Tourismus auf den Canarias - Wieder mehr "Placebo Meldungen"
Unsere "Perfekte Welle" schrieb:
Zitat:
Kanaren - Tourismusbranche atmet auf
Santa Cruz, 17.04.2008: Gute Nachrichten für den Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Den Ergebnissen einer Studie des Tourismusverbandes nach erreichen die Umsätze aus dem mit Abstand stärksten Wirtschaftszweig auf dem Archipel in diesem Jahr erstmals wieder Topwerte. Seit 1998 waren die Umsatzzahlen der Tourismusbranche rückläufig, obwohl jährlich mehr Touristen auf den Inseln gezählt wurden. Die zu erwartenden guten Ergebnisse für dieses Jahr sind in erster Linie auf neue Tourismuszweige zurückzuführen. Charter- und Alternativurlaub kompensieren rückläufige Branchenzweige. Der Tourismusverband spricht wörtlich von "satten Gewinnen in 2008".
Alles in Butter, könnte man da meinen.
Oder man könnte warnen, denn die Probleme der Tourismushochburg Canarias verschwinden nicht so schnell, wie diese Meldung suggeriert.
Deshalb sagt Frau Martín auch:
Zitat:
Trotz der Zunahme von Urlaubern in den ersten Monaten um 8 Prozent rät die kanarische Tourismusministerin, Rita Martín, zur Vorsicht. Man müsse noch die nächsten Monate abwarten, um von einem wirklichen Aufschwung reden zu können. Ihr Ministerium hatte die Werbemaßnahmen in den wichtigen Quellenmärkten Großbritannien und Deutschland deutlich verstärkt.
Da hat sie wirklich recht, wahrscheinlich weiss sie auch, dass die Zeiten noch schwer werden.
Aber hier ist ein guter Ansatzpunkt, wie man zukünftig, langsam, aber sicher, ein weiteres Standbein des Tourismusangebnotes stärkt.
Zitat:
Der ländliche Tourismus, „Turismo Rural“, auf Gran Canaria wächst weiter. Besonders Deutsche, Holländer, Franzosen und Canarios nutzen die kleinen Hotels in den Bergen, abseits vom großen touristischen Rummel. Zwar steckt dieses Urlaubssegment noch in den Anfängen, aber schon in diesem Jahr will man eine 45-prozentige Auslastung erreichen. Im letzten Jahr konnten die 53 ländlichen Hotels und Pensionen einen Zuwachs von 7 Prozent erzielen.
Was mich irgendwie total zweifeln lässt, ist diese Meldung.
Zitat:
Auf der Nachbarinsel Fuerteventura sind die Urlauberzahlen in der vergangenen Wintersaison stark rückläufig. 15 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum im Jahr davor. Nun wollen Politiker und Touristiker verstärkt auf dem französischen und skandinavischen Markt für Touristen werben, denn auf dem britischen und deutschen ist laut Angaben der Experten nicht mehr viel zu holen.
Man erinnere sich, Fuerteventura war in den letzten Jahren gerade im Winter eine absolute Bank, vermutlich wegen der besten Strände Europas.
Wenn die "Bank" wegbricht, dann verwundert mich die Eingangsmeldung aber doch sehr.
Man darf nicht alles glauben, was derzeit im Gesamtzusammenhang veröffentlicht wird.
Im Rahmen der Debatte um eine mögliche grundsätzliche Reform des 2003 verabschiedeten Tourismus-Moratoriums hat der kanarische Vizeregierungschef und Minister für Wirtschaft und Finanzen, José Manuel Soria, jetzt klar Stellung bezogen. Zumindest im Hinblick auf die zahlreichen veralteten Hotel- und Appartmentanlagen, deren teils erschre*ckend heruntergekommener Zustand immer wieder für heftige Debatten sorgt.
Für Soria jedenfalls liegt die Lösung im Abriss der veralteten Häuser und Infrastrukturen und dem Bau neuer, moderner und vor allem „qualitativ hochwertiger“ Anlagen. Nur so könnten die Kanaren im internationalen Wettbewerb als attraktives Urlaubsziel bestehen.
Dass das Moratorium einer dringenden Revision bedarf, daran besteht kein Zweifel. Denn trotz des verhängten Baustopps für neue Urlaubsanlagen sind in den vergangenen fünf Jahren 50.000 neue Hotelbetten entstanden – dank zahlreicher Schlupflöcher, die die bisherige Normative bot.
Salu2
M.d.A./Die Wahrheit liegt häufig der Mitte, ausser auf den Canarias, da steht sie in der Zeitung
Was Heterosexuelle nicht geschafft haben sollen jetzt Homosexuelle richten. Unter diesem Motto lädt das Rathaus von Puerto de la Cruz mit der Ocean Hotel Gruppe zu einem runden Tisch um über das touristische Potential von Homosexuellen zu diskutieren.
Sehr gut, dann ist mir um den Tourismus auf Tenerife wirklich nicht mehr bange.
Hier mal ein Statement meines "WILD WEST" Kollegen bruma online, der schon erheblich früher auf das Potential hinwies.
Zitat:
Lange hat man hier kritisch über die Tourismusverantwortlichen geschrieben.
Jetzt hat jemand von denen die LÖSUNG für all die Probleme gefunden.
Machen Sie sich keine Sorgen mehr, La Palma ist fast gerettet.
Was hat man sich nicht alles ausgedacht, um die Leute wieder nach La Palma zu ziehen.
Lange Diskussionen über das Für und Wider von Golfplätzen, Totalverbot von Frierfisch durch die Küstenbehörde, 7 Sterne Hotels mit 6 Sterne AI Menus zu jeder Tages- und Nachtzeit, deutsche Ärzte verschreiben Mahou und die Kasse zahlt alles usw.
Nur das Naheliegendste hat man nicht gesehen.
Die Schwulen und Lesben könnten den Tourismus auf La Palma noch retten. Vielleicht sogar die Bananenwirtschaft gleich noch nebenbei.
Das sind diejenigen, die noch richtig Geld ausgeben.
Manche behaupten sogar, ein Schwuler ersetzt glatt drei Heteros.
Das ist der Ausweg. Keine Veränderungen in der Natur, dafür La Palma zum Schwulen- und Lesbenzentrum im Atlantik ausbauen.
Da bin ich aber mal gespannt, was Ben Magec, Greenpeace und AI (nichts zum Essen) sagen.
Darauf hätte man wirklich viel früher kommen können.
Das ist doch mal eine Ausrichtung, mit der man sich völlig von den anderen Inseln unterscheiden könnte.
... und am Ende bleiben uns sogar die Hetero-Engländerhorden erspart, weil sie die Insel für abartig halten.
Jede menge Franzosen würden kommen und Schweizer aus allen Kantonen.
Ich habe auch schon einen neuen Slogan.
La Palma - Von beiden Seiten befahrbar!
Glauben Sie mir, die Insel ist fast gerettet.
Übrigens: Lieber Tim, wird es nicht langsam auch Zeit für ein Schwulen und Lesben Unterforum!
Interessant ist in diesem Zusammenhang eine weitere Statistik zum Thema - Nach den Aussagen der Tourismusverantwortlichen der Kanarenregierung lassen homosexuelle Urlauber das meiste Geld auf den Inseln, die Gays und Lesben geben demzufolge während ihres Kanaren-Aufenthaltes gar mehr Geld aus, als z.B. die ebenfalls zahlungskräftigen Golfer.
Interessant, die Schwulen geben sogar mehr als die Golfer aus.
Ideal für Teneriffa wäre dann wohl die Konzentration auf den Urlauber vom Typ "Schwuler Golfer".
Wenn die verstärkt Tenerife ansteuern, könnten wir die Zahl der heterosexuellen Engländer vermutlich stark reduzieren und in "Lost Christianos" und Las Americas mit ersten Rückbauten beginnen, um dort wieder zu begrünen, wo vorher Beton angesagt war.
Schwul sein gilt heute als politisch korrekt, Prominente und Politiker outen sich („Ich bin schwul und das ist gut so.“) und sie sind keine zickigen Tunten mehr, sondern werden akzeptiert als gleichgeschlechtliche Paare. Der wachsende Einfluss homosexueller Kultur in der Öffentlichkeit verändert das männliche Idealbild. Die Signalwirkung homosexueller Lifestyles ist immens. Schwule sind trend- und markenorientiert. Sie geben viel auf Häuslichkeit und verschönern gern ihre Wohnung. Sie kochen oft und ernähren sich gesund. Schwule gelten als ordentliche, saubere Menschen und legen extrem viel Wert auf ihr Äußeres. Und sie machen den Heteros vor allem klar: Der Bierbauch im verschwitzten Trägerhemd ist out.
Endlich auch mehr Durchtrainierte in Designer Bademoden an allen Pauschalo-Ständen Teneriffas.
Gute Nachrichten für den Tourismus auf den Kanarischen Inseln. Den Ergebnissen einer Studie des Tourismusverbandes nach erreichen die Umsätze aus dem mit Abstand stärksten Wirtschaftszweig auf dem Archipel in diesem Jahr erstmals wieder Topwerte. Seit 1998 waren die Umsatzzahlen der Tourismusbranche rückläufig, obwohl jährlich mehr Touristen auf den Inseln gezählt wurden. Die zu erwartenden guten Ergebnisse für dieses Jahr sind in erster Linie auf neue Tourismuszweige zurückzuführen. Charter- und Alternativurlaub kompensieren rückläufige Branchenzweige. Der Tourismusverband spricht wörtlich von "sattenGewinnen in 2008".
Und dann das:
Zitat:
Santa Cruz, 23.04.2008:
Eine vernichtende Bilanz hat gestern der Generaldirektor der Handelskammer in Santa Cruz auf Teneriffa, Vicente Dorta Antequera, für die ersten drei Monate dieses Jahres gezogen. Die Bilanzen der Unternehmer im ersten Trimester des Jahres sind überwiegend negativ verlaufen. Schlechte Ergebnisse bei den Geschäftserträgen, bei den Neueinstellungen und bei den Investitionen. Nach Meinung Antequeras haben sich diese drei Indikatoren dramatisch ins Neagtive verändert.
Wie geht denn das zusammen?
Hat man sich vielleicht mit dem Pauschaltourismus total vergaloppiert?
Ich denke schon.
Vom Geld der Pauschalurlauber kommt immer weniger auf den Inseln an.
AI Urlauber lassen nur 12-18% ihres Budgets auf den Inseln.
Pauschalurlauber mit HP nur ca. 40 %. Individualtouristen lassen aber über 70% ihres Budgets im Gastland.
Man kann die Zahl der Pauschaltouristen steigern, das heisst aber nicht, dass es der heimischen Wirtschaft dann auch besser geht.
Das Geschäft machen die Tourismusmultis Thomas Cook und TUI Travel.
Die haben inzwischen ihre Abläufe so optimiert, dass immer mehr in ihren Kassen ankommt und immer weniger in die Gastländer abfließt.
Auch wenn ich es gar nicht mag, verlassen wir gedanklich diese Insel mal einen kleinen Moment und spähen vorsichtig nach Tenerife, auf die Mutter aller Inseln. - Dort gibt es einen wunderbaren touristischen Ort mit dem gleichen Charme, den vielleicht auch Biarritz oder Nizza ausstrahlen, es pocht so ein bisschen der Geist vergangener Tage, was auf keinen Fall ein Minus sein muss, aber durchaus nicht in den progressiven Takt unserer Tage passt. - Der Vorsitzende der Hoteliervereinigung "Ashotel", José Fernando Cabrera deutet das mit folgenden Worten: Für jüngere Menschen taugt Puerto de La Cruz lediglich für die Assoziation, dass dort ihre Eltern die Flitterwochen verbracht hätten, so dass er einen Imagewechsel für den Ort fordert. - Das kann man mal dahingestellt lassen, denn bald werden die ehemaligen Flitterwöchner wohl dort ihre Goldenen Hochzeiten feiern, ab 50 "sells" nicht nur Sex, sondern auch Nostalgie. - Gut, ganz verzweifelte versuchen es auch mit Golf, aber wir wollen ja nicht immer gleich übertreiben… Man beklagt sich nämlich heftig über die gesunkene Rentabilität der Hotels im Ort und bemüht dabei auffällig die Regeln der Marktwirtschaft, um dieses zu erklären. - Früher, als alles anders und nur manches besser war, mussten die Reiseveranstalter bei den Hoteliers unterwürfig die Diele schrubben, bevor man die raren Zimmer der mondänen Hotelbranche in den Katalog mit aufnehmen konnte, heute ist es umgekehrt, die Hotels müssen sich den Veranstaltern anbieten und so Preise und Bedingungen akzeptieren, die früher nicht denkbar gewesen wären.
Das Überangebot sei dafür verantwortlich, eben in Verbindung mit dem leicht morbiden Image des Ortes, welcher gegen den modernen und kreischend lauten Süden der Insel wohl immer mehr verliert. - Das mit dem Überangebot, das ist natürlich komplett richtig, wer mehr anbietet als er verkaufen kann, der gerät in die Zwangslage seine Preise korrigieren zu müssen, so lautet nun mal eines der unangenehmsten Gesetze der Marktwirtschaft und ist komplett auch für La Palma so zu übernehmen. - Ob sich Puerto de La Cruz aber ein neues Image verschaffen sollte, das wage ich mal zu bezweifeln. Vielleicht sollte man im Gegenteil noch deutlicher auf gewachsene Strukturen bauen und diese Klientel so sehr mit "Corportate Identity" einlullen, dass man endlich wieder aus dieser Renditefalle herauskommt und auf "Stücknutzen" setzen anstatt auf Diskont-trächtige "Mischkalkulation". - Das ist ein bisschen so, wie mit den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern. - Auch die müssen, wegen erhöhter Konkurrenz im Werbegeschäft Einbußen fürchten und sägen nun an ihrem Image. - Oft kommt dabei leider eine peinliche Angleichung an den "Brot und Spiele-Journalismus" der Privatsender raus, anstatt Eigenheiten so weit zu verfeinern, dass man sich zu absoluten Spezialisten ausbilden kann. - Eben für genau sein Publikum und wer heute nur noch auf Jugend setzt, der hat morgen keine Kunden mehr, denn die heutigen Jungen sind nun mal die Alten von morgen und Nachschub gibt es immer weniger.
Puerto de la Cruz war mir noch nie ganz geheuer.
Ich fand immer, dass es sich zu sehr "eingedeutscht" hat.
Noch vor kurzer Zeit traf ich einen deutschen Masseur, der dort 18 Monate gearbeitet hat.
Auf die Frage, ob er denn jetzt besser Spanisch spreche, antwortete er, dass es wohl keinen Ort ausserhalb Mallorcas gäbe, wo man mit Deutsch so gut zurechtkäme wie in Puerto de la Cruz. Er habe da nur Deutsch sprechen müssen und deshalb sei sein Spanisch in den 18 Monaten nicht viel besser geworden. Das habe er aber schon im Urlaub bemerkt, den er zweimal auf La Palma verbrachte.
Ey, da spricht kaum einer Deutsch!
WIE GUT, kann ich da nur sagen.
Salu2
M.d.A./Man spricht Deutsch!
Gerhard Polt - Im Urlaub
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Ich bin wirklich mal froh, dass ich im Kanarenexpress einen Bericht lesen darf, der so gar nicht in das System der Placebo Meldungen passt.
Vor kurzem tagte das "XI. Internationale Tourismusforum" in Adeje, natürlich ganz standesgemäß im Hotel Bahía del Duque.
Endlich mal eine realistische Beschreibung der Situation, in der sich Tenerife und die anderen Inseln des Archipels befinden.
Hier im Forum wurde ja schon länger der Finger in die Wunde gelegt.
Das ist gut und in Zeiten eines weltweiten Internets kommt den Foren mit touristischem Bezug immer größere Bedeutung zu.
„Seit der Erfindung des Büfetts und des Magnetkartenschließsystem vor 30 Jahren haben wir nichts Neues mehr erfunden ... die Hotels bieten immer nur das Gleiche, die Flugverbindungen sind das Allerletzte“ - mit diesen harten aber ehrlichen Worten eröffnete Joan Molas, Präsident der spanischen Hotelvereinigung, das XI. Internationale Tourismusforum in Adeje.
Die Veranstaltung im Hotel Bahía del Duque diente vor allem der Reflexion über die Probleme, mit denen der Tourismus auf Teneriffa zu kämpfen hat. Obwohl einige der Sprecher, wie beispielsweise Tourismusrat José Manuel Bermúdez, nicht wahrhaben bzw. nicht zugeben wollen, dass sich der Tourismus in einer Krise befindet.
Der Tourismus auf den Canarias befindet sich in der Tat in einer schweren Krise.
Diese bedrohliche Krise hat mehrere Ursachen die im Rahmen des Tourismusforums Adeje schonungslos problematisiert wurden.
Wenden wir uns einigen Ursachen zu.
I. Die Besucherzahlen bei den stärksten nationen brechen zusammen.
Die Canarias sind fest in britischer und deutscher Hand.
Leider nimmt der Tourismus aus diesen Ländern kontinuierlich ab.
Ein Grund für den Rückgang des britischen Tourismus sei der hohe Kurs des Euros zum Pfund. Urlaub auf den Canarias galt als "Billigurlaub". das hat sich geändert.
Ausserdem erscheine Teneriffa den briten immer mehr als Destination der älteren Generation.
Interessant, wo man die Probleme mit dem deutschen Markt sieht:
Zitat:
Die Zahl der Buchungen aus Deutschland stagniere seit 2000, erklärte Manuel Butler, Direktor des Marketingbüros für Spanientourismus in Deutschland. Obwohl Teneriffa rein zahlenmäßig nicht weniger Buchungen verzeichne, sei der Marktanteil des Deutschlandtourismus nicht gewachsen. Mitverantwortlich dafür seien sozioökonomische Entwicklungen in Deutschland, die zu einem Schrumpfen der Mittelschicht, dafür aber einem Wachsen der Unterschicht geführt haben.
Meiner Meinung nach ähneln sich die Probleme mit dem deutschen und dem englischen Markt.
Der Urlaub auf den Canarias ist auch für Deutsche ganz erheblich teurer geworden. Das betrifft vor allem die Flugpreise und die Lebenshaltungskosten auf den Inseln selbst.
Ich meine, dass der Trend zur Überalterung des Publikums auch für das deutsche Publikum gilt.
Man schaue sich hier im Forum nur die Umfrage zum Alter der User an. Fast ein Rentnerforum.
Andererseits muss man zur Kenntnis nehmen, dass die deutsche Bevölkerung immer älter wird und es nie mehr so wohlhabende Rentner geben wird, wie das derzeit der Fall ist.
Zitat:
Im Vordergrund stand die Buchung per Internet, wobei einige Unternehmensvertreter Skepsis äußerten. Touristen vertrauten beim Buchen mittlerweile mehr auf Empfehlungen in so genannten Reiseblogs als auf die kompetente Beratung im Reisebüro. Betont wurde, dass das Internet nicht nur durch junge Bucher genutzt werde, sondern mittlerweile auch ältere Generationen ihren Urlaub über das Netz organisieren. Somit dürfe die Bedeutung des Mediums in der Branche nicht unterschätzt werden.
Wie oft wurden hier schon Hinweise zum Urlaub auf Teneriffa gegeben. Häufig erhält man in Foren viel bessere Hinweise als in Reisebüros.
Seien wir uns der Verantwortung bewusst.
Gearde hier muss man den Menschen reinen Wein einschenken können und sie mit Insiderinformationen füttern.
Derzeit ist dieses Forum meiner meinung nach aber alles andere als eine Werbeveranstaltung für Teneriffa.
Das ist auch gut so.
"Auswanderungswillige" müssen ständig geweckt werden. Die Zustände in vielen Touristengebieten müssen schonungslos offen gelegt werden.
Es gilt, die Problematik von Umweltzerstörung und Klimawandel in das Bewusstsein der Leser zu führen.
Ein "Blick in die Einkaufswelt" hilft bei der realistischen Planung des Urlaubsbudgets, gerade für Individualtouristen.
Gerade Foren können offensichtlich verschiedenen Generationen errreichen, wobei es diesem Forum gut täte, sich den Jüngeren mehr zu öffnen.
Zitat:
Marta Pastor aus dem Büro in Kopenhagen betonte, dass sie es schwierig fände, Teneriffa in Dänemark zu „verkaufen“, wenn es keinerlei Marketinganstrengungen seitens der Kanaren gäbe, die auf Touristen aus Dänemark oder auch Skandinavien ausgerichtet seien. Viele Dänen und Skandinavier zögen es vor, Urlaub in Ägypten oder der Türkei zu machen anstatt auf die Kanaren zu kommen.
Nicht nur die Skandinavier, auch viele Deutsche bevorzugen inzwischen andere Urlaubsregionen. Zu erwähnen sind auch Tunesien und Marokko.
Für Deutsche wird auch der Urlaub im eigenen Land immer interessanter. Das liegt sicher auch daran, dass Familienurlaub auf den Canarias sich so verteuert hat, das dieser für viele nicht mehr in Frage kommt.
Zitat:
Wie Tourismusrat Bermúdez bestätigte, seien die Behörden Teneriffas schon dabei, neue Strategien für einen modernen Tourismus auszuarbeiten. Man habe eine detaillierte Analyse der Ist-Situation durchgeführt und wolle jetzt etwa 850 Millionen Euro investieren, um das Image der Insel als Top-Urlaubsdestination aufzupolieren. „Wir leben vom Tourismus. Tourismus ist die Zukunft unserer Insel und wer das nicht wahrhaben will, kehrt der Zukunft den Rücken zu“, so Bermúdez.
Viel zu spät will man 850 !!! Millionen EUR investieren, um den beschädigten Ruf der Canarias als Urlaubsregion wieder aufzupolieren.
Wenn das mal reicht! Andere Destinationen schlafen schon lange nicht so tief wie die kanarischen Tourismusverantwortlichen.
Was muss geschehen?
Man kann sich nur wiederholen:
Zitat:
1. Endlich ein stimmiges Gesamtkonzept für die Inseln entwickeln und danach handeln. Eine Art Agenda 2012, für die zukünftige Ausrichtung.
2. Konsequenter Rückbau von Bettenkapazitäten. Es gibt viel zu viele und dies in einem Preissegment, mit dem man langfristig in Europa keine Geschäfte mehr machen kann.
3. Die konsequete Verfolgung des Zieles, einen ökologischen Qualitätstourismus zu offerieren. Der kann und muss ruhig ein wenig teurer sein. Die Menschen zahlen gerne für gute Qualität.
4. Es muss viel mehr Geld direkt auf den Inseln landen und nicht bei TUI und Thomas Cook. Es kann doch nicht richtig sein, dass der Gastgeber sich mit einem Almosen abspeisen lässt und die Aktien an der Londoner Börse steigen.
5. Konsequente Bekämpfung von Korruption in der kanarischen Gesellschaft. Die Schandflecken sind zum großen Teil durch Korruption enstanden und erweitert worden.
6. Schaffung des Bewusstseins bei den Einheimischen, dass IHRE Inseln auch noch für die Kinder und Kindeskinder lebenswert sein müssen. Erziehung zum mündigen Bürger, der sich gegen die "Vergewaltigung" seiner Umwelt auflehnt und den Politikern Feuer macht.
7. Einführung einer wirklich freien Presse und Beendigung der Hofberichterstattung. Das gilt auch für Rundfunk und Fersehen auf den Canarias. Bisher habe ich den Eindruck, dass diese Instititionen eher "Propaganda Stationen der Machthaber" sind.
8. Die EU darf nicht jeden Wahnsinn mitfinanzieren.
9. Die Inseln brauchen viel mehr bezahlbare Flugverbindungen aus Spanien, Deutschland und Grossbritannien.
In diesem Punkt muss man mit den Low Cost Airlines zusammenarbeiten.
Hoffentlich werden die 850 Millionen EUR in diesem Sinne eingesetzt. Ich habe da berechtigteb Zweifel. Gerade bei der Tourismuswerbung wurde schon soviel Geld vernichtet, dass man eigentlich eine Kommissar installieren müsste, der die Verwendung der Gelder streng überwacht.
Von den "Kleinen Canarias" müssen jetzt die Impulse für die zukünftige Entwicklung der "Großen Canarias" ausgehen.
Die Bilanz der Besucherzahlen auf den Kanaren von Januar bis April ist mit 4,4 Prozent Zuwachs gegenüber dem Vorjahr noch deutlich positiv. Doch die guten Zahlen stammen nur aus den ersten 3 Monaten des Jahres. Der April, Ostern war schon vorbei, liegt mit 1,7 Prozent weniger Urlaubern bereits im Minus. Jetzt beginnt die Durststrecke, so Experten. Der Mai und Juni sind traditionell schwache Monate.
TV Phoenix: Die Betonfalle - Wie Spanien sich die Zukunft verbaut
Der Beitrag bezieht sich zwar auf Peninsula, aber die Sünden sind auf dem Archipel die gleichen: Spanien hat in diesem Punkt noch immer nichts dazu gelernt.
Eine Dokumentation von Thomas Schneider (2008)
Zitat:
Eine Stadt vom Reißbrett mitten in der Landschaft: kein Laden, keine Kneipe, keine Schule, mehrere Stunden Fahrt zur Arbeit und zurück - trotzdem erhoffen sich dort junge Spanier die Erfüllung ihres Traums von den eigenen vier Wänden. Eigenheim, Heiraten, Kinder - das war der normale Lebenslauf in Spanien. Doch Eigentum ist nahezu unerschwinglich geworden. Thomas Schneider begleitet junge Spanier auf der Suche nach einem Zuhause und solche, die sich vom Traum der eigenen vier Wände verabschieden.
Wohnungen sind in Spanien nahezu unerschwinglich geworden: im Stadtkern ebenso wie in den Trabantensiedlungen am Rande der Großstädte. Um doch an das Eigenheim zu kommen, verschulden sich Hunderttausende junger Leute hoffnungslos auf Jahrzehnte. Großartige Lebensperspektiven jenseits der Hypotheken gibt es dann nicht. Wieder andere wohnen mit 30 noch bei Mama, denn bezahlbare Mietwohnungen gibt es kaum.
An die Gründung einer Familie ist da nicht zu denken. Gleichzeitig stehen in Spanien Hunderttausende Wohnungen leer - sie sind ja nicht zur Vermietung, sondern gerade zum Verkauf gebaut worden. Eine absurde Situation. Die Regierung hat zwar Abhilfe versprochen, doch an eine Verbesserung glauben die meisten Spanier nicht. Und nach vielen Jahren des Wachstums geht der Bauboom nun zu Ende - schlechte Aussichten für viele, die im Eigenheim die ideale Geldanlage gesehen haben.
Sendetermine: Fr, 30.05.08, 18.15 Uhr | Sa, 31.05.08, 08.00 Uhr | So, 01.06.08, 06.30 Uhr | So, 01.06.08, 17.00 Uhr
Alle Zeitangaben in WESZ (Kanaren-Zeit)
So langsam, aber sicher, werden die "Placebo Meldungen" weniger.
Die harte Realität holt die Inseln ein.
Der hohe Euro Kurs zum britischen Pfund, die weltweite Bankenkrise, eine verfehlte Tourismuskonzeption, überalterte Tourismuszentren, der Ölpreis (Kerosin), die Konkurrenz in der Türkei, Marokko, Tunesien und Agypten, die Bauskandale und die wirtschaftliche Situation in Deutschland sind Gründe für die größte Tourismuskrise auf den Kanarischen Inseln.
Zitat:
Im kanarischen Tourismus unterscheiden die Experten zwischen den Hotels und den Bungalow- und Appartementanlagen. Letztere werden als Sektor „Extrahotelero“ bezeichnet. Dieser Bereich erleidet gerade die schlimmste Krise seit Jahren. In den Monaten März und April erzielte man das schlechteste wirtschaftliche Ergebnis dieses Jahrzehnts. Seit dem Jahr 2000 sind die jährlichen Übernachtungszahlen von 9 Millionen auf 6,1 Millionen gesunken, während die Hotels die Übernachtungen von 6,4 auf 8,2 Millionen steigern konnten.
Bungalows und Appartementanlagen siechen dahin und die Hotels verzeichnen Steigerungen.
Interessant wäre natürlich zu wissen, wie hoch die insgesamte Hotelauslastungsquote auf jeder Insel ist.
Es wurden ja selbst in Moratoriumszeiten noch Hotelplätze geschaffen.
Man kann vermuten, dass die Besucher zunehmend Billigangebote mit HP oder gar AI annehmen.
Beispielsweise fanden wir u.a. folgendes Angebot für die Frühlingsmonate in mehreren Hotels im Norden Teneriffas.
14 Tage VP incl. Flug für 529,00 EUR.
Wer das ganze mit AI Service haben möchte, der zahlt 685,00 EUR.
Man muss sich fragen, wer da noch ein Geschäft machen soll, bzw. was da auf den Tisch kommen kann.
Man kann es nur wiederholen:
Ein AI Tourist lässt nur ca. 12% - 18% seines Urlaubsbudgets im Gastland.
Ein Individualtourist, der sich auf der Insel selbst versorgt, gibt ca. 70% seines Budgets dort aus.
Diese hochprofitablen Besucher scheinen inzwischen woanders hinzufahren.
Oder machen sie vielleicht lieber Urlaub im eigenen Land?
Wenn es so weiter geht, werden viele kleinere Vermieter bald aufgeben müssen, vor allem, wenn ihre Häuser finanziert sind, denn die Hypothekenzinsen machen den Menschen ja auch richtig zu schaffen.
Bei dem Überangebot im Sektor "Extrahotelero" sinken automatisch auch die Preise.
Derzeit kann man wohl mit vielen Vermietern handeln. Für erfahrenen Individualreisende sicher eine Möglichkeit, Kosten zu sparen.
Preiswerte Individualunterkünfte buchen und dann preiswert mit Ryanair auf die Inseln. Das kostet häufig pro Strecke nur 40 - 80 EUR, wenn man mit 15kg Gepäck und 10kg Handgepäck auskommt. Es geht problemlos, wenn man z.B. viel wandern oder radeln will.
Wenn es so weiter geht, werden viele kleinere Vermieter bald aufgeben müssen, vor allem, wenn ihre Häuser finanziert sind, denn die Hypothekenzinsen machen den Menschen ja auch richtig zu schaffen.
Bei dem Überangebot im Sektor "Extrahotelero" sinken automatisch auch die Preise.
Derzeit kann man wohl mit vielen Vermietern handeln. Für erfahrenen Individualreisende sicher eine Möglichkeit, Kosten zu sparen.
Hängt das womöglich auch damit zusammen dass den Vermietern von Ferienwohnungen häufig drastische Strafen auferlegt werden? Ich bekomme es hier im Süden über Bekannte manchmal mit, dass einige ihre Kurzzeitvermietungen aufgeben müssen. Da ist der Traum vom Häuschen, finanziert durch Ferienwohnungen, oft schnell ausgeträumt.
Auch der Honorarkonsul macht darauf aufmerksam :
. . . . ist dennoch darauf hinzuweisen, dass Kurzzeitvermietung an Touristen nach aktueller kanarischer .Gesetzeslage verboten ist und bei Aufdeckung durch die Behörden drastische Strafen verhängt und durchgesetzt werden
Da gast Du recht.
Die Hotelmafia versucht auf allen Inseln das Geschäft der kleinen Vermieter zu torpedieren.
So gab es eine Menge Anzeigen wegen angeblich illegaler Vermietung. Auch wurden die Vorschriften für die Vermietung von Ferienwohnungen erheblich verschärft, um den "Qualitätstandard zu verbessern", wie es hiess. Viele kleine Vermieter können diese Vorschriften aber nicht erfüllen, obwohl die Gäste sich bisher sehr wohl fühlten. Ich kenne viele von diesen kleinen Vermietern auf La Gomera, La Palma und El Hierro. Und ich fahre da natürlich wieder hin, wenn sie so bleiben wie vorher.
Die Reismultis haben auf allen Inseln ein Interesse daran, dass der Kunde in einem ihrer Appartements logiert. Geld kann man in dem Business nur noch machen, wenn der Kunde soviel wie möglich der eigenen Konzernleistungen bestellt.
Buchen auf der eigenen Internetplattform, fliegen mit der eigenen Linie, Autos beim eigenen vermieter buchen, Logie im eigenen Haus, geführte Wanderungen beim eigenen Wanderführer u.s.w. Im Musikbusiness würde man das einen 360 Grad Deal nennen.
Viel besorgniserregender ist aber das, was uns einige Medien derzeit zumuten. Die Hofberichterstattung geht weiter:
Die neueste "Placebo Meldung":
Zitat:
Gute Nachrichten kommen aus dem Tourismussektor. Auf den Kanarischen Inseln haben in den ersten sechs Monaten dieses Jahres deutlich mehr Touristen aus dem Ausland ihren Urlaub verbracht als noch im vergangenen Jahr. Im Durchschnitt sind es 5%, allein für Teneriffa sind es 8,1% mehr ausländische Touristen - von Januar bis Mai waren es 1,5 Millionen. Auf Lanzarote stieg die Zahl auf knapp 7% mehr - seit Januar kamen somit insgesamt knapp 700.000 Urlauber aus dem Ausland auf die Vulkaninsel. Einzig die Insel Gran Canaria zieht das positive Ergebnis nach unten - 1,5% weniger Touristen haben in Maspalomas und Umgebung ihren Urlaub verbracht. Die Tourismusministerin Rita Martín zeigte sich gestern vor Pressevertretern sichtlich zufrieden mit den positiven Ergebnissen, verwies aber auch auf in diesem Jahr sehr frühen Osterferien. In den kommenden zwei Monaten wird das Gobierno weitere 1,6 Millionen Euro in Werbekampagnen für den Tourismus investieren.
Ja, ist denn schon Weihnachten, würde der Franz jetzt sagen.
Hat Rita Martín jetzt einen eigenen Sender?
Nein, aber die Taktik, die seit dem Jahre 2000 angewendet wird, scheint auch im Jahre 2008 noch bevorzugt zu werden.
Man redet einfach alles schön.
Super, das Tourismusgeschäft läuft astrein!
Zwar ist davon vor Ort nichts zu merken, aber man kann sich ja immer ein spezielles Zahlenkonstrukt bauen und den kanarischen Medien eine feine Pressemitteilung schreiben. Das wird dann schon veröffentlicht.
Rita, Rita, was erzähst Du uns denn da wieder?
Der Monat Juni ist noch gar nicht rum und Du hast schon die Zahlen der ersten 6 Monate. Wahrscheinlich auch schon die bis Dezember, aber es würde auffallen, die jetzt schon zu veröffentlichen.
Und weil es so gut läuft, wird das Gobierno im Juli und August noch einmal 1,6 Millionen EUR für Werbung in die Hand nehmen.
Hoffentlich kommt nicht wieder jemand auf die Idee, das Canarias Logo auf deutschen Milchtüten abdrucken zu lassen, was ja im Jahre 2007 geschah.
Wir erkundigen uns einfach mal in den betreffenden Regionen und fragen Vermieter, Hoteliers, Gastronomen etc.
Was passiert?
In der Provinz Teneriffa sagen viele, dass es auf den Inseln noch nie so leer war wie im Jahre 2008.
Auch kommen nachweislich weniger Touristen der traditionell starken Besucherländer Großbritannien und Deutschland.
Na ja, wahrscheinlich haben die Russen die Lücke völlig geschlossen, die haben ja genug Geld.
Ganz anders hört sich die Meldung aber hier an:
Zitat:
Eine gute Nachricht mitten in der Wirtschaftskrise der Kanarischen Inseln- Laut einer aktuellen Studie kamen im Mai 2008 etwa 4,9 Prozent mehr ausländische Touristen auf die Inseln des ewigen Frühlings, als im selben Monat des vergangenen Jahres. Insgesamt 603.836 (nicht-spanische) Touristen besuchten im vergangenen Mai die in der Statistik aufgeführten Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote und La Palma. Obwohl es sich bei der Erhebung 'nur' um die Auswertung der Flüge handelt, welche auf oben aufgeführten Flughäfen ankamen, werten die Tourismusexperten der Kanaren diese Zahlen als Lichblick in Rezessionszeiten
Hört sich wirklich ganz anders an.
Da ist jetzt nur noch von den Besuchern im Monat Mai die Rede und nicht von denen in den ersten 6 Monaten des laufenden Jahres.
Bei der "Erhebung" soll es sich auch nur um die Auswertung der Flüge handeln, die auf den Flughäfen ankamen.
Das ist ja eine ganz genau Methode, weil ja zwischen den Inseln nur Touristen fliegen und alle anderen zu Hause bleiben, weil die Inseln so schön sind. Da muss man gar nicht soviel rumfliegen.
Mal ehrlich, würdet Ihr noch woanders hinfliegen, wenn Ihr auf Teneriffa wohnen würdet. Sicher nicht, sagt bestimmt auch Rita Martín und die muss es ja wissen.
Die soll uns ruhig weiter blühende "Tourismuslandschaften" schenken.
Nun zur Genauigkeit dieser Erhebungen:
Welche Flüge sind denn gemeint?
Auch die?
Zitat:
Neue Residenten-Tourismus-Kampagne
Die kanarische Regierung hat eine neue Tourismuskampagne unter dem Titel „Islas Canarias: quédate y disfruta“ ins Leben gerufen. Diese hat die Wiederbelebung des Residenten-Tourismus auf den Kanarischen Inseln zum Ziel.
Den Canarios werden innerhalb dieser Initiative Tourismuspakete mit Spezialpreisen zum Besuch der Inseln angeboten. Die Flüge der kanarischen Fluggesellschaft Binter werden dabei beispielsweise für hiesige Residenten zwischen 40 und 50 Prozent reduziert. Die Angebote gelten auch in Kombination mit der Buchung einer Unterkunft.
Im Rahmen der neuen Residenten-Tourismus-Kampagne wird die kanarische Fluggesellschaft Binter ihre Flugpreise stark reduzieren
05.06.2008 - Mit Hilfe dieser Kampagne will das kanarische Tourismusministerium die Canarios dazu bewegen, ihre freien Tage wie Feier- und Brückentage auf einer der anderen Inseln zu verbringen.
Die kanarische Tourismusministerin, Rita Martín, erklärte, dass derzeit verschiedene Treffen mit den Flug- und Schifffahrtsgesellschaften und den Reiseverkäufern und Hoteliers laufen, um den Residenten-Tourismus zu fördern.
Binter bietet innerhalb dieser Werbekampagne rund 11.000 Flüge pro Monat an. Für Flüge in Kombination mit der Unterbringung laufen Verhandlungen mit den Reiseveranstaltern Iberojet und Viajes Halcón. Der Verantwortliche der Binter, José Luis Reina, erklärte, dass die Idee dieser Initiative auf einer vergangenen Kampagne basiere, die zum Ziel hatte, dass die Canarios ihre eigene Heimat besser kennenlernen. Laut Reina wurden während der Maifeiertagswoche von Binter rund 12.800 Reisende registriert. Dies sei das drittbeste Ergebnis seit der Gründung des Unternehmens vor 19 Jahren.
Die kanarische Tourismusministerin, Rita Martín, will den Residenten-Tourismus weiterhin fördern. Die neue Werbekampagne, die in Fernsehen, Radio, Presse und Zeitschriften läuft, kostet 382.000 Euro.
Kanarenespress
Wie hat man denn in den Flugzeugen die sog. "Touristen" identifiziert?
Ausweiskontrolle beim Verlassen des Fliegers?
Mit diesen Zahlen, die wahrscheinlich von der AENA stammen, kann man nur wenig anfangen. Da werden Residenten oder Peninsulares schnell mal zu ausländischen Touristen.
Am besten, man glaubt nicht alles, was geschrieben wird und verlässt sich darauf, was man sieht und vor Ort hört.
.... und dort hört man nur eines: Die Lage ist besch..........!
Wer etwas anderes sagt, der verschleiert die Wahrheit.
Nun, das ist ja vielleicht die Aufgabe von Rita Martín.
Aber kann das auch die Aufgabe von Rundfunk und Presse sein?
Wohl nicht!
BILD Dir Deine Meinung!
Rita, als Beruhigungsmittel wirst Du bald verschreibungspflichtig!
P_L-I-B
__________________ Alte Grillweissheit:
"jeder soll auch seine meinung sagen, aber erst etwas nachdenken,(f) und es muss ja nicht so sein(f) das(f) jemand etwas schreibt(f) nur mit dem sinn(f) das(f) er andere damit provoziert,(f) unser forum ist halt manchmal auch wie die bildzeitung (f), und das ist gut so, aber nicht immer". Genau!!! Wir brauchen keinen Dritten Weltkrieg. Wir haben Kapitalismus, Kommunismus und Tourismus.
(Oliver Hassencamp)
Geändert von Hijos de Vilaflor (20.06.2008 um 09:53 Uhr).