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| die qualität der bestimmung ist aus meiner sicht nicht so sehr die frage des mediums (buch vs. internet), als viel mehr eine frage der inhaltlichen qualität und der struktur sowie der handhabbarkeit. grundsätzlich bietet die informationstechnologie bessere strukturierungsmöglichkeiten von wissen und informationen als papier. allerdings schlagen die kosten für softwareentwicklung (oder kauf "vorbereiteter" applikationen) erheblich zu buche und wahrscheinlich ist der markt für insekten- oder auch pilzbestimungssoftware nicht so wahnsinnig attraktiv. ansätze, bestimmte objekte über software und mit deren hilfe repräsentiertes wissen zu identifizieren, gibt es (sie entstammen der künstlichen intelligenz und der fortgeschrittenen datenbanktechnologie). heutige einsatzgebiete sind zum beispiel die identifikation von fehlern oder auch der militärische bereich. insekten- oder auch pilzbestimmung wären typische einsatzgebiete sogenannter expertensysteme (die enthalten zur repräsentation des wissens zum beispiel WENN / DANN regeln). willst du eins bauen? besorg dir einen finanziers, ich bin dabei :-) |
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| Letztlich sind die leistungsfähigen Suchmaschinen, mit Alta Vista begann es, und heute sind es "the big three" Google, Bing, Yahoo!, nichts anderes als gigantische Datenbankbestände. Der Suchalgorithmus wird über Boole'sche Operatoren festgelegt. Bei Google werden unter Erweiterte Suche in Umgangssprache gekleidete Bool'sche Verknüpfungen angeboten. Bei Microsoft Bing ist das etwas mehr versteckt unter Hilfe zu finden. Yahoo! hat das ähnlich Google unter Erweiterte Web-Suche. Ich denke, es ist müßig, eine Bestimmungssoftware selbst zu stricken. Schneller und einfacher wäre, die vorhandenen Medien virtuos zu nutzen. Für unterwegs hülfe ein modernes und leistungsfähiges Smartphone mit UMTS/HSDPA und Flattarif. Das wäre allemal preisgünstiger als die Software und damit hat man alle Datenbanken der Welt bei sich und kann noch seinen Weg in Google Maps/Earth finden. |
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| ...die Nutzung von Suchmaschinen zur Bestimmung ist nur für Menschen möglich, die sich mit den Suchoptionen einigermaßen auskennen und die auch in der Lage sind, die erhaltenen Infos richtig einzuschätzen. Es ist natürlich ziemlich unrealistisch, dass ein Pilzexperte oder ein Insektenfanatiker die Muse aufbringt, ein Expertensystem zu bauen, wenn er es aber täte, dann würde dabei sicher etwas herauskommen, was auch Nichtexperten zur Bestimmung nutzen könnten. Die Webnutzung ist heute die Suche nach brauchbaren Ergebnissen in einem Sammelsurium von Informationen. Das ist nicht annähernd mit der Infoqualität vergleichbar, die ein auf ein bestimmtes Wissensgebiet spezialisiertes Expertensystem liefern würde, theoretisch zumindest. |
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| Das ist zutreffend, Thomas. Doch wer füttert das Expertensystem? Doch sicher nicht der, der es nutzen möchte, denn dann braucht er es eigentlich nicht mehr. Es wird also doch ein Profi sein müssen, der die Software erstellt und ein anderer Profi, der die Inhalte liefert. Der bedürftige User kann sich das Expertenwissen dann nur kaufen, wie bei allen elektronischen Enzyklopädien. Die Suchalgorithmen der Webcrawler sind schnell gelernt. |
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| so isses, da müßte schon mal ein it-freak nebenbei pilze sammeln oder insekten erforschen. vielleicht werden ja in 50 jahren online-hilfen für alle lebenslagen für unterwegs angeboten. beginnt dann mit dem hinweis: WIR HAFTEN NICHT FÜR DEN VERSEHENTLICHEN VERZEHR VON GRÜNEN KNOLLENBLÄTTERPILZEN... |
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