Gut Fisch essen an der Süd-West-Küste?
Wart Ihr schon mal in der "Casa Mon"? Sonntag abend und Dienstags geschlossen, ansonsten gibt's fantastisch zubereiteten Fisch - nur Fisch!! Lokal ist etwa so gemütlich wie ein Aquarium, aber der Service durch den Eigentümer ist nicht "tipico canario" sondern wirklich gut, die Preise sind "adäquat" also nicht billig, € 25/Nase solltet Ihr einplanen, aber trotzdem ist der Laden wirklich gut, viiiiel besser jedenfalls als das überbewertete Casa Juana eine Straße weiter.
Santana, Du weißt ja sicher, wo die Casa Mon liegt, aber manch anderer vielleicht nicht. Also, das Lokal ist in Alcalá (zwischen Playa de San Juan und Puerto Santiago), links an der Straße, die von der Carretera zur Plaza runtergeht.
Alcalá, da war doch noch was? Ja, am 15.08. ist das riesige Feuerwerk und die ganze Woche vorher Fiesta.
Hi Ihr 2, sieht ja so aus, als haltet Ihr das Forum hier aufrecht....ich schaue nur ´mal rein, nett euch kennenzulernen. Tip: vergesst die Südwest-Küste. Auf nach TAJAO, z.Bsp. ins Manolo II oder eines der anderen 9 Fischrestaurants. Meine cuenta von letzter Woche: 2 Pers.=25 € = Muscheln, Calameres, 2 Dorada (1x als Fisch und 1x zum durstlöschen) und 1/4 l Wein, dazu Brot, papas, mojo....ur-spanisch, laut, laut, laut und lecker. Sonntags steppt hier der Bär. Aber ojo! Nicht in die ersten beiden Restaurants essen gehen, die oben an der Hauptstrasse liegen. Viel Spaß!
Ich hab' mir lange überlegt, ob ich Aufmerksamkeit lenken soll auf eine phantastische "leise" Attraktion Teneriffas - zumal die Macher selbst nicht Massen von Besuchern dorthin locken wollen.
Ich spreche vom "Mariposa-Projekt" zwischen Arona und Tunez. Das ist eine von sachlichen Zwecken freie philantropische Installation, bestehend aus zahlreichen Einzelwerken von Künstlern, die dort teilweise im Rahmen von Stipendien tätig waren. Für mich zumindest sehr schwer zu beschreiben, da es jede Form der Intepretation zulässt. Auf jeden Fall lädt das Mariposa-Projekt ein zum Innehalten, Nachdenken, Fragen stellen, In-Frage-Stellen.
Auf der Website www.mariposa-projekt.de könnt Ihr Euch einen ersten Eindruck verschaffen, aber das ersetzt nicht das Selbst hinfahren. Zeit mitbringen und die Bereitschaft, zur Ruhe zu kommen. Ansprechpartner dort ist Toni Reich.
1. In Los Abrigos Fisch essen
Au weh werdet Ihr sagen, ist ja nur noch eine Piste von Touri-Abzocken. Aber geht mal ziemlich weit runter hinein in den Rechtsbogen am Hafen, von oben her gesehen das drittletzte Lokal. Ist optisch nicht sehr attraktiv, aber akzeptabel, heißt "Yaizara" (graues Gebäude, Name weithin lesbar). Es gibt dort sehr gute Fischgerichte zu wirklich moderaten Preisen. Und die Sicht direkt in das Hafenbecken hinein ist auch sehr gut, von den weiter oben befindlichen Lokalen aus sieht man nicht so arg doll das Treiben im Wasser. Weiter nach links und auf der Mole ist der Badeplatz überwiegend für Einheimische. Man schwimmt im Hafenbecken, aber das Wasser ist klar und zumindest heute war es frei von irgendwelchen Verölungen.
2. In El Médano keinen Fisch essen...
Am Sonntag nach dem letzten Sansofé-Konzert waren wir noch auf der Suche nach einem Lokal mit nicht geschlossener Küche (war allerdings schon nach Mitternacht). Rund um die Plaza praktisch alle Lokale noch geöffnet, aber die Küche schon zu. Nicht im "El Mejicano" in der Gasse schräg gegenüber des Eingangs vom Hotel "El Médano". Ich war wirklich positiv überrascht von der freundlichen schnellen Bedienung (2 Damen) und schmackhaftem preiswerten mexikanischen Essen. Wir haben zu viert für € 25,70 reichlich gegessen und (nicht ganz so reichlich) getrunken. Da hab' sogar ich als "zäher" Trinkgeldgeber richtig was liegen gelassen - getreu meinem Motto: Trinkgeld ist die Anerkenntnis einer über das normal Erwartbare hinaus gehenden Leistung.