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Peggy, ich stecke weder in Deiner Haut noch in Deiner Situation (Gott sei Dank..) ; und kann deshalb nur schreiben, was ich machen würde, wenn ich auf staatliche Hilfe angewiesen wäre: Auf jeden Fall würde ich nach D-Land umziehen (eben wegen der sozialen Absicherung, auch wenn sie nicht gerade auf hohem Niveau ist); und zwar nach Berlin, denn das Preisniveau ist niedrig (Mieten, Lebensmittel etc.), dort kann man auch ohne viel Geld unendlich viel besichtigen und entdecken, und ... Berlin ist nicht so ein Regenloch wie andere Gegenden. @Benji: für wen sollen denn die Sozialleistungen sein, wenn nicht für Menschen ohne finanzielles Polster und Möglichkeiten (weshalb auch immer), über die Runden zu kommen? claudia |
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| @ Peggy, Du kannst in beiden Laendern zurecht kommen. Ist abhaengig von Deinem Willen. Vielleicht Du kannst sogar kombinieren. Wenn genug spanisch Kenntnisse vorhanden, dann in Deutschland ein Unternehmen suchen, das mit Spanien oder den Kanaren in Geschaeftsbeziehungen steht.Ausserdem stellt sich in jeder Ehe mit Kindern irgendwann die Frage loslassen zu muessen, weil die kleinen Racker ein eigenes Leben fuehren wollen. Wollen und muessen erwachsene Kinder fuer sich dann allein verantwortlich sein. Ehepartner manchmal dann auch, wenn die Kinder gross gezogen sind und eine zentrale Aufgabe der Ehe und des Familiezusammenhaltes wegfaellt. Denk an Dich und baue Dir ein eigenes Leben auf, so wie Du es willst. Das geht und Du wirst Dich dann besser fuehlen. |
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| Liebe peggy, es ist nun einmal, wie es ist. Ob du etwas anders hättest machen sollen oder können, will ich nicht diskutieren, denn es ist ja wohl nichts mehr am jetzigen Zustand zu ändern. Du hast dich ja wohl auch bemüht, das Schicksal von dir abzuwenden (ich spekuliere nicht sondern lese das aus deinen Beiträgen). Leider muss ich dir sagen, dass die Medien hier (in Deutschland) voll von solchen Themen sind und ich nicht glaube, dass die Regelungen für die Sozialhilfe, die jetzt Hartz IV heißt, in den einzelnen Städten unterschiedlich angewendet werden. Ich bin allerdings nicht rechtskundig. Unterschiede werden sicher von den jeweiligen Sachbearbeitern abhängen. Es gibt welche, die großzügiger die Vorschriften auslegen und Krümelkacker genau so. Das ist Glücksache, wen du gerade antriffst. Ich würde mir eher überlegen, wo ich hin möchte. Du scheinst ja älter als ich zu sein und wenn die Kinder gegen dich arbeiten, sind die wohl auch schon groß. Ich würde versuchen, noch so viel wie möglich vom Leben zu erhaschen und solange du noch nicht im Rentenalter bist, würde ich dorthin gehen, wo die Arbeitslosigkeit am geringsten ist. Das ist leider nicht Berlin, sondern Süddeutschland wie Bayern oder Baden-Württemberg und auch da im Süden. Ich würde aber auch nicht in die Großstädte gehen, weil Wohnungen für dich da unerschwinglich sein würden. Ich würde mir genau überlegen, was ich kann, was ich zu einem Dienstleistungsangebot oder Berufswunsch zusammenfassen kann und würde gezielt auf die Suche gehen. Uff, ist jetzt länger geworden, als ich wollte. Ich hoffe, du kannst etwas damit anfangen. LG Kerstin |
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zunächst ist die Lage von Peggy sicherlich nicht beneidenswert. Sie war jedoch auf Hilfesuche hier im Forum. Hier schreibt Peggy doch anonym. Die Fragen des Sozialamtes in D, wenn Sie wieder zurück muss/will, werden weit aus unangenehmer sein und die Anonymität ist auch futsch. Hilfestellungen kann ich Peggy leider nicht wirklich geben aber mir wäre es in Peggy´s jetziger Situation total egal, ob Museen, Theater oder weitere kulturelle Veranstaltungen geboten werden. Sie kämpft wohl gerade um andere Dinge und die Tipps hierzu kann man eben nur geben, wenn man etwas die Umstände kennt. Vielleicht sind ja Spezialisten hier im Forum, die sich mit Sozialförderungen in D auskennen. Sicher ist Peggy für jeden noch so kleinen Hinweis dankbar- ich wäre es in dieser prikären Situation. |
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| mische mich jetzt doch mal kurz ein: irgendwo- in einem Alter ab 50 einen Job zu bekommen- auch nebenbei, ist in Deutschland meines Erachtens noch unmoeglicher, als hier. Aus Afrika kommend, ohne Geld, vom Krieg gebeutelt, aber irgendwie doch noch mit Charisma behaftet, habe ich mich 2 Jahre lang mit allen!!! Rafinessen, in Muenchen und sonst wo beworben. Schliesslich: security-service!! Der Geheimtip, die nehmen Jeden. Habe abends- Nachts im Muenchner Fussballstadion Maenner und Frauen abgetastet ..... bitte keinen Kommentar, habe ich alles schon gehoert. Hat nicht viel Geld gebracht, aber war eine gute Basis!!aber sonst? NaDA- OBWOHL 3 SPRACHIG! Wenn Peggy diese Insel liebt, soll sie hierbleiben und nun mal mit Vehemenz aus der dunklen Ecke raus. billige Wohnung, Freunde aktivieren und Infos aus deutschen Sozialstellen holen, wie der Fortgang hier in Teneriffa sich gestalten koennte. Denn auch ein Umzug- wuerde Deutschland wohl bezahlen muessen. Auch diese Frage dem Sozialamt stellen usw... Ich habe mit diesen "direktkontakten und offenlegung der Situation" immer gute Erfolge gehabt. Menschen helfen Menschen... mr hat damals das Sozialamt schliesslich so toll geholfen, dass ich dachte ich waere im Schlaraffenland (incl. Zahlung einer Mietkaution)! Dann ging es automatisch Bergauf.. ausser psychisch. Heimweh Peggy, was brauchst du jetzt und wie koennen wir dir helfen ? Geändert von Kaleika (26.05.2009 um 12:51 Uhr). |
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| Peggy, Internet-Zugang hast du ja. Such doch mal nach Firmen im deutschsprachigen Raum, welche sich mit Import von Wirtschaftsgütern der Kanaren beschäftigen.Hier kannst du sicherlich auch eine IHK-Stelle in D zur Adressengewinnung ansprechen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass solche Firmen gerne eine/n Frau/Mann vorort hätten um kurzfristig agieren zu können. (Stichwort "Problemlöser") Könnte mir sogar vorstellen, dass DU hierfür Fördermittel bekommst. (Selbstständigkeit anmelden?) Spanisch kannst Du ja sicherlich. Ist vielleicht nur ein kleiner Strohhalm aber immerhin ein kleiner. Viel Erfolg! Anm.: Stecke deine Energie in die Lösung deiner Probleme und nicht in Fotorätsel!!! Geändert von diddes(2) (26.05.2009 um 13:45 Uhr). |
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| Hallo Peggy, Du wirst sicher selbst wissen, ob Du hier bleiben kannst oder nicht. Wenn Dein Entschluss feststeht und Du nach Deutschland zurückkehren willst, kann ich Dir aus eigener Erfahrung in anderen Angelegenheiten den Kontakt zum Konsulat empfehlen. Ansonsten ist mir bekannt, dass es in der Regel die schnellste Hilfe bei den Sozialbehörden an Deinem letzten Wohnort in Deutschland gibt. Finanzielle Unterstützung für Deutsche, die im Ausland leben, gibt es seit geraumer Zeit nicht mehr, mit Ausnahme der ambulanten Pflegeversicherung. Viel Glück! Iris |
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