Die Mafia im Süden von Teneriffa

Wieder einmal wird offensichtlich, dass die Mafia noch immer funktionierende Strukturen im Süden von Teneriffas aufrecht erhält. Diesmal in Playa Paraiso, wo am vergangenen Freitag eine Diskothek in Flammen aufging und auch das benachbarte Wohnhaus der Betreiber, die aus Italien stammen, in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Flagge von TeneriffaLaut Auskunft der Familie wären sie vor mehreren Monaten schriftlich aufgefordert worden, eine „Steuer“ für ihren Schutz zu bezahlen. Genau vor 1 ½ Jahren hatte die Polizei in einer spektakulären Aktion 13 Mitglieder der neapolitanischen Camorra im Süden von Teneriffa festgenommen. Eines der Häuser, in dem damals die Mafiosos verhaftet worden waren, befindet sich in unmittelbarer Nähe der nun verbrannten Diskothek. Kurioserweise wurden damals bei der Verhaftungswelle jedoch einige „bekannte“ Lokale nicht geschlossen, sondern setzten den Betrieb ungehindert weiter, laut Informationen, die der Zeitung El Dia vorliegen, liegt die Haupteinnahmequelle bei der typischen Schutzgelderpressung.

Dafür wird extra aus Italien ein Kassierer eingeflogen, der sich unerkannt unter die normalen Touristen mischt und nach Erhalt des erpressten Geldes wieder nach Italien ausreist. Dass die Strukturen der Mafia immer noch intakt sind beweist auch die Tatsache, dass im Marina Palace immer noch bekannte Mafiamitglieder leben und ein Oberhaupt des Clans 2012 in Neapel erschossen wurde.

Previous Mehr deutsche Urlauber für Teneriffa
Next Neuer Trend fürs Komasaufen

Das könnte Ihnen auch gefallen

Wanderer im Anaga gerettet

2 Wanderer, die von ihren Ehefrauen als vermisst gemeldet worden waren, nachdem sich von einer Wanderung im Anaga-Gebirge nicht zurückgekehrt waren, sind mit Hilfe der Polizei wohlbehalten geborgen worden. Die

Armas stellt Fährverbindung nach El Hierra ein

[ede–sx] Die Fährgesellschaft ARMAS hat angekündigt, ab der kommenden Woche keine Tickets mehr für die Verbindung nach El Hierro zu verkaufen, sollte die Regierung nicht unverzüglich die Schulden

Teneriffa: Schon 151 Behandlungen im Karnevals-Hospital

Schon am ersten Tag der Aktivitäten des Straßenkarnevals mussten im “Feldlazarett” des Roten Kreuze 151 Personen ärztlich versorgt werden.69 Personen hatten Probleme im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch, 18 wegen anderer Drogen.Auch

Bis jetzt noch keine Kommentare

Bis jetzt noch keine Kommentare

Sie können der erste sein, welcher diesen Beitrag kommentiert!

Hinterlasse einen Kommentar