Am 24. Mai ist Wahltag auf den Kanaren

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  • #242291

    PapaNoel
    Mitglied

    Zur Wahl stehen neben den Parteien Partido Popular (PP), Coalición Canaria (CC) und der Partido Socialista Obrero Español (PSOE)  die Parteien Podemos und Ciudadanos. Dann wären dann noch die Parteien Nueva Canarias (NC) und Agrupación Socialista Gomera (ASG).

     

    #148354

    PapaNoel

    Bei den vorgezogenen Regionalwahlen in Andalusien konnten die Sozialisten einen Etappensieg erringen. Obwohl sie keine absolute Mehrheit erzielten, reichten die 35,48% der Wählerstimmen doch für dieselbe Anzahl von Sitzen im Regionalparlament und einen klaren Sieg über die konservative Volkspartei Partido Popular, die von 50 auf 33 Sitze dramatisch abrutschte. Spaniens neue Linkspartei „Podemos“ errang auf Anhieb 15 Sitze und wurde drittstärkste Kraft.

    Die Sozialisten gewinnen mit dem gleichen Resultat wie 2012

    Inwieweit dieses Ergebnis repräsentativ herangezogen werden ist eher unwahrscheinlich. Jedoch zeichnet sich eine gewisse Tendenz bereits ab.

     

    #242292

    PapaNoel
    Mitglied

    Sind sie wegen der bevorstehen Wahlen verwirrt? Wissen Sie nicht genau, wie die politischen Strukturen auf den Kanaren verteilt sind? Dann gibt der nachfolgende Artikel einen Überblick über die einzelnen Regierungsinstitutionen, die Gründe, weshalb es auf dem Archipel mehr als eine Regierung gibt und was Sie mit Ihrer Stimme wählen können.

    EU-Bürger mit Wohnsitz auf den Kanaren können als Kandidaten zur lokalen Gemeindewahl antreten, sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

    Wahlen 2015

    #242293

    baxter
    Keymaster

    Wirklich spannend wird wohl das Abschneiden von Podemos….

    Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in der gedenke ich zu leben.

    #242294

    PapaNoel
    Mitglied

    Ob man die Tendenz, die sich bei den Wahlen in Andalusien zeigte, auch auf die Kanaren übertragen läßt? Wohl eher nicht, da die Basis von „PODEMOS“ auf dem Festland doch auf einer etwas breiteren Basis ruht. Die Aktivitäten auf den Iseln von „Sí se puede“ zeigen sich eher beschränkt. Auch zeigen die Wahlen in Europa von Giuseppe Piero „Beppe“ Grillo mit seiner Bewegung MoVimento 5 Stelle (deutsch: Fünf-Sterne-Bewegung) in Italien und die derzeitige, leider nicht sehr erfreuliche Entwicklung in Griechenland, die Machtverhältnisse klar auf. Und diese Machtverhältnisse müssen als komplex (im Gegensatz zu kompliziert) bezeichnet werden.
    Die Erfahrung jedoch zeigt, daß neue Parteien zwar gute Ideen entwickeln, diese jedoch nicht gegen die Übermacht durchsetzen können. Und schaffen sie es tatsächlich (siehe B90/Grüne in Deutschland), Regierungsverantwortung zu erlangen dann sind all die guten Vorsätze nebst Wahlversprechen schnell über Bord geworfen.
    Um wirklich Änderungen herbeizuführen bedürfte es eines Systemwechsels. Ob dies jedoch von der Mehrheit (in Demokratien so üblich) gewünscht und getragen wird steht auf einem ganz anderen Blatt. Und wie Systemwechsel vollzogen werden auch.

    Fazit: Egal wie auch immer die Wahlen ausgehen, der Weg ist vorgezeichnet, das Ziel, leider nicht transparent, festgesetzt. Aber das ist eine andere Geschichte.

     

    #242295

    PapaNoel
    Mitglied

    Die Regional-, Cabildo- und Kommunalwahlen am 24. Mai rücken immer näher, und es zeichnet sich ein Wandel in der Parteienlandschaft ab. Insbesondere, weil derzeit diverse mit ihrer Partei und deren Entscheidungen unzufriedene Politiker in andere politische Formationen wechseln oder sogar eine neue Partei gründen.

    Unzufriedene Politiker bringen Bewegung in die Parteienlandschaft

     

    #242296

    baxter
    Keymaster

    Im Prinzip würde ich dir durchaus zustimmen das es einen Systemwechsel benötigt. Hier ist dann aber die Frage welches das sein könnte. Gab ja durchaus schon einiges an Experimenten in der Vergangenheit, die Entwicklung und das Ende dieser ist allgemein bekannt.

    Das Problem das sich doch in jedem (politischen) System stellt, ist der Mensch selber, es wird immer welche geben die mehr als andere wollen und bereit sind dafür über die sprichwörtlichen Leichen zu gehen.

    Was neue Parteien angeht. natürlich unterliegen auch dieses Sachzwängen die nicht einfach zu überwinden sind. Natürlich ist es einfach Versprechen zu geben und auf den pauke zu hauen solange man nicht in der Verantwortung ist, sobald das allerdings geschieht unterliegt man den gegebenen Umständen und muss realisieren das man zwar tolle Ideen hat, diese aber u.a. unter den finanziellen Gegebenheiten nicht umsetzbar sind.

    Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in der gedenke ich zu leben.

    #242297

    PapaNoel
    Mitglied
    141419 wrote:
    Im Prinzip würde ich dir durchaus zustimmen das es einen Systemwechsel benötigt. Hier ist dann aber die Frage welches das sein könnte. Gab ja durchaus schon einiges an Experimenten in der Vergangenheit, die Entwicklung und das Ende dieser ist allgemein bekannt. Das Problem das sich doch in jedem (politischen) System stellt, ist der Mensch selber, es wird immer welche geben die mehr als andere wollen und bereit sind dafür über die sprichwörtlichen Leichen zu gehen

    Ja, die sprichwörtlich über Leichen gehen gibt es in jedem System. Das Problem, wäre ein Systemwechsel gewünscht, sind in der Tat die Menschen. Da man andere nicht änden kann muß man den Hebel eben bei sich selbst ansetzen. Wieviel Prozent der Europäer haben schon einen Mentaltrainingskurs absolviert und wie viele praktizieren das gewonnene Wissen (zum Wohle aller)? Wie viel Prozent der Europäer haben Kenntnisse über die Transaktionsanalyse, denn nur mit Hilfe dieses Wissens kann man konstant auf sachlicher Ebene diskutieren ohne persönlich zu werden? Wie viele Europäer haben sich schon mit dem Begriff und den Auswirkungen der Wahrnehmung auseinandergesetzt? Und wie viele Europäer sind in der Lage, die Begriffe kompliziert und komplex zu unterscheiden und die Auswirkungen auf unser tägliches Leben erklären?

    Man kann komplexe Vorgänge nicht mit linearem Denken lösen. Als Beispiel mag der Satz „Wir haben zwar eine Lösung aber die passt nicht zum Problem“ dienen.

    Quote:
    Was neue Parteien angeht. natürlich unterliegen auch dieses Sachzwängen die nicht einfach zu überwinden sind. Natürlich ist es einfach Versprechen zu geben und auf den pauke zu hauen solange man nicht in der Verantwortung ist, sobald das allerdings geschieht unterliegt man den gegebenen Umständen und muss realisieren das man zwar tolle Ideen hat, diese aber u.a. unter den finanziellen Gegebenheiten nicht umsetzbar sind.

    Solange sich die Menschen im vorgegebenen Monetären Rahmen bewegen müssen sie auch die dort geltenden Gesetze befolgen. Und solange die Aussage „Jeder hat seinen Preis“ Gültigkeit hat, so lange kann sich auch nichts gravierend ändern.

     

    #242298

    PapaNoel
    Mitglied

    Was wollte ich damit sagen?

    Wieviel Prozent der Europäer haben schon einen Mentaltrainingskurs absolviert und wie viele praktizieren das gewonnene Wissen (zum Wohle aller)? Wie viel Prozent der Europäer haben Kenntnisse über die Transaktionsanalyse, denn nur mit Hilfe dieses Wissens kann man konstant auf sachlicher Ebene diskutieren ohne persönlich zu werden? Wie viele Europäer haben sich schon mit dem Begriff und den Auswirkungen der Wahrnehmung auseinandergesetzt? Und wie viele Europäer sind in der Lage, die Begriffe kompliziert und komplex zu unterscheiden und die Auswirkungen auf unser tägliches Leben erklären?

    Wer im Sport, wie auch im täglichen Leben, Höchstleistungen erzielen möchte muß hart trainieren. Wieviel Stunden pro Tag trainieren Sportler wohl? Und wieviel Stunden pro Tag befasst sich der Großteil der Europäer mit der Weiterbildung (es ist nicht die fachliche gemeint) im menschlichen und sozialen Bereich?

    Anstattdessen läßt man sich durch die Medien berieseln und übernimmt schon bald deren gebetsmühlenartig vorgetragenen Jargon. Es ist schon erschreckend, wenn man allein den Machtzuwachs der Manipulierer durch die Reduktion des Wortschatzes der Sprache gewahr wird.

     

    #242299

    PapaNoel
    Mitglied

    Noch eine Woche. Nächsten Sonntag ist Wahltag. Wird es auch ein Zahltag für die etablierten Parteien (PP und PSOE)?

    Zumindest beim Gemeinderat dürfen die Residenten mitbestimmen. Und die Brüder oder Genossen kennt man ja anhand ihres bisher in der Vergangengenheit Geleisteten. Und da war schon das eine oder andere Amigo-Schmankerl dabei. Dabei sollte man den Canarios eins zugutehalten. Sie sind alle mehr oder weniger miteinander verwandt.

     

    #242300

    andygutt
    Mitglied

    ja kan sher wohl sehen und horen das bald wahl ist werd nicht welen

    ken mich nicht aus find aber der einte mann mit schnauzer sith sympatisch aus

    die fur laschafiras sanmiguel  aber keine ahnung wer fur was  sthet

    gestern fur das eine auto mit lautsprecher hir verbei  sah und horte nicht fur welche partei

    aber da fuhren vile autos hinterher  und hupten gewaltig war warsheinlich ansage fur eine

    unbelibte partei  keine ahnung horte das spetakel nur

     

    #242301

    PapaNoel
    Mitglied
    141415 wrote:
    Wirklich spannend wird wohl das Abschneiden von Podemos….

     

    Nehmt eure Träume ernst!

    Ein charismatischer Chef, basisdemokratische Ideale und keine Angst vor Populismus. Der Aufstieg von Podemos verändert Spanien – und vielleicht ganz Europa.

    Zu Beginn des Wintersemesters 2008 begrüßt Pablo Iglesias seine Seminarteilnehmer am Institut für Politikwissenschaft der Madrider Universität Complutense mit der Aufforderung, sich wie in der berühmten Szene in Club der toten Dichter auf ihre Stühle zu stellen. Die angehenden Politologen sind zu ihm gekommen, um etwas über Herrschaft zu lernen. Seine erste Lektion lautet: Die Herrschenden kann man herausfordern, ihre Macht in Frage stellen. Die Aktion ist typisch für Iglesias. Er ist überzeugt, dass man Politik nicht nur studieren sollte. Man sollte sie machen.

     

    #242302

    PapaNoel
    Mitglied

    Die Ergebnisse sind bekannt und keine soooo große Überraschung. Man kann sogar die einzelnen Orte abrufen:

    Elecciones municipales 2015

    Und auf dem Festland:

    Radikaler Wandel

    Podemos feiert Wahlerfolge

    Dann bleibt nur noch abzuwarten, auf welche Art und Weise sich der Erfolg hier auf den Inseln zeigt. Erfahrungsgemäß gibt es nichts unzerstörbareres als den Filz.

     

    #242303

    Inselnirgendwo
    Mitglied

    Die deutschen Nachrichten neigen wieder zur absoluten Übertreibung … „Abstrafung“, „Linksruck“ …. diese Panikmache nervt nur noch. Aber es lässt sich ganz gut ablenken damit von den wirklichen Problemen.

    Und ich gebe dir vollkommen Recht – es gibt nichts unzerstörbareres als „gut funktionierenden“ Filz. Die Farbe einer Partei spielt dabei aber wirklich überhaupt keine Rolle.

     

     

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