Hi Forianner/innen,
heute war zu lesen:
Rauchen erlaubt in Sachsens Eckkneipen und Shisha-Cafés im Saarland.
Berlin (dpa) - Das Rauchverbot wird in zwei weiteren Bundesländern vorerst eingeschränkt. In kleinen Kneipen in Sachsen und in Wasserpfeifen-Cafés im Saarland kann zunächst weiter geraucht werden. Das entschieden die Verfassungsgerichtshöfe beider Länder in Eilverfahren. Als bundesweit erstes Gericht hatte der Verfassungsgerichtshof in Rheinland-Pfalz im Februar kleine Gaststätten mit einem Schankraum vom neuen Nichtraucherschutzgesetz zunächst ausgenommen.
Wie sieht es heute mit dem Rauchen auf den gesamten Inseln aus?.
Hat sich daran etwas geändert oder darf nach wie vor auf den Inseln geraucht werden?.
Saludos Patrick
Das war der letzte Stand:
13.01.2006 - Spanien - Kanarische Inseln/Madrid - Während die einen im wahrsten Sinne des Wortes befreit auf(„ein-“)atmen, zeigen sich die anderen zutiefst empört über diese „Einmischung der Regierung“. „Was geht die denn meine Gesundheit an“, ist eine der Kritiken, die man diesbezüglich am meisten zu hören bekommt.
Wobei gerne vergessen wird, dass es hierbei nicht um die Gesundheit des Rauchers geht – sofern es sich um einen Erwachsenen handelt – sondern vielmehr um den Schutz der Nichtraucher, die den Großteil der Bevölkerung ausmachen.
Eine Woche ohne Rauch
Etwas über eine Woche nach Inkrafttreten des Gesetzes herrscht jedoch hauptsächlich noch das Durcheinander. Trotz großangelegter Informationskampagnen, -websites und telefonischer Auskunft sowie seitenlanger Presseberichte, noch immer ist nicht jedem klar, was ist ab jetzt erlaubt und was verboten.
Zwei Änderungen, die das neue Gesetz mit sich gebracht hat, schneiden besonders ein in das Leben der Spanier: Das Rauchverbot am Arbeitsplatz und die strengen Einschränkungen des Tabakkonsums in gastronomischen Betrieben aller Art.
Da das spanische Antitabakgesetz das Rauchen am Arbeitsplatz generell verboten hat und nicht einmal die Einrichtung eines Raucherzimmers oder etwas ähnlichem gestattet, sind jetzt überall auf den Straßen vor Büros und Geschäften frierende Raucher zu sehen, die mit mehr oder weniger genervter Miene an ihren Glimmstengeln saugen.
Der spanische Verein „Raucher für die Toleranz“ moniert in diesem Zusammenhang, die Fälle von Arbeitsangeboten, bei welchen unmissverständlich nur ein Nichtraucher Chancen auf die angebotene Stelle hat. Diese häufen sich seit Inkrafttreten des Gesetzes. Die Anwälte des Vereins prüfen nun die Möglichkeiten, gegen die betreffenden Betriebe rechtliche Schritte wegen Diskriminierung einzuleiten. Gleichzeitig soll in diesem Zusammenhang auch das Gesetz genauestens unter die Lupe genommen werden.
Der zweite Punkt, der für hitzige Diskussionen sorgt, ist die Einschränkung des Tabakkonsums in Restaurants, Bars und Kneipen aller Art. Betriebe unter 100 qm haben hier die Möglichkeit selber zu entscheiden, ob geraucht werden darf oder nicht. Auflage ist allerdings, dass ein Plakat gut sichtbar am Eingang die Gäste informiert. Lokale, in denen geraucht werden darf, dürfen allerdings nicht von Minderjährigen betreten werden. Alle Lokale über 100 qm können eine Raucherzone einrichten, diese muss allerdings streng vom übrigen Bereich getrennt sein. Erstaunlicherweise dürfen hier auch Minderjährige in den Raucherbereich.
Anregung zum Nachdenken
Sicherlich wird das Gesetz noch lange für Gesprächsstoff sorgen und benötigt eine mehr oder weniger lange Anpassungsphase. Eines hat es aber mit Sicherheit schon jetzt erreicht: Das Thema Rauchen ist ständig präsent und Tabaksüchtige sehen sich täglich mit dem Sinn oder Unsinn ihrer gesundheitsgefährdenden
Angewohnheit konfrontiert. Und bestimmt überlegt der eine oder andere, ob es nicht doch an der Zeit ist, einen Versuch zu einem Leben ohne Qualm zu starten.
das kann aber gefährlich werden mit so einem Thema.
Na gut, riskieren wir es einfach im Sinne von lagaviota. No RISK, no FUN.
Auf Teneriffa ist das prima gelöst. Sowas würden sich alle Anarchisten in Germanien wünschen.
Wer nicht mehr als 100qm Schankraum hat, der kann als Besitzer frei entscheiden, ob bei ihm geraucht wird oder nicht. Nur der Opa mit dem Puro darf in den Raucherschuppen seinen Enkel nicht mehr mitnehmen, es sei denn, der Enkel ist schon 18. In Raucherkneipen Betretungsverbot für Jugendliche!
Ein Problem haben die Spanier aber noch nicht überzeugend gelöst.
In Spanien gibt es ein gesetzlich geregeltes absolutes Rauchverbot am Arbeitsplatz!
Streng genommen, darf zwar der Gast in einer Raucherkneipe rauchen, aber nicht der Wirt hinter der Theke oder dessen Angestellte, die befinden sich ja am Arbeitsplatz. Irgendwie eine interessante Regelungslücke.
Das scheint ja das sächsische Verfassungsgericht im Auge gehabt zu haben, wenn es sagt, dass vorerst in Einraumkneipen, wo nur der Wirt selbstallein arbeitet, es also keine Angestellten gibt, weiter geraucht werden darf. Schaun mer mal, wieviele das im Freistaat sind.
Das ist auch nur eine Einstweilige Anordnung, über die Rechtsfrage muss also noch im Hauptsacheverfahren entschieden werden. Ich warne davor, jetzt schon zu jubilieren, denn der Gesetzgeber könnte ja zur Gleichbehandlung aller Fälle ein totales Rauchverbot verhängen und die Raucherräume in den Mehrraumgaststätten wieder abschaffen, was sich begrüßen würde.
Eine "Lex Kleine Kneipe" hätte ja auch der "Drogen Wulf" in Lower Saxony gern gewollt. In den "Kleinen Kneipen" in unserer Strasse wäre der Wirt das Gesetz gewesen, fast wie Charles Bronson, der hätte einfach sagen können, hier wird geraucht oder nicht.
Aber nur in den kleinen Kneipen, in den größeren nicht, da soll es nur gehen, wenn es einen separaten Raucherraum gibt.
Ja wat is denn eene kleene Kneipe? Fragt den Wulf!
Wie ist es jetzt in Lower Saxony geworden. Die Ursprungsvorstellung von "Drogen Wulf" konnte vom Parlament gerade noch verhindert werden.
Wäre ja auch ein Wahnsinn gewesen, wenn derjenige, der von der gesetzlichen Regelung "generelles Rauchverbot" betroffen ist, dies im Einzelfall durch eigenen Entscheidung verändern könnte. Ein ganz neues Verständnis von gesetzlicher Regelung wäre das gewesen.
In Spanien, der größten Raucherenklave Europas, hat man es halt nach Quadratmetern geregelt, was in Germanien ganz sicher verfassungswidrig wäre.
Es wären ja auch keine sachgerechten Erwägungen, wenn man Nichtraucherschutz von der Größe des Raumes abhängig machen würde?
Sicher nicht!
Na ja, es ist in Spanien aber so, wie es ist.
Entweder unter 100qm oder über 100qm mit separatem Raucherraum.
Irgedwie irre, aber die leben ja sowieso das ganze Jahr draussen!
Da lobe ich mir Irland und Italien. Da wird nicht mehr geraucht und das schon lange.
Salu2
M.d.A./Wir rauchen nicht, nur Puros, die werden ja nicht inhaliert. Mit dem Rauch sollen sich andere rumschlagen!
Mich hat im Norden (Süden weiss ich nicht - bin mehr im Norden zu Gange )sehr amüsiert, daß oft Riesenschilder - Rauchen verboten -draussen hingen und drinnen auf jedem Tisch ein Riesenaschenbecher stand. Es findet ja sowieso fast alles im Freien statt, die Fenster und Türen sind offen. Lasst die Raucher halt rauchen - mich hat jedenfalls noch nie ein Raucher gerammt - weder zu Fuß noch mit dem Auto , dafür aber Alkoholiker sowohl als auch .
Es heisst "Nichtraucherschutz". Weshalb man in Ossiland das Gesetz für Raucher nun wieder lockern will, ist m. E. völlig unlogisch und so ganz nebenbei auch rücksichtslos. Oder?
lagaviota, das Landesverfassungsgericht hat gesagt, dass die Regelung einstweilen nicht gilt, weil bis zur Entscheidung in der Hauptsache der Antragsteller schon pleite sein könnte.
Eine einstweilige Anordnung halte ich daher für richtig. Diesen vorbeugenden Rechtsschutz muss man gewähren. In Sachsen allerdings nur für Einraumkneipen, in dennen NUR der Wirt selbst arbeitet.
Freiwillig entschärft haben das aber die Bayern (Rauchen auf dem Oktoberfest).
Angeblich aus Sicherheitsgründen, Polizei und Feuerwehr in München sahen eine Gefahr.
Nun ja, es gibt ja viele Demokraten, die Bayern auch aus anderen Gründen für latent gefährlich halten. Vor allem die bayerische Polizei!
Salu2
M.d.A./Warum atmend die anderen auch meinen Rauch ein? Das muss nicht sein, es gibt doch ganz unauffällige Gasmasken.
eBay/ab 1,00 EUR
Warum atmend die anderen auch meinen Rauch ein? Das muss nicht sein, es gibt doch ganz unauffällige Gasmasken.
Aye, aye, Sir
2. Wenn ich Kneipier wäre, würde ich jetzt in Sachsen eine Nichtraucherkneipe eröffnen. Warum? Ganz einfach, etwa 2/3 der Bevölkerung über 15 Jahre sind Nichtraucher in Deutschland. Meine Klientel wäre somit doppelt so groß wie die von Raucherkneipen. Das wäre der Hit!
Wozu also das Geschrei? Sicher haben die bisherigen Räucherbuden mit Umstellproblemen zu kämpfen, denn in ihnen kehrt ein Kundenstamm aus dem 1/3 Raucheranteil ein. Insofern habe ich Verständnis dafür, dass sie versuchen, ihre Form der Gastronomie – zumindest vorübergehend – zu retten, aber ich kann es dennoch nicht akzeptieren.
Deren Problem ist, dass die bisherige Klientel der Raucher vertrieben würde und nicht, dass es keine Klientel mehr gäbe. Wenn in allen Kneipen einheitlich nicht mehr geraucht würde, bräuchten sich die Kneipengänger nur noch anhand von Ambiente, Service und Preisen entscheiden, vor der Türe rauchen, müssten sie überall. Aber irgendwohin würden alle potentiellen Kneipenbesucher gehen, das dürfte sicher sein. Das Geschäftsvolumen für Kneipen insgesamt dürfte in etwa gleich bleiben. Sicherlich sind die Mehrraum-Kneipen mit der Möglichkeit, separate Raucherräume einzurichten, ein Störfaktor in dieser Überlegung. Und das ist das eigentliche Problem: Generelles Rauchverbot in ALLEN öffentlich zugänglichen Räumen würde das heilen.
Welche Kneipiers kämpfen denn für die Raucherlaubnis? Es sind doch fast ausschließlich die, die persönlich Tabakkonsumenten sind. Darauf wollen diese nicht gerne verzichten und bilden daher eine Art Lobby auf Eckkneipenbasis. Der Gedanke an Veränderung an sich ist schon eine Zumutung, da muss man sich ja etwas Neues einfallen lassen, damit die Kunden den (ehemaligen) Räucherofen wieder attraktiv finden! Auch müsste erst einmal der Teer von den Wänden, das stinkt ja fürchterlich, wenn keiner mehr raucht und den alten Mief damit überdeckt. Sicherlich sind die Kneipen ja auch immer bestens belüftet und haben große Räume!
Auf Leute, stürzt euch in die (Raucher-)Lust des ach so kurzen Lebens. Es macht doch nichts, wenn Raucher 10 Jahre Lebenserwartung einbüßen, aber in diesem verkürzten Leben dem Finanzminister TÄGLICH zu 39 Millionen Euro Steuereinnahmen aus dem Zigarettenverkauf (allein in D) verhelfen. Es ist auch nur für die Minderheit in der Bevölkerung (1/3) wirklich schlimm, wenn durch 20 Zigaretten pro Tag ungefähr eine Kaffeetasse voll Teer jährlich in die Raucherlunge gelangt oder ein fleißiger Raucher 6 kg Rauchstaub, umgerechnet 10 Briketts, in 20 Jahren aufnimmt. Wer weiß denn schon, dass Nikotin eines der stärksten Gifte ist: 50 mg auf einmal eingenommen, töten einen Menschen – das ist die Nikotinmenge, die in ungefähr 25 Zigaretten enthalten ist. Wohl der Familie, in der Kleinkinder schon früh an die Gewohnheiten ihrer Eltern herangeführt werden, so sie Raucher sind: Eine einzige verschluckte Zigarette kann den Tod eines Kleinkind verursachen.
Liebe Raucher, habt Ihr euch schon einmal bewusst gemacht, dass eine Zigarette rund 2 Liter konzentriertes Rauchgas erzeugt, mit denen ihr die nicht rauchenden Mitgäste in einer Kneipe überschüttet. Darin sind rund 4800 verschiedene Substanzen enthalten von denen mindestens 250 giftig oder krebserregend sind. Was würdet ihr sagen, wenn ein Nachbar in der Kneipe alle paar Minuten zwei Liter Konfetti oder Sand oder Kohlenstaub oder Säure … über Euch ausschüttet oder auch Euch einen Sack mit Dieselabgas ins Gesicht pustet? Das ist Körperverletzung! Richtig!
ich habe den Eindruck, Du hast das Posting nicht ganz verstanden.
Das Rauchen sollte generell überall verboten werden. Keine Ausnahmen wie Raucherräume, dann kann auch niemand mehr damit gehört werden, dass die Gäste in andere Gaststätten gehen, wo man rauchen könne.
Mein Spruch des Tages daher:
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
Salu2
M.d.A./Ich rauche ungern, wenn andere nicht mitrauchen! Wie ist das jetzt zu verstehen?
ich habe den Eindruck, Du hast das Posting nicht ganz verstanden.
Das Rauchen sollte generell überall verboten werden. Keine Ausnahmen wie Raucherräume, dann kann auch niemand mehr damit gehört werden, dass die Gäste in andere Gaststätten gehen, wo man rauchen könne.
Mein Spruch des Tages daher:
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.
In der Ruhe liegt die Kraft. Sorry, Vilaflor, ich glaube Du hast meinen Beitrag nicht sorgfältig gelesen, sonst könnte der Einwand nicht kommen. Das mit den Raucherräumen wird explizit als der "Störfaktor" bezeichnet und "... generelles Rauchverbot in ALLEN ... würde das heilen".
Muss ich noch deutlicher werden? Sind mein Standpunkt und Sarkasmus nicht erkennbar?
__________________ Pensador_XL
Geändert von Pensador_XL (30.03.2008 um 15:59 Uhr).