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| 2 gran-canarische Residenten aus Madrid sind am Samstag morgen bei einem Verkehrsunfall im Municipio San Bartolomé de Tirajana ums Leben gekommen. Sie konnten vom Rettungshubschrauber nur noch tot aus dem BarrancoArteara Ayagaures im Süden Gran Canarias geborgen werden, in den sie mit ihrem Quad abgestürzt waren.Auch auf dem spanischen Festland, in Ciudad Réal, kam ein Quadfahrer am Wochenende ums Leben. |
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| Diese mobilen Flitzer sind auch nicht ganz ungefährlich. Mir kam mal einer entgegengeflogen als ich in eine Strasse einbog. Das Problem bei einem Quad ist die kleine Kompaktheit und die direkte Lenkung, was viele einhergehend mit Geschwindigkeit und Fliehkraft unterschätzen. |
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| Wie manche von den Dingern die Straßenzulassung schaffen, ist mir unbegreiflich. Lautstärke, Reifenabdeckung, Beleuchtung etc. sind out-of-limits. Von den Fahrleistungen der power-Geräte wollen wir gar nicht reden. Und dazu sind ihre Fahrer meistens komplett gaga, sich der Risiken nicht bewußt, die sie vor allem durch ihre raketengleiche Schnelligkeit auslösen. Was ich da schon innerhalb von Ortschaften, an Fußgängerüberwegen und unübersichtlichen Einmündungen, erlebt habe, ist ein Krimi. Wenn's nach mir ginge, müsste man vor allem die leistungsorientierten Quads komplett verbieten im Straßenverkehr. Kartbahnen oder Rennstrecken: o.k., aber nicht reingestreut unter den normalen (und normal langsamen) Straßenverkehr. |
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| Das spanische rote Kennzeichen entspricht etwa dem deutschen, also ein Händler-Kennzeichen für Überführungs- und Probefahrten. Es darf nicht für normale Fahrten oder mit Fahrern, die nicht direkt der Inhaber dieses roten (personen- oder firmenbezogenen) Kennzeichens sind, benutzt werden. Zudem muss der Fahrer über 25 Jahre alt sein. Insbesondere darf es nicht an Kunden oder Privatpersonen ausgegeben werden, sondern nur an registrierte Gewerbebetriebe des Kfz.-Gewerbes. Auf Teneriffa werden all diese Restriktionen fröhlich ignoriert. Erstaunlich, dass die Polizei nicht massiv dagegen vorgeht. Fast jeder Schuß wäre ein Treffer. |
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| Halt, halt. Maschinen muß man nicht nur fahren, sondern auch bedienen können. ___________
Warum nicht hohe Leistungen? Leistungsgrenzen sollten doch am Fahrer fest gemacht werden. Entspricht die Leistung des Fahrers am Gerät, der Leistung des Geräts? Ob vier- zwei- oder sogar manchmal einrädrig, die Ausstattung des Fahrers ist ja hier schon mal der Hit. Vierrädrig- Quatscht,telefoniert und verringert blitzartig die Geschwindigkeit Zweirädrig- Spiegelstützende Überholvorgänge bei Gegenverkehr in Tshirt und Sandalen Einrädrig- Kontrolle und Überblick weg ab Start Können alle nix dafür, den Beobachtungen der hiesigen Fahrschulübungen in Staßenverkehr lassen schon staunen. Oder ist man selber einfach vernünftiger geworden? |
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| Du hast Recht, manche Fahrschulen hier könnten einen Sandsack auf den Beifahrersitz legen und der Lernerfolg wäre derselbe. Allerdings wären die vom Fahrschüler zu bezahlenden Kaffeepausen kürzer! Und "warum nicht hohe Leistungen"? Weil man sie nicht braucht. Meine 4-rädrige Ruine hat 75 PS, braucht 7 - 8 Liter auf 100 km trotz meiner teilweise beherzten Fahrweise, dennoch fahre ich äußerst selten auf der Autobahn schneller als 120-130 Tacho-km. Und bin fast immer schneller am Ziel als Leute mit 3fach stärkeren Autos, da ich vorausdenke, Lücken nutze, meine Strecken kenne, konzentriert fahre. Alles, was über 120 gr CO2 ausstößt, sollte m.E. massiv und progressiv besteuert werden. Dieser Schadstoff-Ausstoß geht quasi linear mit dem Kraftstoff-Verbrauch einher und ist daher ein sehr effektives Instrument, die Auswüchse der vergangenen 2 Jahrzehnte einzubremsen. Einige Hersteller bieten Cabrios mit über 500 PS an oder tiefer gelegte SUV's mit Niederquerschnitt-Reifen und 275 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das finde ich ebenso pervers wie Traktor- oder LKW-Rennen. |
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| Da fällt mir ein. Ich hatte mal einen schönen Aufkleber auf meinem Springbock. ___________
"Rettet den Wald, esst mehr Spechte". Was Verschnutzungen der Luft betrifft, gebe ich Dir recht. Es gibt aber noch ganz andere Sachen die Sinnlos und höher Belastend sind. Motorisierung mus mir z.B. auch Spaß machen, da langen keine 900 ccm und 45 PS bei geringstem Schadstoffaustoß. Aber da erst Anzufangen wäre endlos. Geändert von trans-thc (20.05.2009 um 07:51 Uhr). Grund: Schreibfehler wie immer |
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| ...es wäre ja schon mal ein kleiner, aber sicher auch schon messbarer Fortschritt, wenn die Canarios ihre fahrbaren Untersätze bei längeren Fahrpausen ABSTELLEN würden. Wir haben beim Kindergarten gegenüber ja schon ein Plakat aufgehängt, es hat tatsächlich ein wenig genutzt. Bei der Romeria letzten Sonntag stand ein großer Diesel des Zivilschutzes mit laufendem Motor, ausgestiegenen und in 10 m Entfernung stehendem Fahrer/Beifahrerin-Duo, offenen Fenstern (also nicht wg. Klimaanlage an) am Straßenrand. Frau Tomate ist keine Greenpeace-Aktivistin, sprach das Duo aber freundlich darauf an. Die blieben auch freundlich und meinten, sie wollten nicht, dass die Batterie versagt, nun ja. Ignoranz und ein Lächeln. Ein Beispiel, das schon richtig schädigend in mehrfacher Hinsicht ist, beobachtetete ich neulich direkt neben einer Restaurant-Terrasse, wo ein Zuliefer-LKW über 20 min ohne Fahrer aber mit laufendem Motor stand, Fenster wiederum offen. Es war kein Kühl-LKW, dessen Aggregat unbedingt hätte laufen müssen. Es hat sich aber offenbar auch niemand beschwert. Man hätte einsteigen und wegfahren sollen.... Geändert von ElTomate (20.05.2009 um 11:31 Uhr). |
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| canaria, gran, quad, tote, verkehrsunfall |
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