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| ...oder Eine Überfahrt des Grauens Wir sind im Dezember 08 mit einem Kleinbus/Van mit der Fähre gekommen. Die Fähre der Gesellschaft ARMAS selbst, wohl das modernste seiner Klasse, entsprach vollumfänglich den angepriesenen Erwartungen und Beschreibungen im Internet. Lediglich die Bestellung des Tickets erforderte etwas Eingewöhnung, da die Webseite nur teilweise korrekt übersetzt dargestellt wurde. Der Preis (-50% = 450,00 EUR) gegenüber Cadiz war aber ein echter Anreiz - soviel Spritt kann man garnicht verfahren! Mit einem ausgedruckten Blatt, man kennt das Verfahren ja bereits vom Fliegen, machten wir uns also auf den Weg nach Portimao (Portugal). Für die Fahrt kalkulierten wir 3-4 Tage ein, da wir unterwegs mit schlechtem Wetter rechnen mußten. In der Tat schafften wir es aber dem Wintersturm, der noch in der Nacht unserer Abfahrt ganz Europa unter Schneemassen begrub, zu entkommen.In Portimao angekommen beschlossen wir, nach zwei sehr kalten Nächten im Auto, ein Hotelzimmer zu buchen. Und Wunder was, das Hotel mit bestem Preis-/Leistungsverhältnis lag direkt am Hafen. An den Namen kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber es ist wirklich in TOP Lage. Werde mal ein paar Bilder raussuchen und hier posten. Wir bekamen eine Suite 1 SZ, 1 Bad, Küche und WZ mit Schlafcouch direkt am Jachthafen für schlappe 40,00 EUR/Nacht. Leider jedoch war die WLAN Internetverbindung nicht die Beste und die Zimmer wurden wohl in der Nebensaison auch gerade renoviert, wie unserem Zimmer unschwer anzusehen war. Die Anmeldung im Fährbüro am nächsten morgen verlief einwandfrei. Man sprach dort sehr gutes Englisch. Auf der Fähre angekommen verfrachteten wir unser wertvolles Hab und Gut in unsere ganz vorne liegende Außenkabine. Unsere heimlich mitgeführte Hauskatze unterschlugen wir, aus Angst dass sie in eine Sonderbox auf dem Ladedeck gemußte hätte. Hunde müßen nämlich dort hin! Den Hafen verließen wir morgens bei ruhigem Gewässer, aber aufziehendem Unwetter. Dies ließ das Schiff bereits innerhalb der ersten Stunde so stark schwanken, dass ich mich hinlegen mußte. Meine Mitstreiter (Katze und Sohn) ebenso. Nach zwei Stunden schlugen dann die ersten Wellen so stark gegen den Schiffsrumpf, dass das Schiff wohl bei der darauf folgenden Brechattacke der Reisenden, kurzfristig Frischwassermangel auf Grund gleichzeitiger Toilettenbenutzung gehabt haben muss. Eigentlich war es zuerst unsere Katze, dann ich und dann mein Sohn, der bis dahin die Szenerie noch lachend gefilmt hatte, dann aber sofort nach mir die Toilette okkupierte. Beinahe gleichzeitig übergaben sich Mitreisende in allen um uns befindlichen Kabinen sowie auf dem Gang. Das wichtige Hab und Gut, unser Bier, welches wir bei Hafenausfahrt geöffnet aber dann nicht getrunken hatten, ergoss sich wellenförmig über den Fussboden der Kabine. Eigentlich hätte uns ja bereits bei Ankunft auf dem Schiff auffallen müssen, dass das Fenster unserer auf ca. 20 Meter über dem Meer liegenden Kabine mit einer Salzkruste überzogen war! Wenig später wußten wir dann auch warum! Wellen und Gischt schlugen so stark gegen das Schiff, dass bei jedem Aufprall Betten, Wände, Schränke und Türen lautstark knatschend protestierten. Die im Brechreiz offen stehen geblieben Badezimmertür schwanke im Rhythmus der Welleneinschläge einsam vor sich hin, während wir, auf unseren zu kleinen und hin und her rutschenden Matratzen liegend, versuchten an nichts zu denken. Nach ca. 8 Stunden ohne oraler Entleerung, forderte jedoch auch die Blase ihren Tribut. Die Veränderung der Körperlage von waagerecht in senkrecht brachte jedoch zuvor erneute orale Ergüsse mit sich. Die Fahrt dauerte fast 24 Stunden, beschriebener Seegang ca. 22 Stunden! Auf Madeira angekommen verbrachten wir den sechsstündigen Aufenthalt auf dem im Hafenbecken nun sanft schwankenden Schiff, bei einem stark fetthaltigen Mittagessen für sechs Euro aus der Bordküche sowie einer Tasse Tee. Wir stellten uns die Frage, wie es wohl den Mitreisenden ohne Kabine und den Tieren auf Deck gegangen sein muss? Interessant sahen auch die mit Klebeband befestigten Monitore sowie alle Flaschen der Bar aus. Das Personal war während des Aufenthalts damit beschäftigt die Salzablagerungen, die Überall auf Deck und rundum an allen Geländern und Türen ansetzten mit Frischwasser abzuwaschen.Zur gleichen Zeit befand sich auch die AIDA im Hafen, gegen jene wir winzig klein wirkten. Die haben dort sogar WLAN an Bord. Man benötigt jedoch eine Zimmernummer und ein Passwort sowie eine ausreichend bestückte Kreditkarte um es nutzen zu können. Die am Nachmittag startende Überfahrt von Madeira nach Teneriffa (12 Stunden) war so harmlos, dass dieser Teil glatt weggelassen werden kann. Ankunft morgens auf Teneriffa bei sonnigen +18ºC und ruhigem Seegang. ![]() Mein Sohn litt allerdings noch eine Woche nach Ankunft an sog. Landkrankheit. D. h. ihm war dauerhaft schwindellig, außer beim Autofahren, wenn er ganz hinten saß. ![]() FAZIT:
In jedem Fall würde ich empfehlen:
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| entweder bin ich zu doof, ich finde absolut keine preisliste für diese fährstrecke. santa cruz lg. peggy |
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| entweder bin ich zu doof, ich finde absolut keine preisliste für diese fährstrecke. Fähre ARMAS von Santa Cruz de Tenerife - Portimao ...lg. peggy |
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| Portimao Fähren - Buchen Sie Fähren nach Portimao, auch wenn mir solche Preise ein wenig das Geschäft kaputt machen. Wers dennoch lieber im Container mag TRANS-THC - Transportorganisation ___________
Geändert von trans-thc (18.05.2009 um 19:18 Uhr). Grund: schreibfehler |
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| Zitat:
bis dahin komme ich angerufen hab ich versucht, warteschleife, nach 10 min. hab ich aufgelegt 2a. Preisangebot Hilfe Santa Cruz de Tenerife nach Portimao 1 Passagiere (1 erwachsener) Momentan sind Preis- und Verfügbarkeitsabfragen auf dieser Strecke nicht möglich. Für Preise und Buchungen wählen Sie bitte 01805 221 783 Abfahrt: Fr 12 Juni 2009 Santa Cruz de Tenerife nach Portimao 40h 45m Naviera Armas Abfahrt: 16:00 Ankunft: 08:45 (+2 tag) Fahrzeug: 0 0 (Auto) Fahrzeuglänge: Fahrzeughöhe: Wohnwagen / Anhänger: nicht zutreffend Unterkunft an Bord/ Sitzplätze: 2 Bett Kabine |