Diskussion um Stau am Fähranleger in Los Cristianos

Der Hafen Los Cristianos beeinträchtigt die Fährverbindungen mit El Hierro

Die Inselpräsidentin von El Hierro, Belén Allende, hat erklärt, das Cabildo habe wiederholt Maßnahmen eingefordert, um die Stauungen zu beseitigen, die regelmäßig im Hafen von Los Cristianos im Süden Teneriffas auftreten und sich negativ auf den Fährverkehr der Meridian­insel auswirken. Allende antwortete damit auf Kritik aus dem Lager der Sozialistischen Partei über die Rolle, welche die Inselregierung in dieser Angelegenheit spiele.

Wie die amtierende Cabildo-Präsidentin erläuterte, untersteht der Hafen von Los Cristianos der Kompetenz der staatlichen Hafenbehörde „Puertos del Estado“, sodass weder die Inselregierung El Hierros noch die Kanarenregierung und die anderen Cabildos diesbezüglich handlungsbefugt sind. Sie alle hätten wiederholt Lösungen für diesen Hafen angemahnt, der ursprünglich ein Fischereihafen war und aktuell im Zentrum des gesamten Fährverkehrs zwischen den Inseln der Provinz Santa Cruz de Tenerife – El Hierro, Teneriffa, La Gomera und La Palma – steht.

Die endgültige Lösung liege im Bau des Hafens von Fonsalia, doch bis dahin sei es nötig, dass alle Behörden und die Fährunternehmen zusammenarbeiten, um die Störungen des Passagier-und Warenverkehrs zu verringern.

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