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| Religion hin oder her. ___________
Um wieder auf Thema zu kommen. In erster Linie stimme ich sanmiguel zu, es gibt auch gute spanische und englische Schulen auf Teneriffa. Grundlegend sollte sich jeder ersteinmal einen Gedanken darüber machen warum es eine spezielle Schule sein soll. Und dabei sollte jeder nie vergessen, daß jede Privatschule mit erheblichen, ständig steigenden, Kosten und Zeitaufwendungen verbunden ist. Und bei Kosten, reden wir hier von fast der Hälfte des Durchschnittseinkommens pro Monat auf Teneriffa. Geändert von trans-thc (09.06.2009 um 22:07 Uhr). Grund: Schreibfehler wie immer |
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| Hallo Kerstin, Lehre und Forschung in Deutschland sind frei - frei von religiöser Weltanschauung. Was die Finanzen angeht ist die Forschung natürlich nicht ganz frei. Und an den Schulen ist es durch die Lehrpläne der einzelnen Länder abgesichert, dass Glaube an sich in den einzelnen Fächern nichts zu suchen hat. Allerdings gab es hier eine Ausnahme und zwar in Berlin: Muslimischer Religionsunterricht hinter verschlossenen Türen an Schulen. Das ist natürlich ein Unding. Wenn ein Mensch in eine Religion hineingeboren wird, so wie Du es beschreibst, so kann er sich doch sobald er lesen und denken kann entscheiden, ob er bei dieser Religion bleibt. Ich habe eine recht große, konfessionslose Einrichtung geleitet und selbstverständlich wurden dort religiöse Grundinfomationen an die Kinder weitergegeben (über alle Religionen, die den Kindern begegnet sind, außer Zeugen Jehovas und ähnliche Glaubensgemeinschaften) . Wie soll man sonst die Feiertage und Feste erklären? Das war übrigens auch, so paradox sich das anhört, der Wunsch aller Eltern. Wir haben zur Qualitätssicherung unserer Arbeit häufiger Elternbefragungen gemacht. So, mit meinem Beitrag habe ich jetzt total das Thema verfehlt - hat sich aber grade so ergeben. Gruß Iris |
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| Zitat:
Ich habe im Rahmen meines Studiums und im Freundeskreis viel über dieses Thema diskutiert und ich habe für mich eine klare Meinung gebildet: Gegen den Glauben eines Menschen ist nichts zu sagen. Doch die Religion als Institution ist alles andere als göttlich. Sie ist ein Machtapparat, mit Rezepten von vorgestern für die Menschen von heute und morgen, um diese Menschen bei der Stange und die jeweilige Kirche an der Macht zu halten. Ich habe versucht meine Einstellung kompakt zu schreiben, vielleicht wirkt sie deshalb wie ein politisches Programm, das soll es aber nicht sein. Es ist schlichtweg nur meine Meinung. LG, Kerstin |
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| Hallo Karin, jetzt haben wir ja wieder ein ganz anderes Thema: Religion und religiöse Instanzen. Darum geht es mir nicht hier nicht. Nur zur Klärung: Ich bin konfessionslos. Ich wollte nur deutlich machen, dass es in Deutschland keine Vermischung des Lernstoffs mit der Religion gibt, bei den Schulen nicht und auch nicht an den Universitäten, weil es schlichtweg nicht geht. "Prägung", da gehe ich mal davon aus, dass dieser Begriff seit Konrad Lorenz vielleicht doch modernisiert wurde. Prägung wird niemals mein Thema sein (im Umgang mit Menschen), sondern Vernetzung und systemische Sichtweise. Gruß Iris |
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| Dieses Wort beschreibt am ehesten, welchen Eindruck ich damals hatte von der Aura an der sog. dt. Schule in Puerto de la Cruz. Das, kombiniert mit einem offensichtlichen "minimal-invest"-Programm, hat mich stutzig werden lassen. Natürlich ist man immer Gefangener seiner eigenen Vorurteile und "Prägungen", doch stark erinnerlich ist mir das Gefühl, mich dort "unwohl" gefühlt zu haben. |
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| Warum sollten wir einen Rachefeldzug starten? Ausage gegen Ausage!? Wir könnten mit Fotos mehr als nachweislich den desolaten Zustand der Schule und des Kindergartens nachweisen. Und nachweiswar ist auch, dass im Kindergarten im besagten Schuljahr 2008/ 2009 keine ausgebildete Erzieherin, sondern eine gelernte Köchin (Axxxx) arbeitete, ihr zu Seite nur stundenweise eine Studentin stand (Axxx). Und die Eigentümerin selbst, welche Ausbildung sie denn hat, keine Ahnung. Sie war auf jeden Fall kaum bis gar nicht im Kindergarten anwesend. Wir erzählten hier als Eltern, die diese Schule eben nicht mit gutem Gewissen anderen Eltern empfehlen können und werden, auch wenn der eine oder andere hier im Forum behauptet, er sähe ganz anders aus, wir wären nur auf Rache aus. Das ist eine AUSREDE! Eine solche Gegendarstellung könnte ja nur von Insidern erfolgen, sprich Mitarbeitern oder deren beauftragte Personen, und läge logisch auch im deren Interesse: Arbeitsplatzsicherung. Und Übernahmeinteresse, nunja, das gibt es Besseres für sein Geld zu bekommen, als eine, schon seit Jahren verrufene und inzwischen doch sehr runtergekommene Schule mit Kindergarten. Zudem sollte der Schreiber auch bedenken, dass es für Jedermann auf Teneriffa ebenso leicht wäre, selbst etwas Neues zu gründen. Also warum so etwas übernehmen wollen? Und selbst wenn, dann mit Sicherheit nicht im alten Sinne, nicht mit einem unqualifizierten Personal und auch nicht im desolaten Zustand! Wie auch immer, man kann sich natürlich leicht mit der Ausrede verteidigen wollen, es sei ja nur ein Rachfeldzug, um vom Thema - desolate Schule und Kindergarten - abzulenken. Statt dessen wäre es doch wesentlich besser, durchzustarten und die miserablen Zustände zu beheben, die viele beschreiben! Schließlich kann man per einfacher Besichtigung diesen Zustand besichtigen, wie das regendurchlässige Dach der 3./ 4. Klasse, die Toiletten ohne Waschbecken und meist ohne Papier (fragen sie mal die Kinder), der Schimmel in den Räumen, der betonierte und triste Spielhof für alle Kinder, die uralte Möblierung usw. Und als Eltern ist es sicherlich auch von Interesse, sich vom Personal deren beglaubigte Diplome ihrer Ausbildungen zeigen zu lassen, wenn alles zum Besten steht, wie behauptet. Wir bleiben dabei, die Schule und den Kindergarten der privaten Deutschen Schule in Puerto de la Cruz ist in dem uns bekannten Zustand (Juni 2009) und mit den Ausbildungen des derzeitigen Personals nicht empfehlenswert.Zitat:
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| Ich frage einfach die anderen User, wie die Erfahrungen mit der deutschen Schule in Puerto Cruz sind. Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier nochmal nachgetreten wird. WArum muss sonst der Beitragschreiber nach zweieinhalb Monaten wieder mit der gleichen Aussage daherkommen. Leider habe ich keine Erfahrungen mit eigenen Kindern in der Schule/Kindergarten, sondern kenne die nur von außen als Besucher. Die Absicht für diesen erneuten Angriff kommt mir einfach unlauter vor. Wäre schön wenn noch andere Meinungen dazu kämen. |
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| deutsche, erfahrungen, schule |
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