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| Allein im Juli 2008 haben die kanarischen Inseln gegenüber dem Vorjahresmonat 21.000 oder 2,9% weniger ausländische Toueristen beherbergt. Den stärkste Rückgang mit 17.000 der 21.000 Touristen muss Gran Canaria zu verkraften. ___________
Es konnte, trotz vermehrter Kampagnen der Inselregierung, nicht der beabsichtigte Zuwachs an Sommerurlaubern erreicht werden. Die gute Nachricht: Teneriffa konnte im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 0,36% (toll!) verzeichnen. Das ist zumindest kein Rückgang. Fazit: Es müssen noch mehr Anstrengungen unternommen werden, den Qualitätstourismus zu fördern. Die AI-Touristen suchen nur "billig" und das gibt es woanders in gößerem Umfang. Quelle |
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| Wie kein anderes Forum haben wir hier das üble Spiel der Tourismusverantwortlichen mit der Wahrheit entlarvt. Falschinformationen an die Presse zu geben, scheint ein Geschäft der laufenden Verwaltung zu sein. Habe mir gerade noch einmal alles durchgelesen, was hier beleuchtet wurde. Die haben vorher gelogen, dass sich die Balken biegen. Lustig ist die Steigerung um 0,36% auf Teneriffa. Wahrscheinlich haben sie wieder die zahlen der AENA genommen und dann wie immer auch alle Geschäftsreisenden zwischen den Inseln und alle Residenten zu Touristen gemacht. Ich könnte wetten. Fakt ist: Die Insel war in den letzten 8 Jahren noch nie so leer. Klärt mich auf, wenn ich das falsch sehe, dann bin ich aber morgen bei Fielmann. Schönes Fernweh M. |
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| Der perfekten Welle war es eine Meldung wert. Es ist doch noch nicht alles verloren für den Teneriffa Tourismus. Hoffentlich nehmen die Tourismusverantwortlichen auf den Inseln diese Meldung ernst. Das "Betongewitter" zwischen "Lost" Christianos und Adeje wirft immer weniger Gewinn für die heimische Wirtschaft ab. AI-, Halbpension- und Vollpensiongäste sind rückläufig. Das wird sich fortsetzen, weil man als Gast pauschal anderswo Besseres und vor allem Preiswerteres als auf den Canarias bekommen kann. Letztlich lassen die Pauschaltouristen immer weniger ihres Urlaubsbudgets auf den gastgebenden Inseln selbst. Erkenntnisse, die seit Jahren bekannt sein müssten, geraten jetzt in den Focus. Der sog Rural Tourismus beeinflusst die Ergebnisse also positiv! Prima, dann bitte genau den fördern und ausweiten. Ganz überraschend: Es sollen Kurzentschlossenen gewesen sein, die sich Landhäuser mieteten. Man muss also gar nicht den Frühbucher Rabattsuchenden hinterherlaufen, die letztlich kaum was auf der Insel lassen. Der Rural Tourist ist eindeutig der bessere Tourist. Warum? Er mietet direkt auf der Insel. Er braucht in der Regel ein Auto, das häufig von einheimischen Unternehmen gestellt wird. Er versorgt sich selbst und lässt Geld bei Einzelhändlern der Umgebung. Er besucht noch die heimische Gastronomie. Das sind genau die Touristen, welche die Inseln viel mehr brauchen. Auf den kleinen Canarias, La Gomera, La Palma und El Hierro, funktioniert das schon recht gut. Bevor man also wieder in einem der Beton Ghettos im Süden Teneriffas landet, z.B. einfach mal die Acantur Website - Asociatión Canaria de Turismo Rural - besuchen und dabei etwas vom schönsten Urlaubserlebnis auf den Inseln erfahren. Zitat:
M. Zitat: Geändert von Hijo de Puta (30.08.2008 um 09:00 Uhr). |
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| Man muss sich ja schon lange fragen, wessen Geistes Kind manche Tourismusverantwortliche sind. Die Konkurrenz wird für die Canarias immer größer, der Pauschaltourismus lahmt und in dieser Situation, wo man über jeden Individualtouristen froh sein müsste, kommt eine verwirrte Bürgermeisterin mit einigen ewig Gestrigen auf folgende Idee: Zitat:
Gestern sprach ich mit alten Palmeros. Einer sagte mir: Zitat:
Wer legt den "Verwirrten" in Sauces y San Andrés das Handwerk? Sollte man zu einem Boykott des Gebietes aufrufen? Muss man wie Charles Bronson handeln, wenn eine Frau ROT sieht? Man muss wohl! Wie kann man die Sperren umgehen und die Wächter schön ärgern? Ich bin mir sicher, das wird noch sehr viel Ärger verursachen. Man stelle sich vor: Geldgeile Apparatschiks kommen auf die Idee, die Wälder des Teno Gebirges, die Waldwege des Anaga Gebirges oder gar die Las Cañadas entgeltlich zu machen. Was dann? Man muss diese Regelungen konsequent missachten und zivilen Widerstand leisten, das kann auch Gewalt gegen Sachen sein (Zerstörung von Kassenhäusern, Schranken, Hinweisschildern auf Eintritt, Zäunen etc.) Das wird geschehen, da bin ich sicher! Zitat:
M. Geändert von Hijo de Puta (04.09.2008 um 13:05 Uhr). |
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| Die Kanaren treten zum ersten Mal gemeinsam auf einer Tourismus-Messe auf. Es hat offensichtlich ein Umdenken der Verantwortlichen statt gefunden. Es gilt die Maxime, "Gemeinsam sind wir stark". So jedenfalls könnte der Strategiewechsel im Tourismussektor genannt werden. ___________
Testfeld ist die Messe "World Travel Market" in London. Zielsetzung: Es sollen so viel Touristen wie möglich eingeworben werden, egal auf welcher der Inseln sie letztlich ihren Urlaub verbringen. Quelle |
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| Mal ein kleiner Eindruck der Stimmungslage auf der "Wolrd Travel Market" in London. ___________
Es sieht nicht gut aus! Wir sollten im kommenden Sommer immer an die preiswerten kleinen Vermieter abseits der Tourismuszentren denken und sie durch unseren Besuch unterstützen, damit wir noch lange das "andere Teneriffa" live vor Ort erleben können. In den Zentren dürfte das eine oder andere Licht ausgehen. Manche sprechen auch von "Marktbereinigung". Zitat:
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