächten so erschöpft, dass wir gerade ins Bett gehen wollten, als unser Schäferhund Jerry ohne Vorwarnung in einer völlig fremden Tonlage anfing nervös zu bellen.
    Wir kennen alle unsere Tiere sehr gut (wir können sogar die Hähne am Krähen unterscheiden ;-)) und diese Tonlage kannten wir nicht.
    Also haben wir nach der Ursache gesucht und sie prompt am Berg hinter unserem Haus entdeckt.
    Oberhalb brannte es an vier Stellen lichterloh und der kräftige Wind trieb die Feuer direkt auf uns zu.
    Wir haben sofort alle Katzen und Hunde und ein Notfallköfferchen für uns gepackt, Das Gatter von den Hühnern geöffnet und sind nach Garachico runter ans Meer geflohen.
    Den Ort unter uns hatten sie schon Stunden vorher evakuiert, uns hatte man vergessen.

    Da wir keine direkten Nachbarn haben, achten wir automatisch mehr auf unsere Tiere.

    Ständige Warnungen helfen niemandem, sie stumpfen die meisten vermutlich eher ab.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  38. aurora
    April 11, 23:46 Reply

    Auf den Punkt meiner vielen Zeilen gebracht. Vielen Dank!

    claudia

  39. aurora
    August 02, 23:28 Reply

    Ganz aktuelle Infos von der angeblichen Katastropheninsel, die – den Infos des im Forum häufig verlinkten Drama-Blogs – eigentlich schon längst hätte unbewohnbar sein müssen:

    Alles ruhig; und alle warten auf Touris, die

    – durch Katastrophenmeldungen abgeschreckt wurden,
    – aufgrund der schlechter gewordenen Anbindung nicht kommen,
    – wegen der Wirtschaftskrise nicht kommen können.

    claudia

Hinterlasse einen Kommentar