Vorgestern hab' ich im Hafen von
Santa Cruz zufällig mit einem Verantwortlichen der Initiative gesprochen, die den Windjammer "Alexander von Humboldt" betreiben - allesamt Freiwillige und "Besessene" - "Aficionados" wie der Spanier zu sagen pflegt. Ich war genau zu dem Moment da, als eine Gruppe von Mitseglern sich verabschiedeten und die ersten "Frischlinge" eintrafen. Die vom Törn vorher überschlugen sich fast vor Begeisterung, es war eine tolle Atmosphäre "unter Freunden" zu spüren.
Während des Winterhalbjahres ist der Segler im Atlantik unterwegs, Madeira-
Kanaren-Kapverden. Im Sommer fährt er mit überwiegend jungen Leuten. Im Winterhalbjahr geht die Klientel von 17-70, jeder Gast ist auch Mitsegler/Mitmacher im Rahmen seiner Möglichkeiten. Natürlich muss keiner den Mast hoch, der sich's oder dem es die Verantwortlichen nicht zutrauen. Auch wenn jeder an Bord bis hin zum Kapitän "Freiwilliger" ist und sogar die Besatzung etwas zuzahlt, sind die Verantwortlichen allesamt ausgebildete Berufs-Seeleute.
Die Routen können vorab nicht exakt festgelegt werden, da man natürlich immer von den Windverhältnissen abhängt. Aber immerhin sind Ausgangs- und Endpunkt festgelegt. Die Kunden/Gäste kommen weit überwiegend aus Deutschland, doch ist es selbstverständlich auch möglich, direkt beim Verein zu buchen, wenn man auf den Kanarischen Inseln lebt.
Wäre das nicht mal eine interessante Abwechslung - runter von der Insel und nach 10-14 Tagen wieder zuhause an Land gehen? Die Website:
Alexander von Humboldt I Deutsche Stiftung Sailtraining Bremerhaven - Das Becksschiff / Becks-Schiff aus der Becks-Werbung