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| Wie gloobi.de heute meldet, wird vom 1. Mai an Air Berlin auf den Mittelstrecken, d. h. Flügen über 4 Stunden Dauer und dazu zählen auch die Kanaren, nur noch kalte Speisen (Sandewiches) servieren. Wer's warm haben möchte, kann morgens ein Omlette oder Rühreier bestellen (6 €) oder Thai-Hähnchen mit Reis (9,50 €). Die Bestellungen sollten am Besten frühzeitig per Internet vorgenommen werden, sonst kann es geschehen, dass der Logistikprozess nicht rechtzeitig ein Ergebnis liefert.Pensador meint: Am Besten nach Altväterart eine Butterstulle einpacken. Sandwiches brrrrrr! |
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| Mal abgesehen davon, ob man sich bei einem Flug nach Teneriffa unbedingt die qualitativ wirklich nicht gute Bordverpflegung geben muss, wenn nach im Schnitt 4 Stunden Flugzeit die schoensten Restaurants warten: leider wird das immer mehr die Regel. Ich kenne kaum noch eine Fluggesellschaft, die auf Kurz- oder Mittelstreckenfluegen - wenn ueberhaupt - mehr als ein pappiges Sandwich anbietet und das teilweise zum Verkauf. Ich bin kuerzlich Iberia von London via Madrid nach Teneriffa geflogen, und die wollten fuer ein Sandwich und eine Cola 9.50 Euro haben. Da muss ich dann schon sehr verzweifelt sein, um mir das anzutun und verzichte auch gern auf den damit kostenlos angebotenen Keks. Generell ist dieses neben Gebuehren fuer Gepaeck, allen moeglichen anderen Nonsense-Kosten, angedachten Klobenutzungsgebuehren sicher ein Trend. Schade jedoch, dass sich Air Berlin auch dazu herablaesst; zumindest meiner Meinung nach standen die bislang positiv aus der breiten Masse hervor. |
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| Könnte es vielleicht sein, dass AirBerlin mit diesen Gebühren seine ins Trudeln geratenen Bilanzen und Erträge wieder in stabile Fluglage bringen möchte? Wie die Nachrichten gestern meldeten, hat der einstige Vorzeige-Senkrechtstarter am Charterhimmel im letzten Quartal allein über 20 Mio. Verluste gemacht - ich weiß, dass das nahezu nichts angesichts der Milliarden, mit den Politik, Banken, Autobauer derzeit hantieren - und das vergangene Geschäftsjahr war auch schon kein gutes. Daher wird künftig auch türkisch gesprochen bei AirBerlin. Was einer gewissen Logik nicht entbehrt: wenn schon Berlin die drittgrößte türkische Stadt ist, warum sollte dann nicht die AirBerlin das wiederspiegeln? |
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| also ich möchte von A nach B fliegen und nicht essen,die Fluggäste sind zu verwöhnt wollen für 59Euro von Deutschland auf die Kanaren fliegen und wenn möglich noch ein Meneu einehmen und selbstverständlich noch Frei Trinken....so geht es nicht!!!!!!!!!! |
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| @ ecki In einer Sache pflichte ich dir bei: Das schäbige Essen muss ich nicht haben. Wenn ich im Auto, Eisenbahn oder Bus vier Stunden unterwegs bin, esse ich auch nichts, schon gar nicht pappige Sandewiches für teures Geld. Nur Trinken muss sein. Aber für 59 Euro 3.242 km fliegen wirst Du nicht mehr finden - schon lange nicht mehr, wie nachstehender, soeben abgerufener Screenshot von Idealo belegt. Das sind zwar jetzt endlich Gesamtpreise, aber nur das interessiert. ![]() Rechne einmal grob 30-40 Euro für Gebühren heraus (mehr drücken die Fluggesellschaften nicht ab), dann bleiben etwa 200 Euro für Hin-/Rückflug. Die Maschine fasst voraussichtlich mehr als 150 Passagiere. Das sind 30.000 Euro in die Tasche der Fluggesellschaft. Natürlich muss das Personal die Amortisation, Wartung und Treibstoff davon bezahlt werden. Der Treibstoff kostet übrigens "nur" rund 60% mehr als im Jahr 2000, konkret 0,23 Euro / Liter. Bei dieser Beispiel-Reise werden etwa 3.500 Liter Kerosin verbrannt, entspricht rund 805 Euro (IATA). Die Crew wird für etwa einen Tag bezahlt und die Wartung und Amortisation bezieht sich ebenfalls auf die an diesem Tag zurückgelegten Flugkilometer (in 80.000 Flugstunden bei ca. 30.000 Start-/Landungen also rund 65 Millionen Flugkilometer). Das bedeutet, die Maschine amortisiert sich mit rund 1 Euro pro Flugkilometer, das macht auf der Beispiel-Reise rund 6.500 Euro. Jetzt müssten natürlich noch Wartung kalkuliert werden, aber das würde jetzt einfach zu weit führen und langweilen. Ich möchte ja kein vollständiges Back-Engineering durchführen. Aber Du siehst, dass Pi mal Daumen 50% der Ticketpreise bei der Airline bleiben und da sind die Gehälter des Personals und die Gebühren schon bezahlt. Und jetzt deine Argumente, ecki. |
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| A-Check, B-Check, C-Check, D-Check? Luftfahrzeug-Instandhaltung ? Wikipedia Versicherungen? Landegebühren? Handling-Kosten? Kapitalkosten, Zinsen? Logistik un Verwaltung? Werbung? Ausbildung? Alles von Dir vergessene Kosten, teilweise riesige Beträge. Ich glaube nicht, dass die Chartergesellschaften bei dem brutalen Verdrängungswettbewerb heute noch Geld drucken. Nur Firmen die was überhaben am Monats- oder Jahresende sind gesunde und sichere firmen, die sichere Arbeitsplätze, sichere Rückkehr vom Urlaubsziel und sichere Flüge anbieten können. |
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| Werter Herr, Landegebühren, Handling-Gebühren, waren genannt. Wartung war genannt. Der Flugkilometer belastet mit rund einem Euro Amortisation war ebenfalls genannt. Kapitalkosten und Zinsen sind für mich das Gleiche. Sie sind im Vergleich zur Amortisation gering. Versicherung kannste in den Kilometerpreisen verstecken. Ausbildung sind Personalkosten die genannt waren. Es bleibt übrig: Verwaltung, Logistik, Werbung und Gewinn. Jetzt runde ich ganz großzügig mit 150% der genannten Positionen, dann ist alles drin! Bleibt doch immer noch genug hängen, oder nicht? Wenn dem nicht so wäre, hätten die Fluggesellschaften zur Zeit der 29-Euro-Flüge von DE nach TF längst pleite gehen müssen. Oder denkst Du, die haben damals Geld gedruckt? |
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