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| Es gab noch nicht so lange im Forum einen Beitrag, der sich damit auseinandersetzte, dass ein unliebsamer Mieter raus soll. Vielleicht kannst Du ja etwas daraus ableiten: http://www.teneriffa-forum.net/24379-post6.html Ich kenne einen Fall aus La Victoria de Acentejo, bei dem der Mieter in Schuld stand. Der Vermieter sperrte kurzerhand das gemietete Objekt (eine Lkw-Garage, als Lagerhalle verwendet) ab und beschlagnamte damit auch das Arbeitsgerät und Material des Mieters. Blöd war nur, dass der Mieter nun nicht mehr arbeiten konnte und damit auch kein Geld herein kam. Man nennt das Faustrecht, doch scheint das auf den Kanaren üblich zu sein. |
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| tja, das mit dem schlösser auswechseln ist halt auch nicht legal. ich hätte da wenig skrupel, aber da die angelegenheit schon vor gericht ist und ein räumungstitel o.ä. beantragt ist, gehts ja wieder mal um das thema dauer der bearbeitung durch die behörden (zitter, bibber, mein lieblingsthema). wahrscheinlich wäre sowas a la moskau-inkasso ohne einbeziehung irgendwelcher behörden der schnellste und kostengünstigste weg.... es gibt wohl sogar die aussage, dass die vermieter auch die umlagen weiterzahlen müssen, weil das im mietvertrag so vereinbart ist. eigentlich ein oberhammer. mich macht das extrem sauer, weil es letztlich den leerstand vieler wohnungen begründet und die vermieter, die die ganzen kosten der immobilie an der backe haben, finanziell schwer belastet. viele familien haben hier immobilien, aber kaum liquidität. |
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| Das "Faustrecht", wie Du es nennst, ist immer noch das probadeste Mittel, als Vermieter zu seinem Recht oder zumindest wieder zur Vefügungsgewalt über sein Eigentum zu kommen. Das spanische Recht gewährt dem "Besitzer" (also dem aktuellen Inhaber der Immobilie - ohne Rücksicht auf etwaige Vertragssituationen) eine rel. stabile Rechtsposition gegenüber denen, die draußen warten und herein wollen. Also: wenn die eigene Rechtsposition klar ist, über Monate Mieten nicht vollständig oder rechtzeitig gezahlt wurden, dann ist die Kaperung der eigenen Wohnung zwar nicht besonders nett und stressfrei, aber meist wirksam. "In ist wer drin ist" - es muss dann aber auch immer jemand drin sein. Bis der Mietnomade nach Unterschrift unter eine Erklärung, dass er auf die Nutzung der Wohnung keine weiteren Ansprüche mehr erhebt, sein ggf. noch vorhandenes Eigentum aus derselben abgeholt hat. Vorher würde ich an der Stelle des Vermieters keine Filzlaus herausgeben - der Mietnomade wird innerhalb von Stunden unterschreiben. Geht natürlich nur, wenn keine vom Mieter tatsächlich einklagbaren Forderungen gegenüber dem Vermieter im Raum stehen. Ich kenne, allerdings ein Jahrzehnt oder länger zurückliegend, Fälle, in denen der Promotor einer Wohnanlage diese umzäunen und von Moskau-Seguridad sichern ließ, damit ja kein auf Zahlung wartender Lieferant dieselbe sozusagen als Faustpfand in Besitz nehmen konnte.... |
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| wem wunderts dann das die vermieter eine kaution von 3-6 monatsmieten , plus festen ___________
arbeitsvertrag verlangen. |
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| also Vermieter von mir "für lau", vermittelter Wohnungen verlangen 1 Monatsmiete Fianza und ich habe noch nie schlechte Erfahrungen gesammelt, weder mit Vermietern noch mit den Mietern. Mein jüngster diesbezüglicher Fall eines deutschen Langzeitmieters hat zur Untermauerung seiner Sensibilität im Umgang mit fremden Immobilen-Eigentum sogar Fotos seines deutschen durchaus repräsentablen aber tief verschneiten Eigenheims angeliefert, was den Vermieter hier mitten ins Herz getroffen hat. Ich bin sicher, da haben sich zwei Vertragsparteien gefunden... Aber das entscheide ich immer individuell, für wen ich mich ins Zeug lege. Bringt dem Mieter meist eine preiswerte Wohnung und mir ein ehrliches danke, kürzlich sogar in Form von Pferdefleisch-Produkten. Tja, man kann auf dieser westafrikanischen Insel nicht alles für Geld kaufen, die "enchufes" sind mehr als nur das halbe Leben. |
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