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| Hallo liebe Teneriffakenner, meine Frau und ich wollen demnächst unser WoMo von Portugal aus nach Teneriffa verschiffen, um dort einige Monate zu verbringen. Da wir keine Gasflaschen im Wohnmobil haben sondern einen Gastank, stellt sich für uns natürlich die Frage, ob und wo ich den Gastank befüllen kann, und zwar mit sogenanntem Autogas (LPG), nicht zu verwechseln mit Erdgas (GNC). In Deutschland und auch in Spanien gibt es Tankstellen, wo es extra Säulen gibt, an denen Gas gezapft werden kann. Darüber hinaus interssiert uns, ob es Münzwaschsalons auf Teneriffa gibt, denn irgendwo muss man ja seine Schmutzwäsche waschen. Zum guten Schluss wäre wichtig zu erfahren, ob Teneriffa überhaupt geeignet ist für Wohnmobile, d.h. ob es dort Stellen gibt, wo man ungestraft und unbesorgt über Nacht mit dem WoMo stehen kann. Für Eure Hinweise bedanke ich mich. Alles Gute fürs Neue Jahr und herzliche Grüße Rolf |
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| Hallo Rolf, willkommen im Megawelle-Forum Überwintern auf Teneriffa ist schon mal eine gute Idee. Das mit einem LPG-Wohnmobil machen zu wollen, kompliziert die Sache aber um Einiges. Es gibt LPG auf Teneriffa nur im „experimentellen Betrieb“ bei der TITSA, das sind die öffentlichen Verkehrsbetriebe. Deren Tankstelle liegt im Haupt-Betriebshof in Santa Maria del Mar, an der Verbindung von der Nord- zur Südautobahn. Ob die Dich dort tanken lassen, kann ich nicht sagen, aber im konkreten Fall kann ich Dich dem Betriebsleiter dort vorstellen. Es ist im positiven Fall dann auch noch die Frage der Anschlüsse zu klären.Und selbstverständlich, da ist man hier äußerst pingelig, solltest Du jedes nur denkbare Zertifikat i.S. Gasanlage mitführen, beachte, dass keine Gasprüfung abgelaufen ist. Waschsalons gibt es, aber auch viele schnell arbeitende „tintorerías“, wo Du waschen, reinigen, bügeln lassen kannst (tja, man fährt auch mit dem WoMo in die Oper…). Das Wohnmobil-Thema hat auf TF noch nicht so überhand genommen wie in Mitteleuropa, daher wird auch noch nicht so stark und hart kontrolliert. Beachtet die Selbstverständlichkeiten, lasst keinen Müll liegen, stellt Euch nicht an die Strände. Es gibt mittlerweile sogar drei offizielle Campingplätze und etliche „inoffizielle“, wo vor allen an den WE die Hauptstädter mit 50 Wohnwagen/WoMo’s auftauchen und am Sonntag wieder weg sind. Für Selbstversorger außerhalb der touristischen Kerngebiete ist’s hilfreich, zumindest „Basis-Spanisch“ zu können. Hier noch ein Link zu DISA-GAS, dem Gas-Versorger auf TF. Der Inhalt ist ziemlich nichtssagend, aber der Vollständigkeit halber: DISA |
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| Hallo SanMiguel, herzlichen Dank für deine hilfreichen Infos und für die Bemühungen, die du Dir wegen meines Problems gemacht hast. Bei Disa habe ich reingeschaut. Es ist ja schon ein Hoffnungsschimmer, dass die Verkehrs-Busse mit Autogas fahren. Mit den Adaptern, die ich habe, müssten auch meineTankflaschen gefüllt werden können. Technisch also machbar, bleibt offen, ob die das machen. Schade, dass sich das nicht im voraus abklären lässt, denn wenn ich schon die teure Überfahrt wage, möchte ich nicht vorzeitig wegen Gasmangels die Reise abbrechen müssen. Kann ich mich per E-Mail an die Verkehrsbetriebe wenden und nachfragen? Mit meinen Spanisch-Kenntnissen ist es allerdings nicht weit her. Aber das werde ich schon hinbekommen. Schließlich bin ich ein Jahr lang mit dem WoMo durch Südamerika gefahren, ohne spanisch oder portugisisch zu sprechen, und es hat trotzdem alles geklappt trotz vieler Grenz- und anderer Formalitäten. Und Autogas war in Südamerika überhaupt kein Thema, das gab es fast überall. Herzliche Grüße Rolf |
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TITSA fährt im Regelbetrieb nicht mit Autogas, sondern mit schnödem Diesel. Alternative Kraftstoffe kommen nur ins Bewußtsein, wenn sich irgendein Politprofi ein politisch korrektes Kleidchen umhängen will im Vorwahlkampf und möglichst viele Tageszeitungen das auf der Titelseite bringen bzw. wenn's Subventionen gibt dafür. Schick' mir mal eine pm mit möglichst vielen Daten (wann Du auf der Insel bist, Tankvolumen, voraussichtlicher Bedarf), dann werd' ich für Dich abklären, ob Du kriegst, was Du brauchst (bezüglich "Gas", meine ich). Wollte ich vorher schon fragen: brauchst Du Gas für Deine Bord-Küche oder fährst Du damit? |
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| Hallo SanMiguel, weil ich nicht weiss, wie ich dir eine PDF-Datei mit Infos zu meinen Gasflaschen zukommen lassen kann, habe ich eine E-Mail an webmaster@megawelle.com geschrieben und einen Anhang beigefügt. Ich gehe davon aus, dass dir diese E-mail zugeleitet wird. Vielen Dank und herzliche Grüße Rolf |
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| Hallo SanMiguel, es wäre traumhaft, wenn ich bei DISA tatsächlich meine Tankflaschen befüllen könnte. Die Lösung ist so einfach, dass ich es fast nicht glauben kann. Zweifeln an der Antwort lässt mich die Aussage, dass ich dazu andere Druckregler benötige. Beim Gas- Tanken habe ich noch nie einen Regler gebraucht, allenfalls einen Adapter. Aber ich denke, ich lass es einfach darauf ankommen.Gruß und danke Rolf |
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| Fährst Du von Portimao direkt nach TF oder über Madeira?[/quote] Hallo SanMiguel, Die Kanarische Rederei Armas bietet seit Mitte Juni 2008 ein Fährverbindung von Portugal auf die Kanaren an. Die Armas Fähre fährt Sonntagnachmittags vom Hafen Portimao in Portugal ab. Die Fahrt geht über Madeira (Funchal). Dort hat man 10 Stunden Aufenthalt und somit Zeit, die Stadt zu besichtigen. Man kommt dann Dienstags auf den Kanaren, Las Palmas und Teneriffa an.Zurück gehts jeden Freitag von Teneriffa über Las Palmas an die Südspitze Portugals zum Hafen Portimao an der Argave. Am Samstag wird ein Zwischenstopp in Madeira eingelegt. Die Fähre von Armas ist deutlich billiger als die Fähre der Trasmediterranea / Acciona, die von Las Palmas Gran Canaria / Teneriffa nach Cadiz fährt. Wie billig bzw. wie teuer muss ich noch herausfinden. Gruß Rolf |
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| Hallo und guten Abend, in einem anderen Forum habe ich den folgenden Text gelesen, demzufolge von der Einreise mit eigenem Fahrzeug abgeraten wird. Kann jemand die Ausführungen bestätigen oder besser noch widerlegen? Hier nun der zitierte Text: "Moin, moin, erst einmal grundsätzlich: Mit dem Auto nach Teneriffa = Ganz schlechte Idee! Wenn Du irgendeine andere Alternative hast (Mietwagen sind sehr preiswert), solltest Du davon absehen! Aber Schritt für Schritt: Mit der Transmediterranea hast Du zwei Möglichkeiten. Auto auf die Fähre, Kabine mieten und mitfahren. In der Vor- und Nachsaison gibt es Sonderpreisaktionen. Du kannst das Auto auch in Cadiz auf ein Cargo-Schiff verladen, mit dem Zug nach Sevilla fahren, per Flugzeug nach Teneriffa fliegen und das Auto ca. 1 Woche später im Hafen von Santa Cruz abholen. Im Sommer gibt es - aufgrund der begrenzten Fährkapazität - hierfür auch Paketangebote (Cargo-Schiff, Bustransfer zum Flughafen, Flug).Achtung: Niemals etwas wertvolles im Auto lassen! Es ist nur das Auto, nicht der Inhalt versichert. Es wird relativ viel geklaut, Bekannten wurde gerade erst eine komplette Werkzeugkiste aus dem Auto entwendet. Aber wenn Du dann auf Teneriffa bist, dann geht das "richtige Leben" erst los: Teneriffa wird aufgrund seiner EU-Außenlage besonders subventioniert und ist daher Zoll-Ausland! Die Canarios sehen fremde Autos hier gar nicht gern und vermuten immer, dass die Fahrzeuge hier verkauft werden sollen. Daher begrüßt Dich zuerst einmal ein Zöllner, welcher den Wagen anhand des Alters wertmäßig schätzt und eine vorläufige Einfuhrsteuer verlangt! So einige tausend Euro (kein Scherz) sollte man dann vorsichtshalber dabei haben, sonst muss man sein Auto im Hafen stehen lassen. "Natürlich" bekommst Du dieses Geld wieder, sofern Du innerhalb von sechs Monaten die Insel mit dem Wagen wieder verläst (abzüglich einer "kleinen Gebühr" pro Monat, eine Art "Straßenbenutzungspauschale"). Nun steht da aber kein Zönner mit Barem, sondern Du wirst nach einem Konto zwecks Überweisung gefragt. Das muss natürlich ein spanisches Konto sein!!! Und ob dann das Geld ankommt ...??? Zugegeben, unsere Erfahrungen diesbezüglich sind nun schon vier Jahre alt. Aber ich werde kein Auto mehr auf die Insel bringen. Bei unseren ersten Versuch bekamen wir ein Papier (3-Seiten) zugestellt, in dem die Überweisung auf unser spanisches Konto angekündigt wurde. Geld ist nie eingegangen, Nachforschung durch die Bank negativ, Auskunft = Rechtsanwalt erforderlich. Recht bekommen in Spanien ist ein neues Thema (war auch Auskunft der Bank) und daher haben wir das "Lehrgeld" einfach abgeschrieben. Später sind wir mit einem hier gekauften und hier zugelassenen Landrover per Cargo aufs Festland und einige Zeit später wieder zurückgefahren. Hat mich drei Monate Papierkram gekostet, um selbst dafür irgendwelche Steuern zu vermeiden. Gute spanische Sprachkenntnisse vorausgesetzt! Fazit von meiner Seite: Bloß die Finger von lassen! Ausserdem: Ich kenne auf der gesamten Insel keine Gastankstelle. Wo der Sprit hier so billig ist, da kommt wohl niemand auf die Gasidee. Sorry, klingt vielleicht etwas negativ - war es für uns aber bisher auch immer."[/i] Danke für eure Hilfe Gruß Rolf Geändert von Rolf_rieber (04.01.2009 um 21:18 Uhr). Grund: Hervorhebung des zitierten Textes |
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| Der zitierte Text basiert auf alten, schon lange nicht mehr angewendeten Verfahrensweisen. Grundsätzlich ist es zwar richtig, bei Kurzaufenthalt/Urlaub ein Auto hier zu mieten bzw. bei Langzeitaufenthalt/dauerhafter Übersiedlung auf TF zu kaufen. Das gilt aber nicht für Sondersituationen wie bei Euch, wenn man mit dem eigenen Wohnmobil 2-3 Monate auf Teneriffa bleiben will. Bei diesen Fristen entstehen auch keinerlei Verpflichtungen hinsichtlich Teneriffa-Zulassung oder Einfuhr-Verzollung. Ihr wäret nicht die ersten, die mit dem eigenen WoMo oder Bike für Monate auf TF legal herum- und danach wieder unbehelligt zurück fahren. Ich bin derzeit in D, komme aber in 1 Woche wieder zurück und kann dann die Gasfrage definitiv und nachvollziehbar für Euch klären und ggf. regeln. |
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