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| Hallo, mein Sohn ist 8 und soll auf die deutsche Schule in Santa Cruz gehen, kann mir viell. jemand etwas über die Schule berichten? Vielen Dank.Luniz[addsig] |
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| Zur deutschen Schule wurde in diesem Forum schon sehr viel geschrieben, u.a. auch von mir. Aus den aktuellen Beiträgen von luniz entnehme ich aber, daß anscheinend nicht alles gelesen wurde. Daher nochmals eine Kompaktversion: 1. Die deutsche Schule liegt nicht in Santa Cruz, sondern in Tabaiba Alta, das ist 15 min. außerhalb, "droben auf'm Berg". Gigi hat die Leichtigkeit der An- und Abfahrt dorthin schon eindrucksvoll und zutreffend beschrieben. Für die Schüler selbst ist's nicht ganz so umständlich, wenn sie den kostenpflichtigen (!) Schulbus benutzen können. Bitte aber bedenken, daß es natürlich auch ziemlich viele Veranstaltungen, Wahlfächer etc. außerhalb der üblichen Unterrichtsstunden gibt, bei deren Nutzung die Schulbusnutzung ausscheidet.2. Die deutsche Schule wartet nicht auf einen neuen Schüler, sondern ist traditionell übervoll. Je nach Jahrgangsstufe sind die Wartelisten manchmal jahrelang! Rechtsanspruch auf Aufnahme besteht nicht! 3. Die Qualität der spanischen staatlichen Schulen ist äußerst unterschiedlich, nach meinen Erkenntnissen eher schockierend, wenn man sie mit z.B. mit der bayerischen Schulqualität vergleicht. Es gibt auch andere Erfahrungen, aber die sind wohl eher Ausnahmen und auch nicht planbar. Doch wenn man in Puerto de la Cruz wohnt und der 8-jährige in die dt. Schule Tabaiba Alta soll, dann tut man dem Kind m.E. keinen großen Gefallen aufgrund der langen Wegezeiten und der organisatorischen Behinderungen, die sich auch die Eltern damit auferlegen. Auch in Puerto de la Cruz gibt's eine internationale Schule, nämlich die www.yeowardschool.org. Das ist eine britische Schule, liegt an der Straße vom AlCampo in die Innenstadt (an der Abzweigung zum Casino). Ich weiß nichts über die dortigen Aufnahme-Beschränkungen und Kosten.4. Warum eigentlich für so einen kleinen Pimpf nicht doch zunächst eine naheliegende spanische Schule mit erträglichen Wegezeiten? Ein 8-jähriger lernt spanisch "kinderleicht" und das ist für eine eventuelle dauerhafte Integration und Schulfähigkeit hier das Allerwichtigste. Wenn wirklich irgendwas gravierend schief läuft, kann man immer noch umplanen.[addsig] |
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| @luniz möglicherweise hast du den link zur website der schule in meinem beitrag zum thread "wegbeschreibung" übersehen. auf der website gibt es links zu: elternvertretung, schülervertretung, schulleitung, schulverein und sogar zu einem forum. dort kannst du doch bestimmt jede menge informationen bekommen. hier nochmals der link http://www.dstenerif...rapper&Itemid=247 im übrigen bin ich der meinung wie sanmiguel, dass eine spanische schule eine alternative sein könnte, nicht zuletzt aus kostengründen. bekannte von mir haben gute erfahrungen gemacht, gerade bei jüngeren kindern. es gibt betreuungslehrer, sonderunterricht in spanisch etc. und dann gibt es ja noch die deutsche schule in puerto de la cruz (nur kindergarten und grundschule). ob der grundschulabschluss dieser schule in deutschland anerkannt wird oder für eine weiterführende schule ausreicht, weiß ich allerdings nicht.kann man dort aber sicherlich erfragen http://www.deutscheschule-puertocruz.org/ der link ist übrigens hier im wiki zu finden ;-) editiert von: taiji, 11.07.2007, 13:06 Uhr [addsig] |
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| Aufgrund unserer eigenen Erfahrung im Jahr 2009 können wir die deutsche private Schule in Puerto de la Cruz nicht für deutsche Muttersprachler empfehlen, hier lernt ein Kind kaum bis gar nicht Spanisch, eine möglicherweise gewünschte Integration in das Spanische erfolgt faktisch nicht. Der Unterricht ist eher für die spanischen Muttersprachler konzipiert (um eben Deutsch zu erlernen). Unser Kind war im Deutschunterricht klar unterfordert. Problematisch ist das dann, wenn das Kind diese Schule länger besucht und man gen Deutschland zurück möchte (z.B. Übertritt auf das Gymnasium).Auch den Zustand der Schule in Puerto fand unser 9jähriges Kind (und wir) erschreckend runtergekommen. Die komplette Schule mit Kindergarten gehört kernsaniert und neu ausgestattet. Alles wirkte sehr verlottert, ungepflegt, oft sehr dreckig.Langeweile kam auch schnell bei den Kindern auf den tristen Schulhof auf, der nur aus einer betonierten kleinen Fläche bestand (auch der Kindergarten bietet leider nicht mehr). Wir zahlten als Gasteltern immerhin 300,- Euro jeden Monat , viel Geld!!! Dafür hätten wir doch deutlich mehr und vor allem eine "qualitativ hochwertigere" Schule erwartet, damit meinen wir vor allem die Rahmenbedingungen wie Ausstattung, die Informationspolitik, einen Fremdsprachenunterricht "Spanisch" und vieles mehr.Zusammengefaßt: Für viel Geld bekamen wir kaum Gegenleistung! Positiv ist im Grund nur, dass man kurzfristig ein Kind dort anmelden kann und Plätze eigentlich immer frei sind. Trotzdem unsere Gesamtempfehlung für die Deutsche Schule Puerto de la Cruz: ungenügend!Oder auf spanisch: Mi evalucaión Colegio Alemán: muy deficiente!!! Wenn es also unbedingt eine deutschsprachige Schule sein muss oder soll (z.B. wegen kurzem Aufenthalt auf der Insel und Rückkehr gen Deutschland), dann nehmen Sie doch lieber den weiteren Weg nach (Santa Cruz) Taibaiba Alta in Kauf. Dort sind jedoch die Plätze sehr begehrt. Einen Garantie ob man einen Platz bekommt, gibt es folglich nicht.Auch die internationale Yeoward School in Puerto de la Cruz ist hervorragend und empfehlenswert. Und wenn Sie langfristig auf der Insel bleiben wollen, dann sind die spanischen Schule für so ein junges Kind sicherlich eine gute Alternative. |
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| Ich handle ohne Auftrag der im Vorpost kritisierten Schule. Die Aussage in dem Beitrag von SonneMondSterne ist mit Vorsicht zu genießen. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass die Personen hinter dem Nick mit der Schule in Verhandlung standen und seitens der Schule abgewiesen wurden. Dieser Post wird als "Rachefeldzug" gewertet. Es steht somit Aussage gegen Aussage. Ich habe weder eine persönliche Beziehung zur Schule und noch schulpflichtige Kinder in der Schule. Auch habe ich keine persönlich belastete Beziehung zum Nickinhaber von SonneMondSterne. Mich störte nur die Polemik des Vorbeitrags, weswegen ich mich um Information bemühte. |
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| Ich kenne die Schule nicht, sonder sehe nur die Aussagen hier im Thema. Wenn ich sanmiguel richtig verstanden habe, scheint es Defizite im pädagogischen Konzept zu geben. Jetzt wäre natürlich eine direkte Stellungnahme der Schule oder von der Schule nahestehenden Personen interessant. |
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| Bedeutet das, dass die Schule sich sehr stark religiös ausgerichtet hatte? In Deutschland wird darüber diskutiert die religiösen Anschauungen aus der Lehre heraus zu lassen. Religion ist eine Privatangelegenheit und sollte nicht die Lehrfächer beeinflussen, sonst kann es dazu kommen, dass die Welt als 10000 Jahre alt bestimmt wird. So sehe ich das wenigstens. Aber noch ist ja nicht klar, was gemeint ist und wo das Problem bei der Schule liegen soll. |
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| Mein Sohn geht auf die dt. Schuhle in Tabaiba. Er wurde allerdings erstmal in eine spanische Schule eingeschult und hat dort, zur Spracherlernung, zwei Jahre absolviert. Nach diesen zwie Jahren war es für uns sehr schwierig Ihn noch an der dt. Schule unterzubringen. Argumentation der deutschen Schule war, Ihr Kind hat schon eine Bildungsstätte. Man bedenke immer, es ist eine Privatschule die nach deutschen Lehrplan arbeitet, müssen aber auch Kreterien des spanischen Schulsystems erfüllen, und Lehrer des deutschen Staates zur Verfügung gestellt bekommen. Die Schule muß nur Plätze für deutsche Kurzzeitschüler freihalten. Dauerhaft in Spanien lebende Kinder haben keinen Anspruch auf diese Schule. Überwacht wird die Schule vom BVA. Diese Ausführungen nur ganz kurz, da man das komplexe Thema sehr ausschlachten kann. Mein Tip: Wenn Kind in deutsche Schule soll, dann sofort. Alles andere bedeutet endlosen Stress. Wir sind mit der schuligen Ausbildung zufrieden und unser Kind geht gern hin. Auch die ausserschuligen Angebote sind sehr gut. Auch wenn es mit einer enormen Fahrerei verbunden ist. Ich bin als Kind auch 30 Minuten zu Schule gelaufen und ich denke es ist auch eine gute Lernphase fürs Kind. Denn wo bekommt man heute noch eine Arbeit um die Ecke. Die dt. Schule in Puerto haben wir uns mal angesehen, war überhaupt kein Thema. Zur Ausbildung kann ich überhaupt nix sagen. Sie geht eh nur bis zu sechsten Klasse. Dann muß man das Kind auch umschulen und es steht das selbe Problem mit der Schule in Tabaiba. Auch für diese Kinder besteht kein 100%-iger Anspruch auf die dt. Schule. |
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| Zitat:
diese Diskussion findet in den USA statt - in Deutschland nur im kleinen Kreis und hat damit keine Relevanz. Zu meiner Schulzeit gab es keine religiösen Anschauungen in der Lehre und bei den Kindern und Jugendlichen, die ich kenne, heute auch nicht, egal ab öffentliche oder private/konfessionelle Schulen. Dann könnte nämlich so gut wie keiner ein Hochschulstudium abschließen, außer Theologie. Gruß Iris |
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| deutsche, erfahrungen, schule |
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