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Alt 18.04.2008, 12:50
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Standard Tourismus auf den Canarias - Wieder mehr "Placebo Meldungen"

Unsere "Perfekte Welle" schrieb:

Zitat:
Kanaren - Tourismusbranche atmet auf


Santa Cruz, 17.04.2008: Gute Nachrichten für den Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Den Ergebnissen einer Studie des Tourismusverbandes nach erreichen die Umsätze aus dem mit Abstand stärksten Wirtschaftszweig auf dem Archipel in diesem Jahr erstmals wieder Topwerte. Seit 1998 waren die Umsatzzahlen der Tourismusbranche rückläufig, obwohl jährlich mehr Touristen auf den Inseln gezählt wurden. Die zu erwartenden guten Ergebnisse für dieses Jahr sind in erster Linie auf neue Tourismuszweige zurückzuführen. Charter- und Alternativurlaub kompensieren rückläufige Branchenzweige. Der Tourismusverband spricht wörtlich von "satten Gewinnen in 2008".
Alles in Butter, könnte man da meinen.
Oder man könnte warnen, denn die Probleme der Tourismushochburg Canarias verschwinden nicht so schnell, wie diese Meldung suggeriert.

Deshalb sagt Frau Martín auch:

Zitat:
Trotz der Zunahme von Urlaubern in den ersten Monaten um 8 Prozent rät die kanarische Tourismusministerin, Rita Martín, zur Vorsicht. Man müsse noch die nächsten Monate abwarten, um von einem wirklichen Aufschwung reden zu können. Ihr Ministerium hatte die Werbemaßnahmen in den wichtigen Quellenmärkten Großbritannien und Deutschland deutlich verstärkt.


Mix 101 Lokal

Da hat sie wirklich recht, wahrscheinlich weiss sie auch, dass die Zeiten noch schwer werden.

Aber hier ist ein guter Ansatzpunkt, wie man zukünftig, langsam, aber sicher, ein weiteres Standbein des Tourismusangebnotes stärkt.
Zitat:
Der ländliche Tourismus, „Turismo Rural“, auf Gran Canaria wächst weiter. Besonders Deutsche, Holländer, Franzosen und Canarios nutzen die kleinen Hotels in den Bergen, abseits vom großen touristischen Rummel. Zwar steckt dieses Urlaubssegment noch in den Anfängen, aber schon in diesem Jahr will man eine 45-prozentige Auslastung erreichen. Im letzten Jahr konnten die 53 ländlichen Hotels und Pensionen einen Zuwachs von 7 Prozent erzielen.

Mix 101 Lokal
Was mich irgendwie total zweifeln lässt, ist diese Meldung.
Zitat:

Auf der Nachbarinsel Fuerteventura sind die Urlauberzahlen in der vergangenen Wintersaison stark rückläufig.
15 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum im Jahr davor. Nun wollen Politiker und Touristiker verstärkt auf dem französischen und skandinavischen Markt für Touristen werben, denn auf dem britischen und deutschen ist laut Angaben der Experten nicht mehr viel zu holen.

Mix 101 Lokal
Man erinnere sich, Fuerteventura war in den letzten Jahren gerade im Winter eine absolute Bank, vermutlich wegen der besten Strände Europas.
Wenn die "Bank" wegbricht, dann verwundert mich die Eingangsmeldung aber doch sehr.

Man darf nicht alles glauben, was derzeit im Gesamtzusammenhang veröffentlicht wird.

Aber dies kann man schon mal prüfen:
Zitat:


wochenblatt.es - Nachrichten Kanarische Inseln

Im Rahmen der Debatte um eine mögliche grundsätzliche Reform des 2003 verabschiedeten Tourismus-Moratoriums hat der kanarische Vizeregierungschef und Minister für Wirtschaft und Finanzen, José Manuel Soria, jetzt klar Stellung bezogen. Zumindest im Hinblick auf die zahlreichen veralteten Hotel- und Appartmentanlagen, deren teils erschre*ckend heruntergekommener Zustand immer wieder für heftige Debatten sorgt.
Für Soria jedenfalls liegt die Lösung im Abriss der veralteten Häuser und Infrastrukturen und dem Bau neuer, moderner und vor allem „qualitativ hochwertiger“ Anlagen. Nur so könnten die Kanaren im internationalen Wettbewerb als attraktives Urlaubsziel bestehen.
Dass das Moratorium einer dringenden Revision bedarf, daran besteht kein Zweifel. Denn trotz des verhängten Baustopps für neue Urlaubsanlagen sind in den vergangenen fünf Jahren 50.000 neue Hotelbetten entstanden – dank zahlreicher Schlupflöcher, die die bisherige Normative bot.
Salu2


M.d.A./Die Wahrheit liegt häufig der Mitte, ausser auf den Canarias, da steht sie in der Zeitung
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Alt 25.04.2008, 14:24
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Zitat:
Was Heterosexuelle nicht geschafft haben sollen jetzt Homosexuelle richten. Unter diesem Motto lädt das Rathaus von Puerto de la Cruz mit der Ocean Hotel Gruppe zu einem runden Tisch um über das touristische Potential von Homosexuellen zu diskutieren.
Sehr gut, dann ist mir um den Tourismus auf Tenerife wirklich nicht mehr bange.

Hier mal ein Statement meines "WILD WEST" Kollegen bruma online, der schon erheblich früher auf das Potential hinwies.

Zitat:
Lange hat man hier kritisch über die Tourismusverantwortlichen geschrieben.
Jetzt hat jemand von denen die LÖSUNG für all die Probleme gefunden.
Machen Sie sich keine Sorgen mehr, La Palma ist fast gerettet.
Was hat man sich nicht alles ausgedacht, um die Leute wieder nach La Palma zu ziehen.
Lange Diskussionen über das Für und Wider von Golfplätzen, Totalverbot von Frierfisch durch die Küstenbehörde, 7 Sterne Hotels mit 6 Sterne AI Menus zu jeder Tages- und Nachtzeit, deutsche Ärzte verschreiben Mahou und die Kasse zahlt alles usw.

Nur das Naheliegendste hat man nicht gesehen.
Die Schwulen und Lesben könnten den Tourismus auf La Palma noch retten. Vielleicht sogar die Bananenwirtschaft gleich noch nebenbei.

Das sind diejenigen, die noch richtig Geld ausgeben.
Manche behaupten sogar, ein Schwuler ersetzt glatt drei Heteros.
Das ist der Ausweg. Keine Veränderungen in der Natur, dafür La Palma zum Schwulen- und Lesbenzentrum im Atlantik ausbauen.

Da bin ich aber mal gespannt, was Ben Magec, Greenpeace und AI (nichts zum Essen) sagen.
Darauf hätte man wirklich viel früher kommen können.
Das ist doch mal eine Ausrichtung, mit der man sich völlig von den anderen Inseln unterscheiden könnte.
... und am Ende bleiben uns sogar die Hetero-Engländerhorden erspart, weil sie die Insel für abartig halten.
Jede menge Franzosen würden kommen und Schweizer aus allen Kantonen.

Ich habe auch schon einen neuen Slogan.

La Palma - Von beiden Seiten befahrbar!

Glauben Sie mir, die Insel ist fast gerettet.
Übrigens: Lieber Tim, wird es nicht langsam auch Zeit für ein Schwulen und Lesben Unterforum!

Sanny im GC Forum hat doch sowas auch schon!

Besonders zu beachten:

Zitat:

Isla Canaria Net schrieb am 5.2.2007 dazu:

Interessant ist in diesem Zusammenhang eine weitere Statistik zum Thema - Nach den Aussagen der Tourismusverantwortlichen der Kanarenregierung lassen homosexuelle Urlauber das meiste Geld auf den Inseln, die Gays und Lesben geben demzufolge während ihres Kanaren-Aufenthaltes gar mehr Geld aus, als z.B. die ebenfalls zahlungskräftigen Golfer.
Interessant, die Schwulen geben sogar mehr als die Golfer aus.

Ideal für Teneriffa wäre dann wohl die Konzentration auf den Urlauber vom Typ "Schwuler Golfer".
Wenn die verstärkt Tenerife ansteuern, könnten wir die Zahl der heterosexuellen Engländer vermutlich stark reduzieren und in "Lost Christianos" und Las Americas mit ersten Rückbauten beginnen, um dort wieder zu begrünen, wo vorher Beton angesagt war.


Zitat:

Studienarbeit

Schwul sein gilt heute als politisch korrekt, Prominente und Politiker outen sich („Ich bin schwul und das ist gut so.“) und sie sind keine zickigen Tunten mehr, sondern werden akzeptiert als gleichgeschlechtliche Paare. Der wachsende Einfluss homosexueller Kultur in der Öffentlichkeit verändert das männliche Idealbild. Die Signalwirkung homosexueller Lifestyles ist immens. Schwule sind trend- und markenorientiert. Sie geben viel auf Häuslichkeit und verschönern gern ihre Wohnung. Sie kochen oft und ernähren sich gesund. Schwule gelten als ordentliche, saubere Menschen und legen extrem viel Wert auf ihr Äußeres. Und sie machen den Heteros vor allem klar: Der Bierbauch im verschwitzten Trägerhemd ist out.
Endlich auch mehr Durchtrainierte in Designer Bademoden an allen Pauschalo-Ständen Teneriffas.

Das war eine Meldung wert! Heute ist der 25.04.2008, Tag 1 vor dem Welttag des geistigen Eigentums am morgigen Samstag.

Alles wird gut!


Schönes Fernweh


M.d.A./Montesquieu

Geändert von Vilaflor (25.04.2008 um 14:28 Uhr).
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Alt 25.04.2008, 14:54
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Zitat:
Santa Cruz, 17.04.2008:

Gute Nachrichten für den Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Den Ergebnissen einer Studie des Tourismusverbandes nach erreichen die Umsätze aus dem mit Abstand stärksten Wirtschaftszweig auf dem Archipel in diesem Jahr erstmals wieder Topwerte. Seit 1998 waren die Umsatzzahlen der Tourismusbranche rückläufig, obwohl jährlich mehr Touristen auf den Inseln gezählt wurden. Die zu erwartenden guten Ergebnisse für dieses Jahr sind in erster Linie auf neue Tourismuszweige zurückzuführen. Charter- und Alternativurlaub kompensieren rückläufige Branchenzweige. Der Tourismusverband spricht wörtlich von "satten Gewinnen in 2008".
Und dann das:

Zitat:

Santa Cruz, 23.04.2008:

Eine vernichtende Bilanz hat gestern der Generaldirektor der Handelskammer in Santa Cruz auf Teneriffa, Vicente Dorta Antequera, für die ersten drei Monate dieses Jahres gezogen. Die Bilanzen der Unternehmer im ersten Trimester des Jahres sind überwiegend negativ verlaufen. Schlechte Ergebnisse bei den Geschäftserträgen, bei den Neueinstellungen und bei den Investitionen. Nach Meinung Antequeras haben sich diese drei Indikatoren dramatisch ins Neagtive verändert.
Wie geht denn das zusammen?
Hat man sich vielleicht mit dem Pauschaltourismus total vergaloppiert?
Ich denke schon.
Vom Geld der Pauschalurlauber kommt immer weniger auf den Inseln an.
AI Urlauber lassen nur 12-18% ihres Budgets auf den Inseln.
Pauschalurlauber mit HP nur ca. 40 %. Individualtouristen lassen aber über 70% ihres Budgets im Gastland.

Man kann die Zahl der Pauschaltouristen steigern, das heisst aber nicht, dass es der heimischen Wirtschaft dann auch besser geht.
Das Geschäft machen die Tourismusmultis Thomas Cook und TUI Travel.
Die haben inzwischen ihre Abläufe so optimiert, dass immer mehr in ihren Kassen ankommt und immer weniger in die Gastländer abfließt.

Das muss sich unbedingt ändern. AI ist tödlich!


Salu2


M.d.A./LP Air

Geändert von Vilaflor (25.04.2008 um 15:00 Uhr).
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Alt 26.04.2008, 11:32
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Interessant was Mathias Siebold zu den neuen Tourismusüberlegungen von Puerto de la Cruz schreibt.

Quelle: Alles fr Ihren Urlaub auf La Palma

Zitat:
Das, was unter dem Strich bleibt

Auch wenn ich es gar nicht mag, verlassen wir gedanklich diese Insel mal einen kleinen Moment und spähen vorsichtig nach Tenerife, auf die Mutter aller Inseln. - Dort gibt es einen wunderbaren touristischen Ort mit dem gleichen Charme, den vielleicht auch Biarritz oder Nizza ausstrahlen, es pocht so ein bisschen der Geist vergangener Tage, was auf keinen Fall ein Minus sein muss, aber durchaus nicht in den progressiven Takt unserer Tage passt. - Der Vorsitzende der Hoteliervereinigung "Ashotel", José Fernando Cabrera deutet das mit folgenden Worten: Für jüngere Menschen taugt Puerto de La Cruz lediglich für die Assoziation, dass dort ihre Eltern die Flitterwochen verbracht hätten, so dass er einen Imagewechsel für den Ort fordert. - Das kann man mal dahingestellt lassen, denn bald werden die ehemaligen Flitterwöchner wohl dort ihre Goldenen Hochzeiten feiern, ab 50 "sells" nicht nur Sex, sondern auch Nostalgie. - Gut, ganz verzweifelte versuchen es auch mit Golf, aber wir wollen ja nicht immer gleich übertreiben… Man beklagt sich nämlich heftig über die gesunkene Rentabilität der Hotels im Ort und bemüht dabei auffällig die Regeln der Marktwirtschaft, um dieses zu erklären. - Früher, als alles anders und nur manches besser war, mussten die Reiseveranstalter bei den Hoteliers unterwürfig die Diele schrubben, bevor man die raren Zimmer der mondänen Hotelbranche in den Katalog mit aufnehmen konnte, heute ist es umgekehrt, die Hotels müssen sich den Veranstaltern anbieten und so Preise und Bedingungen akzeptieren, die früher nicht denkbar gewesen wären.

Das Überangebot sei dafür verantwortlich, eben in Verbindung mit dem leicht morbiden Image des Ortes, welcher gegen den modernen und kreischend lauten Süden der Insel wohl immer mehr verliert. - Das mit dem Überangebot, das ist natürlich komplett richtig, wer mehr anbietet als er verkaufen kann, der gerät in die Zwangslage seine Preise korrigieren zu müssen, so lautet nun mal eines der unangenehmsten Gesetze der Marktwirtschaft und ist komplett auch für La Palma so zu übernehmen. - Ob sich Puerto de La Cruz aber ein neues Image verschaffen sollte, das wage ich mal zu bezweifeln. Vielleicht sollte man im Gegenteil noch deutlicher auf gewachsene Strukturen bauen und diese Klientel so sehr mit "Corportate Identity" einlullen, dass man endlich wieder aus dieser Renditefalle herauskommt und auf "Stücknutzen" setzen anstatt auf Diskont-trächtige "Mischkalkulation". - Das ist ein bisschen so, wie mit den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern. - Auch die müssen, wegen erhöhter Konkurrenz im Werbegeschäft Einbußen fürchten und sägen nun an ihrem Image. - Oft kommt dabei leider eine peinliche Angleichung an den "Brot und Spiele-Journalismus" der Privatsender raus, anstatt Eigenheiten so weit zu verfeinern, dass man sich zu absoluten Spezialisten ausbilden kann. - Eben für genau sein Publikum und wer heute nur noch auf Jugend setzt, der hat morgen keine Kunden mehr, denn die heutigen Jungen sind nun mal die Alten von morgen und Nachschub gibt es immer weniger.
Puerto de la Cruz war mir noch nie ganz geheuer.
Ich fand immer, dass es sich zu sehr "eingedeutscht" hat.
Noch vor kurzer Zeit traf ich einen deutschen Masseur, der dort 18 Monate gearbeitet hat.
Auf die Frage, ob er denn jetzt besser Spanisch spreche, antwortete er, dass es wohl keinen Ort ausserhalb Mallorcas gäbe, wo man mit Deutsch so gut zurechtkäme wie in Puerto de la Cruz. Er habe da nur Deutsch sprechen müssen und deshalb sei sein Spanisch in den 18 Monaten nicht viel besser geworden. Das habe er aber schon im Urlaub bemerkt, den er zweimal auf La Palma verbrachte.
Ey, da spricht kaum einer Deutsch!

WIE GUT, kann ich da nur sagen.

Salu2


M.d.A./Man spricht Deutsch!




Gerhard Polt - Im Urlaub

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