Hallo Matthias,
es ist zwar schon zwei oder drei Jahre her, dass ich das letzte mal im "Mesón El Monasterio" gegessen hatte. Aber die Erinnerung blühte nach deiner Frage wieder richtig auf.
Zuerst mal prinzipiell, ein Haus in dieser Größenordnung und mit diesem Touristenstrom wird immer in den beiden Hauptsprachen Teneriffas versuchen sein Bestes zu geben um vom Gast sein Bestes zu nehmen. Ich kann mich erinnern, dass damals wenige Spanische Wörter bis zu unserem Tisch vorgedrungen sind.
Nun kommt im "Mesón El Monasterio" noch hinzu, dass der Chef ein Deutscher ist, und nicht irgendeiner. Was Wolfgang Kissling für die Tierwelt, ist Heinrich Meul für die Gaumenfreuden. Ein Pionier auf der Insel, dem Puerto de la Cruz viel zu verdanken hat, und noch mehr hätte, hätte es die Stadt verstanden ihre bürokratischen Mühlen, anstatt mit Borniertheit mit Logik zu füttern.
Jetzt bin ich vom eigentlichen Thema abgekommen . . . sorry .....
Im "Mesón El Monasterio" kann man herrlich auf Etappen essen. Wir nahmen unsere Vor-Vorspeise meist im rustikalen Ambiente eines Weinkellers ein und stimmten uns mit Tapas-Tests auf den Abend ein. Die Portionen waren meines Erachtens ausreichend, - und das will schon was heißen! Ob heute noch, nach dem Motto "was die Hose hergibt", oder eher in der Form der neuen deutschen Küche alles sehr übersichtlich serviert bekommst, kann ich nicht beurteilen. Die Gaststätte ist meines Erachtens nicht unbedingt geeignet für jemand der nur um seinen Hunger zu stillen ein Lokal aufsucht, - dort sollte man genießen können. Die Preise waren zum damaligen Zeitpunkt dem Gesamtambiente angemessen sehr moderat.
Nun liegt es an Dir uns Deine Erfahrungen zu berichten. Ich wünsch Dir schon mal einen schönen Abend und Guten Appetit !
Übrigens, wer in der Nähe ist und dort nicht essen möchte, er sollte unbedingt das frisch gebackene Bauernbrot probieren . . . unschlagbar gut !!
. . . so jetzt hab ich Hunger !!!! editiert von: GuentherM, 26.10.2007, 01:24 Uhr [addsig] |