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  #1 (permalink)  
Alt 22.09.2006, 23:11
Benutzerbild von sanmiguel
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sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Dürfte eigentlich ziemlich vielfältig sein, dieses Thema. Und wie ich einige Foren-Mitglieder einschätze, haben sie interessante eigene (Er-)Kenntnisse und Erfahrungen - es muß ja nicht immer nur Folklore sein...
Momentan hör' ich gerade TV Canarias und da läuft guter Jazz - sofort mal einschalten!
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  #2 (permalink)  
Alt 23.09.2006, 00:30
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baluma befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Nicht immer Folklore, aber auch, oder? Jedenfalls komme ich gerade von der 5. Ausgabe von Cantasur in Los Cristianos (mein kürzlich erstandenes töfftöff macht mir solche Ausflüge endlich möglich) und habe dort einen wunderschönen Abend mit kanarischer Musik der "parranda"-Art erlebt. ( Solisten (allen Alters) und zwei Timple-Spieler (bzw. ein Spieler und eine Spielerin), diverse Gitarren und zum Abschluss eine Isa mit Beteiligung aus dem Publikum. Wirklich ein Genuss und unglaublich welche Stimmen schon in kleinen Jungen/Mädchen oder noch in älteren Männern/Frauen stecken können! Nächstes Jahr werde ich sicherlich wieder dabei sein.
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  #3 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 00:17
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santana ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt
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ich mag die canarische Musik. Tenerete ,und Julian Bodega, habe selbst Freunde in der canarischen Musik. und der Liebste aller Liebsten singt ja auch :-)



editiert von: santana, 24.09.2006, 01:18 Uhr [addsig]
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  #4 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 01:26
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sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Guten Morgen beisammen,
ich komme grade von dem Konzert in San Miguel, Ihr wisst ja durch die Ankündigungen von megawelle: La Baranda Aldea Blanca (als Vorgruppe mehr oder weniger) und dann "Los Sabandeños", der bekannteste / weltbekannte Männerchor der Kanaren.
Preisfrage 1: was unterscheidet in der Folklore-Szene Stars von Nicht-Stars? Die ersteren bekommen jeder ein Flascherl Mineralwasser ans Mikrofon gestellt vom freundlichen Ayuntamiento...
Preisfrage 2: woran erkennt man Tontechnik von "sonido Ifara"? Antwort: es rauscht und pfeift und nix geht pünktlich und erheblich später geht dann ein bißl was. Diese dillettantischen Poti-Schubser (die ungekrönten Könige der Rückkopplung...) ziehen seit Jahren eine Blutspur durch Teneriffa's Süden bis hin zu abgebrochenen Veranstaltungen, weil sie's halt einfach nicht können und anscheinend auch nicht kapieren wollen. Am vergangenen Dienstag in El Médano haben sie der Open-Air-Veranstaltung einen 80min-Verspätungskick verpasst und gestern war der Auftritt der Sabandeños nur dadurch zu retten, daß die gnädigerweise auf ihr Bühnen-monitoring fast komplett verzichtet haben - damit neben Rückkopplungspfeifen überhaupt noch was zu hören war. Für mich unbegreiflich, daß Ifara sich noch irgendwo blicken lassen kann - vielleicht liegt's einfach an einem Mangel an Alternativen. Wäre doch ein interessantes Geschäftsfeld für einen wirklich guten Bühnen-Tontechniker?
Aber zurück zum Konzert. Die Baranda de Aldea Blanca hat sich brav gemüht, einfache Amateur-Leistung, vor allem deshalb ein bißl schwach, weil sie sich 1994 gegründet haben, seit '97 öffentlich auftreten, '99 ihre Tanzformation bildeten - da sollte man 7 Jahre später schon ein bißl was erwarten dürfen - ein bißl was mehr als zu sehen war. Doch das erklärt sich halt wieder mal aus "tipico canario": ich war selbst mal Mitglied einer Volkstanzgruppe hier, hab's aber nach ziemlich viel Zeit geduldigen Hoffens dann doch wieder bleiben lassen. Ca. 25 Wochen/Jahr 1 Doppelstunde Training, von der die erste Hälfte damit vergeht, auf das Eintreffen möglichst vieler Mitwirkender zu warten und die zweite dann eigentlich total gebraucht wird, um dringend notwendige private Kommunikation zu pflegen, führt halt zu ein bißl schwachen Ergebnissen. Was an tänzerischen Können hier in 4 Jahren "vermittelt" wird, das schafft ein lockerer dt. Turniertanzclub in 3 Monaten.... Ich hab' mir schon mal überlegt, selbst einen kanarischen Volkstanzclub auf die Beine zu stellen, die Idee ist immer noch in der Warteschleife - interessiert warte ich auf Eure Beiträge...
Zurück zum Konzert. Die Baranda war also irgendwie ganz nett, fast schon anrührend natürlich im Verzicht auf jede Form der attraktiven Eigendarstellung (z.B. durch ein einfaches Reihe-bilden-und-lächeln vor dem Abgang...). Der musikalische Part war eindeutig besser als der tänzerische, was zu Hoffnung Anlaß gibt.
Und dann kamen sie also, die "Los Sabandeños", auf die ca. 450 Besucher warteten (die Halle war vielleicht zu 3/4 gefüllt, open-air ist eindeutig "atmosphäriger"). Konzert 90 min in zwei unmittelbar aufeinander folgenden Teilen, 1. Teil Kanarisches rauf und runter, ich fand's schön, daß man in der Moderation kurz und kompakt auf die Herkunft und auch Zentralfiguren der jeweiligen Musiklinie einging.
Den 2. Teil fand ich persönlich musikalisch interessanter (bin von kanarischer Folklore ja auch so gesättigt, daß sie mir manchmal wirklich schon ein bißl zu den Ohren raushängt, vor allem die immer gleichen 50-80 "traditionals" - andere emfinden es vielleicht nicht so). Da war viel Südamerikanisches, ein toller argentinischer Titel, etwas aus Puerto Rico, aus Kuba und dann, ziemlich zum Schluß, ein fast schon jazziger Act. Ist schon toll, die musikalische Spannweite der Sabandeños - da unterscheiden sich dann doch die Männer von den Knaben.
Eigentlich hat es mich überrascht, die dieser "Klangkörper" (ca. 35 kräftige Stimmen) angesichts von 450 Zuschauern nicht unplugged gesungen hat - die hätten das locker geschafft. "Viel bringt viel" - manchmal stimmt ja dieses Sprichwort.

Ich war auch ein bißl überrascht über rel. viel deutsche Sprache, die ich im Zuschauerkreis hören konnte, scheinbar hat die megawelle-Werbung ja doch was gebracht.
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  #5 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 01:35
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Hey Baluma, erzähl' doch ein bißl mehr von cantasur, das ist mir glatt ausgekommen...
Frage an alle, vielleicht wird's santana wissen: was ist eigentlich aus "sonlatinos" geworden - die hat ja mal, ich glaub 2004, das Ayto geknickt und danach hab' ich trotz zunächst sehr trotziger Parolen der Veranstalter, nie wieder was gehört...
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  #6 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 01:38
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Und noch eine Anregung an die Megawelle: wie wär's denn mal mit einer Hörer-/Leser-Beteiligung bei einer Aufzeichnung von "Bodega de Julian"? Den nötigen Kontakt könnte ich herstellen. Aber organisieren und durchziehen müsst Ihr's dann selber - wäre aber glaub' ich ein tolles Livesendungs-Thema.
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  #7 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 01:39
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Ich fühl' mich grad so wohl im musikalischen Eck und daher noch eine Frage an alle: wo, außer bei den üblichen Verantwortlichen (Piano Sax Bar, Jazzissimo) gibt's denn guten Jazz auf TF? Ich fahr' notfalls auch ein paar km...
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  #8 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 13:10
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Son Latino wurde gekippt
a.) Geldfrage
b.)Laerm .u, Muellbelaestigung dafuer gab es letztes jahr und dieses Jahr diverse Veranstaltungen in los Cristianos

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  #9 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 13:16
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ich mag unsere canarische Musik :-)
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  #10 (permalink)  
Alt 24.09.2006, 22:02
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baluma befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Hey Sanmiguel: "Dein Wunsch sei mir Befehl" ;-) . Wenn ich allerdings gerade Deine Beiträge hier lese, dann vermute ich, dass Du vielleicht auch gar nichts verpasst hast: denn es war eben alles traditionelle Musik: isas, seguidillas, malagueñas, folías. Zwei junge timple-Spieler, 8 Solisten aus drei Generationen, mehrere Gitarrespieler, ein Kontrabass, ein Moderator und "Special Guest": Marcos Brito, in Los Cristianos geborener Autor diverser regionalgeschichtlicher Bücher.
Unter den 8 Gesangs-Solisten befanden sich wirklich WUNDERSCHÖNE Stimmen: unter anderem ein 8jähriger Junge aus Puerto de la Cruz, aber auch eine junge Frau aus Valle de Guerra. Die musikalische "Begleitung" fand unter der Leitung des Direktors der Musikschule von Adeje statt (den kennst Du sicherlich). Zum Abschluss wurde noch einmal eine isa gespielt mit Beteiligung aus dem Publikum (teilweise Teilnehmer aus vorangegangenen Veranstaltungen von CantaSur).
Das alles Open-Air, kostenlos, vor dem centro cultural in Los Cristianos. Sonst findet das wohl auf dem Kirchplatz statt, aber Los Cristianos ist ja - wie so manche Stelle auf der Insel - eine einzige Baustelle und der Kirchplatz zwar fertig, aber noch "malerisch umgeben" von Bauzäunen.
Von der Veranstaltung hatte ich in einer der hiesigen Zeitungen gelesen. Es gab vor Ort sogar ein Programm, dass aber leider erstens auf der "Eingangsseite" qualitativ so schlecht ist, dass man bedauerlicherweise nicht einmal die Namen der Solisten ganz lesen kann und selbst die "Sponsoren" kaum oder gar nicht erkennbar sind.
Abgesehen davon, fehlte mir als "Neuling" jegliche Information zu dieser Veranstaltung und in dem Flyer wird abgesehen von dem Programm nur der Gast (Marcos Brito) beschrieben.
Jedenfalls führte der Moderator (wer auch immer das war - er hat alle vorgestellt nur sich selbst nicht) zusammen mit Marcos Brito (der ein paar nette Anekdoten aus den Recherchen für seine Bücher brachte) durch die Veranstaltung, die recht gut besucht war: alle Stühle besetzt und einige Menschen auf den "Stehplätzen".
Mein Fazit: Nächstes Jahr werde ich wieder dabeisein, ganz sicher.
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canaren, musik, musikszene

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