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  #41 (permalink)  
Alt 20.08.2008, 11:51
Benutzerbild von Dante.Alighieri
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Registriert seit: 01.04.2008
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Dante.Alighieri befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Touristen bleiben aus

Allein im Juli 2008 haben die kanarischen Inseln gegenüber dem Vorjahresmonat 21.000 oder 2,9% weniger ausländische Toueristen beherbergt. Den stärkste Rückgang mit 17.000 der 21.000 Touristen muss Gran Canaria zu verkraften.

Es konnte, trotz vermehrter Kampagnen der Inselregierung, nicht der beabsichtigte Zuwachs an Sommerurlaubern erreicht werden.

Die gute Nachricht: Teneriffa konnte im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 0,36% (toll!) verzeichnen. Das ist zumindest kein Rückgang.

Fazit: Es müssen noch mehr Anstrengungen unternommen werden, den Qualitätstourismus zu fördern. Die AI-Touristen suchen nur "billig" und das gibt es woanders in gößerem Umfang.

Quelle
___________
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  #42 (permalink)  
Alt 20.08.2008, 12:03
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Registriert seit: 14.06.2008
Ort: Kabul-Guarazoca-Ifonche**Und die Frisur hält immer noch!
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Hijo de Puta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Wie kein anderes Forum haben wir hier das üble Spiel der Tourismusverantwortlichen mit der Wahrheit entlarvt.

Falschinformationen an die Presse zu geben, scheint ein Geschäft der laufenden Verwaltung zu sein.

Habe mir gerade noch einmal alles durchgelesen, was hier beleuchtet wurde.

Die haben vorher gelogen, dass sich die Balken biegen.

Lustig ist die Steigerung um 0,36% auf Teneriffa.
Wahrscheinlich haben sie wieder die zahlen der AENA genommen und dann wie immer auch alle Geschäftsreisenden zwischen den Inseln und alle Residenten zu Touristen gemacht.

Ich könnte wetten.

Fakt ist: Die Insel war in den letzten 8 Jahren noch nie so leer.

Klärt mich auf, wenn ich das falsch sehe, dann bin ich aber morgen bei Fielmann.

Schönes Fernweh

M.
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  #43 (permalink)  
Alt 30.08.2008, 08:22
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Registriert seit: 14.06.2008
Ort: Kabul-Guarazoca-Ifonche**Und die Frisur hält immer noch!
Beiträge: 476
Hijo de Puta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Der perfekten Welle war es eine Meldung wert.
Es ist doch noch nicht alles verloren für den Teneriffa Tourismus.
Hoffentlich nehmen die Tourismusverantwortlichen auf den Inseln diese Meldung ernst.
Das "Betongewitter" zwischen "Lost" Christianos und Adeje wirft immer weniger Gewinn für die heimische Wirtschaft ab.
AI-, Halbpension- und Vollpensiongäste sind rückläufig. Das wird sich fortsetzen, weil man als Gast pauschal anderswo Besseres und vor allem Preiswerteres als auf den Canarias bekommen kann.
Letztlich lassen die Pauschaltouristen immer weniger ihres Urlaubsbudgets auf den gastgebenden Inseln selbst.
Erkenntnisse, die seit Jahren bekannt sein müssten, geraten jetzt in den Focus.
Der sog Rural Tourismus beeinflusst die Ergebnisse also positiv!
Prima, dann bitte genau den fördern und ausweiten.
Ganz überraschend: Es sollen Kurzentschlossenen gewesen sein, die sich Landhäuser mieteten.
Man muss also gar nicht den Frühbucher Rabattsuchenden hinterherlaufen, die letztlich kaum was auf der Insel lassen.
Der Rural Tourist ist eindeutig der bessere Tourist.
Warum?
Er mietet direkt auf der Insel.
Er braucht in der Regel ein Auto, das häufig von einheimischen Unternehmen gestellt wird. Er versorgt sich selbst und lässt Geld bei Einzelhändlern der Umgebung. Er besucht noch die heimische Gastronomie.
Das sind genau die Touristen, welche die Inseln viel mehr brauchen.
Auf den kleinen Canarias, La Gomera, La Palma und El Hierro, funktioniert das schon recht gut.
Bevor man also wieder in einem der Beton Ghettos im Süden Teneriffas landet, z.B. einfach mal die
Acantur Website - Asociatión Canaria de Turismo Rural - besuchen und dabei etwas vom schönsten Urlaubserlebnis auf den Inseln erfahren.

Zitat:
"Oft plagt mich das Unbehagen [...] über das, was der Tourismus weltweit anrichtet, und die Enttäuschung, dass sich daran in den vergangenen Jahren trotz vieler guter Vorschläge eigentlich kaum etwas verändert hat. Aber es ist einfach nicht wahr, dass die Alternative zum heutigen Tourismus kein Tourismus ist. Es gibt andere Möglichkeiten. Weil der Tourismus für viele Menschen - für Reisende und Bereiste - lebenswichtig ist, gilt es, ein positives Ziel zu verfolgen und für das Reisen einzutreten."
H. Krippendorf (1984): Die Ferienmenschen. Zürich, S. 176.
Schönen Turismo Rural

M.



Zitat:
Rural Torismus auf dem Vormarsch





Kanarisch Inseln, 29.08.2008: Der Rural Tourismus hat auf den Kanarischen Inseln das Gesamtergebnis positiv beeinflusst. Sind in diesem Jahr in Bereichen wie All-Inklusiv, Vollpension und Halbpension die Zahlen rückläufig, profitiert der Rural Tourismus von seiner modern gewordenen Attraktivität. Mehr als 80% der Landhäuser, Berghütten und Ruralhotels sind über das Internet gebucht worden. Überraschend waren es Kurzentschlossene die sich in diesem Jahr eher in die Natur zurück ziehen wollten um sich zu erholen.

Geändert von Hijo de Puta (30.08.2008 um 09:00 Uhr).
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  #44 (permalink)  
Alt 04.09.2008, 12:53
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Registriert seit: 14.06.2008
Ort: Kabul-Guarazoca-Ifonche**Und die Frisur hält immer noch!
Beiträge: 476
Hijo de Puta befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Man muss sich ja schon lange fragen, wessen Geistes Kind manche Tourismusverantwortliche sind.
Die Konkurrenz wird für die Canarias immer größer, der Pauschaltourismus lahmt und in dieser Situation, wo man über jeden Individualtouristen froh sein müsste, kommt eine verwirrte Bürgermeisterin mit einigen ewig Gestrigen auf folgende Idee:

Zitat:

lapalma.cc berichtet:


Eine Frau sieht rot


Ab Oktober wird es nun Wirklichkeit, die Quellen von Marcos und Corderos zu besuchen kostet dann Geld. - Und nicht nur dieser Weg wird zukünftig mit einem Wegezoll belegt, sondern auch noch die Route "Espigón atravesado". - So bewegt sich die Gemeinde San Andrés y Sauces, angeführt von der rigiden Bürgermeisterin Nieves Dávila (Coalición Canaria), als erste Korporation der Insel in Richtung modernes Raubrittertum und weiß wohl gar nicht so richtig, was sie ihrer Gemeinde und der ganzen Insel damit antut. - Man diskutiert schon länger über dieses Thema und auch wir hatten reichlich Gelegenheit, darüber nachzudenken und zu berichten. - Grundsätzlich ist es verständlich, dass sich Organisationen, auch öffentliche, darüber Gedanken machen, wie man denn den Aufwand, den man in gemeinnützige Anlagen steckt, wieder zu amortisieren. - Allerdings sind die Wanderwege der Insel keine Angelegenheit der Gemeinden, sondern die Inselregierung mit ihren Möglichkeiten ist dafür zuständig und sollte, als generelles touristisches Angebot und Lockmittel, die Routen dieser Insel intakt halten und darüber auch verfügen. - Dafür Geld zu kassieren, das kann nicht im Generalinteresse der Insel sein, da es sich schließlich fast um unseren einzigen "Bodenschatz" handelt, der aber für alle zugängig und erfahrbar sein muss. - Dafür sind unsere Steuergelder da, man muss das als Werbungskosten begreifen, jetzt noch mal zu kassieren, das ist schlichtweg eine Frechheit und birgt sicherlich auch rechtliche Unsicherheiten, da man öffentliches Gelände nur noch gegen Bezahlung zugänglich macht.

Gut, dafür gibt es genügend Beispiele, sei es nun auf den anderen Kanareninseln oder sonst wo in der Welt, aber richtig wird es trotz der anderen Beispiele auch nicht und man darf fürchten, dass andere Gemeinden sich dieser doppelten Besteuerung anschließen werden, um den Gemeindesäckel zu entlasten. - Was die letzten zwei Monate als Probe lief, soll nun also ab Oktober Wirklichkeit werden, der Zugang zu den Quellen von Marcos und Corderos kostet dann also 10,- Euro pro Person wenn man den Weg alleine gehen will und 20,- Euro, wenn man diesen geführt machen will. - Es ist völlig in Ordnung, wenn man eine Dienstleistung wie eine Führung berechnet, allerdings sollte man die Wahl lassen ob man das will, aber für den schlichten Zugang zu einem unserer interessantesten Wandergebiete zu kassieren, das geht einfach nicht und wird auch die Dienstleister rund um die Gemeinde Los Sauces schädigen, da nun mit weniger Besuchern zu rechnen ist. - Allerdings bietet die Gemeinde jede Art von Rabatten, einmal für die Einwohner von Los Sauces selbst, aber auch für organisierte Touren und Reiseveranstalter. - So zielt diese Gebühr genau ins Herz unserer eigentlichen Zielgruppe, den Individualreisenden, welche auf eigene Faust und Initiative die Schönheiten dieser Insel entdecken und erfahren wollen. - So bleibt nur, diesem negativen Beispiel von falschem Engagement keinen Rückhalt zu geben und sich lieber den vielen anderen wunderschönen Ecken dieser Insel zu widmen, die es überall hier gibt und natürlich niemand dafür Geld verlangt. - Schade, aber man kann dieser egoistische Aktion der Gemeinde San Andres y Sauces nur boykottieren und so hoffen, dass man diesen unglücklichen Versuch, mit den Schönheiten dieser Insel einseitig Geld zu verdienen, bald wieder fallen lassen muss.
Sie sind komplett abgedreht!
Gestern sprach ich mit alten Palmeros.
Einer sagte mir:
Zitat:
"Wenn einer in unserem Wald was von mir verlangt, haue ich ihn um!"
"Der Wald gehört uns und er ist völlig eintrittsfrei".
Da ich weiss, dass diese Naturburschen machen, was sie sagen, dürfte es für evtl. Parkwächter echt gefährlich werden.

Wer legt den "Verwirrten" in Sauces y San Andrés das Handwerk?
Sollte man zu einem Boykott des Gebietes aufrufen?
Muss man wie Charles Bronson handeln, wenn eine Frau ROT sieht?
Man muss wohl!
Wie kann man die Sperren umgehen und die Wächter schön ärgern?
Ich bin mir sicher, das wird noch sehr viel Ärger verursachen.
Man stelle sich vor:
Geldgeile Apparatschiks kommen auf die Idee, die Wälder des Teno Gebirges, die Waldwege des Anaga Gebirges oder gar die Las Cañadas entgeltlich zu machen.
Was dann?
Man muss diese Regelungen konsequent missachten und zivilen Widerstand leisten, das kann auch Gewalt gegen Sachen sein (Zerstörung von Kassenhäusern, Schranken, Hinweisschildern auf Eintritt, Zäunen etc.)
Das wird geschehen, da bin ich sicher!

Zitat:
Baut sowas besser erst gar nicht auf, wir werden es zerstören!

Robin H.
Schönen Ungehorsam

M.

Geändert von Hijo de Puta (04.09.2008 um 13:05 Uhr).
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  #45 (permalink)  
Alt 10.11.2008, 15:50
Benutzerbild von Pensador_XL
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Registriert seit: 28.07.2007
Beiträge: 229
Pensador_XL befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Initiative zum Fremdenverkehr

Die Kanaren treten zum ersten Mal gemeinsam auf einer Tourismus-Messe auf. Es hat offensichtlich ein Umdenken der Verantwortlichen statt gefunden. Es gilt die Maxime, "Gemeinsam sind wir stark". So jedenfalls könnte der Strategiewechsel im Tourismussektor genannt werden.

Testfeld ist die Messe "World Travel Market" in London. Zielsetzung: Es sollen so viel Touristen wie möglich eingeworben werden, egal auf welcher der Inseln sie letztlich ihren Urlaub verbringen.

Quelle
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  #46 (permalink)  
Alt 18.11.2008, 14:49
Benutzerbild von Villaverde
Benutzer
 
Registriert seit: 02.11.2008
Ort: Makaronesien, südlicher Abschnitt bei "Zahnstocher Charly"
Beiträge: 86
Villaverde befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard

Mal ein kleiner Eindruck der Stimmungslage auf der "Wolrd Travel Market" in London.
Es sieht nicht gut aus!
Wir sollten im kommenden Sommer immer an die preiswerten kleinen Vermieter abseits der Tourismuszentren denken und sie durch unseren Besuch unterstützen, damit wir noch lange das "andere Teneriffa" live vor Ort erleben können.
In den Zentren dürfte das eine oder andere Licht ausgehen. Manche sprechen auch von "Marktbereinigung".

Zitat:
Groß war die Präsenz der kanarischen Touristiker auf dem World Travel Market in London. Die Canarios kehrten aber mit einem Sack voll Hiobsbotschaften zurück. Im Winter wird die Inselgruppe vielleicht noch mit einem blauen Auge davonkommen, aber der nächste Sommer wird wohl äußerst schwierig. Unisono zeigten sich britische, deutsche und spanische Reiseveranstalter pessimistisch, was die Urlauberzahlen des kommenden Sommers betrifft.
Mix101 FM Radio/Aktuell
___________
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canarias, placebo meldungen, tourismus


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