Teneriffa: Alarmstimmung wegen Eröffnung von Primark

Der Generalsekretär der Föderation der Urbanen Zonen (Fauca), Abbas Moujir, hat seine Befürchtung über eine Abwanderung von potentiellen Kunden aus der “Zona Centro” in das Einkaufszentrum Meridiano geäußert, sobald ab dem 27 Februar die Modekette Primark ihr erstes Geschäft auf Teneriffa eröffnen wird. Auf einer Fläche von gut 3000 Quadratmetern und 130 Beschäftigten wird dann mit großer Show und Prominenz das 39. Geschäft der Firma in Spanien eröffnet, mit der Neueröffnung auf Teneriffa gibt es dann 3 Filialen auf den Kanaren. Insgesamt beschäftigt Primark in Spanien 6000 Mitarbeiter.Spanien liegt damit auf dem 2. Platz des Unternehmens weltweit, was die Anzahl der Filialen angeht.In Europa betreibt die Firma 367 Geschäfte und machte im vergangenen Jahr gut 5 Milliarden Euro Umsatz. Der Sprecher der Föderation befürchtet, dass die zu erwartende Preisoffensive vor allem kleineren Geschäften in der Innenstadt das Genick brechen könnte. (DDA 19/02/14)

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Bis jetzt noch keine Kommentare

  1. baxter
    Februar 22, 00:46 Reply

    Mit dem Unterschied das man sich in Braunschweig und Dresden freut und hier nicht.

  2. andygutt
    Februar 22, 09:57 Reply

    ich versteh nicht wiso die auf alarmstimmung sind
    das muss ja gut sein wen jemand billige kleidung anbitet?
    speziell hir auf den canaren wo so vile menschen wenig geld haben
    im Norwegen gibts auch ein billig anbiter die haben nicht nur kleidung sondern auch parfum und andre sachen aber der hauptanteil ist kleidung
    spar kjop find ich gut geh gern dort einkaufen wen ich in Norwegen bin die kvalitaet ist ok beispiel 2 jeans hosen fur ca 18 euro kvalitaet zu wenig geld habe fruher immer 2 par gekauft und bin zufriden levis wo sher teuer sind krigten viel fruher ein loch im knie bereich als die billigen jeans so teuer ist nicht immer besser,ob ander furhten das sie shlissen mussen denk ich nicht es gibt immer leute die nur marken ware kaufen ein andrerer anbitter nemlich carrefour verkauft ja auch billig kleider ich kauf das meiste dort ein von kleidung die ist ok kan nicht meckern,also billige kleidung ist nicht immer shlecht im gegenteil kan sogar sher gut sein,auch wen ein t shirt nur 3 euro kostet ok ist nicht die beste kwalitaet,aber ok aber dan kauf ich gern bis zu 10 stk dan hab ich fuer laengere zeit meine frage wiso soll ich fur ein t shirt 12. 15. 20 euro ausgeben?

  3. aurora
    Februar 23, 23:14 Reply

    Leider wird den/uns Kunden zu wenig vor Augen gehalten, unter welchen Bedingungen all jenes hergestellt wird, was uns dann als Endverbraucher schön präsentiert wird; ganz unabhängig, um welche Ware es geht.

    Es wird höchste Zeit, dass wir Verbraucher besser aufgeklärt werden über Herkunft, Anbau- bzw. Herstellungsverfahren aller in der “Wertschöpfungskette” (..?) verwendeten/verarbeiteten Bestandteile: und über die Arbeitsbedingungen der involvierten Arbeiter. Dann würden sich uns wohl täglich alle Nackenhaare sträuben bei den meisten Produkten; und wir wohl eher nicht zugreifen.

    claudia

  4. Tarajal
    Februar 24, 12:03 Reply

    Aurora, da kann ich Dir nur voll und ganz zustimmen!!!

    Es ist dabei völlig egal, ob es sich um Handys, Computer Fernseher, Bekleidung, Möbel, Lebensmittel oder Tierfutter handelt, ich persönlich finde es ausgesprochen wichtig

    1. nach Möglichkeit zu wissen und zu verstehen was drin ist und was es auch in gesundheitlicher Hinsicht für uns wie auch für die Menschen im Herstellungsprozess bedeutet

    2. nach sozialverträglicher und umweltverträglicher Herstellung zu schauen

    3. nach sozialverträglicher und umweltverträglicher Entsorgung zu schauen

    4. außerdem auch eine exakte Kennzeichnung selbst für kleinste Mengen genmanipulierter Inhaltsstoffe bei Lebensmitteln zur Pflicht zu machen

    5. eine Herkunftszeichnungspflicht für alle Produkte durchzuführen

    und noch vieles mehr.

    Wir werden allesamt nicht nur von der Lebensmittelindustrie nach Strich und Faden verarscht, unsere Gesundheit ist denen völlig schnuppe, wir sind nur die Konsumenten die gefälligst zu kaufen und zu fressen haben.

    Nachfragen sind unerwünscht.

    Aber warum wird uns dann solcher Müll wie hier zum Beispiel vorgesetzt?

    Plastik – die unsichtbare Gefahr – ZDF.de
    http://www.zdf.de/ZDFzoom/Plastik-die-unsichtbare-Gefahr-26704728.html‎
    27.02.2013 – In Plastik verpackte Wurst- oder Käseprodukte können Weichmacher und Bisphenol A (BPA) enthalten und unsere Gesundheit gefährden.

    Wenn Mode krank macht | Wissen & Umwelt | DW.DE | 25.11.2012
    http://www.dw.de/wenn-mode-krank-macht/a-16403641‎
    25.11.2012 – Ein Einkaufsbummel durch die Innenstadt gehört für viele Deutsche zu den … Die Gefahr sei eher mittelbar: “Auch in Deutschland und Europa summiert sich durch … Die wesentlich größeren gesundheitlichen Risiken trügen die … In China, Indien und Pakistan wird die Billig-Kleidung für Europa hergestellt.

    Aber solange es immer noch genug Leute gibt, die wahllos und desinteressiert alles essen und trinken was es zu kaufen gibt,
    und die alles kaufen was besonders günstig oder billig zu haben ist, solange werden wir von der Industrie auch munter weiter verarscht werden!

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  5. Luther II
    Februar 24, 17:25 Reply

    … und wenn wir stattdessen nur noch teure Sachen kaufen, werden wir noch mehr verarscht. Dann erhöhen die einfach die Preise und schon steigt der Umsatz!

    Leider ist doch auf den Preis keinen Verlass. Wenn etwas teuer ist, bedeutet das nicht etwa, dass das Material besser und gesundheitsfreundlicher ist und die Arbeit unter rundum erfreulichen Arbeitsbedingungen gemacht worden wäre: Ich hatte in D die Zeitschrift Warentest abonniert: Billiganbieter lagen bei Test häufig in der Spitzengruppe, während die teuersten manchmal sogar ganz am Ende lagen.

    Als vor ein paar Jahren durch die Presse ging, dass ein Zimmermädchen in Hamburg einen Stundenlohn von rund 2,6 EU bekam, war das keine aus einem Billighotel, sondern aus dem Hilton.

    Und: Apple verkauft seine Geräte weit über dem Preis vergleichbarer anderer Fabrikate. Aber von ihrem Haupthersteller, Foxconn in China, hört man immer wieder die übelsten Dinge über die Arbeitsbedingungen. Die Fabrikgebäude wurden inzwischen mit Auffanggittern versehen, weil sich Leute serienweise vom Dach zu Tode gestürzt haben.

    Trotzdem werden Apple die Geräte aus den Händen gerissen und wenn man von einem ihrer Besitzer eine Mail bekommt steht stolz darunter: “Gesendet von meinem I-Pad”.

    Es müsste also nicht nur regelmäßige Kontrollen und umfangreiche Information geben, die Menschen müssten auch ihre Einstellung ändern. – Aber: gab’s da nicht einmal eine politische Bewegung, die den “besseren Menschen” schaffen wollte?

    Und was hat sie erreicht? Ach ja, es gibt sie noch, aber nach gewaltigem Misserfolg nur noch ganz klein und wenig wirksam.

    Grüße
    Lothar

  6. Tarajal
    Februar 24, 17:41 Reply

    Mit billig und co gebe ich Dir natürlich auch recht.

    Vielleicht können wir ja schon einmal anfangen die Zutatenliste der von uns verspeisten Nahrungsmittel bewusst anzuschauen und nach den unverständlichen Sachen, E-Nummern und Ausweichbezeichnungen zu googeln,
    Da vergeht einem so manchmal der Appetit!

    Und wo Du schon Computer ansprichst, klar schreibt kein Hersteller was freiwillig über die Herstellungsprozesse rein.
    Aber wir sind ja nicht dumm sondern können das Internet zur Recherche nutzen und genau dort nach sozialkritischen Stimmen und umweltkritischen Stimmen suchen. 🙂

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

  7. aurora
    Februar 24, 18:01 Reply

    Auf teurere Markenprodukte ist in der Tat kein Verlass. Gerade in der Textilbranche ist es unglaublich kompliziert für uns Verbraucher, Ware zu identifizieren, deren Rohstoffe halbwegs ökologisch verträglich gewonnen wurden und deren Verarbeitung nicht in Fabriken erfolgt, in denen Näherinnen zu unsäglichen Bedingungen schuften müssen und rund um die Uhr ausgebeutet werden. Die Markenproduzenten lassen ebenfalls dort nähen.

    Viele “Gütesiegel” sind von der Industrie frei erfunden worden; und was sich hinter “geprüften Betrieben” verbirgt, weiß der Verbraucher grundsätzlich nicht.

    ———————-
    Ist ein wenig OT:

    Der Lebensmittelfarbstoff E 120 ist cochenille – ganz bio 😉 Ist von der gleichnamigen Laus, die auf Opuntien/Feigenkakteen wächst und gedeiht ; also nichts für Vegetarier und Veganer.

    Hackfleisch muss in Spanien, sofern es nicht ganz frisch vor den Augen des Kunden durch den Wolf gedreht wird, mit Konservierungsstoffen versehen werden. Und damit’s schön rot aussieht, wird’s häufig (z.B. bei uns im Eurospar) mit E 120 versehen.

  8. Tarajal
    Februar 24, 18:18 Reply

    Und was das hochtrabende CE-Siegel schon alleine bei medizinischen Ersatzteilen angeht,
    davon alleine gibt es schon über 70 angeblich CE geprüfte Siegel.

    Und was die dann für Auswirkungen zeichnen ist unter aller Kritik.

    Hier ist eine höchst interessante Sendung dazu:

    Schrott im Körper | ARTE
    ► 90:00► 90:00
    http://www.arte.tv/guide/de/048728…/schrott-im-koerper‎
    11.02.2014
    Plötzlich senden implantierte Defibrillatoren tödliche Elektroschocks aus oder sie explodieren sogar im …

    Mich graust es nur noch vor der skrupellosen Geschäftemacherei.

    Liebe Grüße Tarajal 🙂

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