Kann der Bischof vom Tenerife vom Teufel besessen sein?
Jetzt hat der Bischof von Tenerife uns allen mal richtig sein Herz ausgeschüttet.
Man glaubt es zunächst gar nicht, wenn man es liest.
Bischoff Bernardo Alvarez himself:
Zitat:
Bernardo Alvarez, erklärte am 24. Dezember (Heiligabend) im Verlauf eines Interviews mit der lokalen Zeitschrift 'La Opinión de Tenerife':"Die Homosexualität schadet der Gesellschaft und wir werden dafür bezahlen müssen. Die meisten Homosexuellen lebten ihre sexuelle Neigung wie eine Sucht".
Homosexuelle seien krank wie Päderasten und es gäbe gar Kinder, die sexuellen Missbrauch wünschen und suchen würden.
Was soll man dazu sagen?
Muss man gar einen Exorzisten bemühen?
Auch, dass er sich gerade den 24. Dezember ausgesucht hat, an dem ja der "Prophet ohne Vater" zur Welt gekommen sein soll, verwundert doch sehr.
Sollte er an diesem Tag nicht andere Gedanken haben?
Was meint die Forengemeinde dazu? Muss man da vielleicht mal vorbeigehen und den guten Mann besuchen?
Hi Vilaflor,
ich komme mit dann bekommt er für alt und neu.Ich möchte dazu eigendlich nichts sagen über die Kirche usw weil ich dann vermutlich hier verbannt werde oder sogar erschossen.
Ich denke mir mein Teil.
Saludo Patrick
Achja den Pfaffen schicken wir nach Köln....................Dann sollte er immer an der Wand lang.
__________________ Man weiß nicht wie viel Kraft man hat wenn man nicht alles versucht!@Patrick
Radio Megawelle meldete: Die kanarische Vereinigung der Schwulen, Lesben und Transsexuellen hat sich jetzt öffentlich gegen die politisch nicht korrekte Rede des Bischofs Bernardo Álvarez protestiert. Darin äußert sich der Bischof der Diözese Nivariense zur Haltung der katholischen Kirche gegenüber der Homosexualität. Diese schadet dem Menschen allgemein und der Gesellschaft im Speziellen, so die Meinung des Bischofs. Die Vereinigung bedauert diese anhaltende, konservative Einstellung der katholischen Kirche. Des weiteren sehen sie einen großen politischen Fehltritt in dem ungebrochenen Glauben des Bischofs und ferner der Kirche, Homosexualität sei eine Krankheit. Diese Haltung ist mehr als nicht zeitgemässs, sie ist schlichtweg menschenverachtend, so ein Sprecher der Vereinigung. 1993 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität von der Liste der psychischbedingten Krankheiten. Die katholische Kirche akzeptiert diese Tatsache bis heute nicht.
Insofern wären wir etwas spät dran mit einem Besuch - aber verwundert bin ich schon sehr über diese Aussagen. Bei gründlicher Rescherche im Internet zur katholischen Kirche in Spanien tauchen so einige unsaubere Geschichten auf - wir wollen weiter nicht drauf eingehen. Nach solchen Meldungen fühl ich mich ins Mittelalter zurück versetzt. Ich kann zu dieser Meldung nur den Kopf schütteln und bin sprach los. Aber wie sagte unser Herr Ratzinger vor gar nicht langer Zeit: "Die Kirche ist nicht da um sich auf neue Werte einzustellen, die Kirche steht für Beständigkeit in einer Zeit in der ethische Werte verloren gehen"... Jetzt lesst mal zwischen den Zeilen...
Hmm, diese Äußerung ist wirklich ziemlich unüberlegt, da sie ja auch Seiner Excellenz keine größeren Landgewinne bringen wird. Andererseits, wie langweilig wäre es, wieviel Druckerschwärze bliebe unverbraucht, wenn es nur noch politisch korrekte Meinungsäußerungen gäbe? Wir haben doch die Meinungsfreiheit, die sowohl für Bischöfe als auch für deren Kritiker gilt. So ganz im realen Alltags-Leben zu stehen scheint Hochwürden allerdings wirklich nicht, sonst hätte er nicht vor wenigen Jahren, eben 2 Monate im Amt, seine jahrelang mit Millionenaufwand wunderbar restaurierte Bischofsresidenz im Herzen von La Laguna mittels eines vergessenen Heizlüfters in Schutt und vor allem Asche gelegt...
Übrigens bin ich der Meinung, daß es durchaus Aufgabe einer der wichtigen Weltkonfessionen ist, Lebenswerte und ihre eigenen kirchenpolitischen Ausrichtungen nicht kurzfristigen Trends und gesellschaftlichen Tendenzen anzupassen. Auch wir Mitglieder jedwelcher Konfession, die wir diese doch allermeistens nicht knallhart nach jedem Buchstaben ihrer Gebote leben (nicht nur der allseits beliebte so prickelnde Sex vor der Ehe ist pfui, sondern auch die innereheliche Vereinigung, sofern sie nicht unmittelbar die Erzeugung weiterer Mitglieder dieser Glaubensgemeinschaft zum Ziel hat...), müssen uns da nicht zu richterlichen Würden aufschwingen.
Den rationellsten Umgang mit derartigen Forderungen bischöflicherseits hat schon Fredl Fesl formuliert: "ned amoi ignoriern!"
Ich hab´jetzt lange darüber nachgedacht.
Warum macht er das, der Bischoff?
Ich kann es mir nur so erklären.
Er hat von seiner individuellen "Suchtkarriere" gesprochen und das ganz offen.
Dann stellt sich die Sache ja ganz anders dar.
Ist er noch süchtig?
Wie hat er "ihr Kinderlein kommet" verstanden?
Bedarf er der Hilfe oder ist in der Katholischen Kirche schon alls zu spät?
Wie sagte er:
Zitat:
".....wir werden dafür bezahlen müssen. Die meisten Homosexuellen lebten ihre sexuelle Neigung wie eine Sucht".
Jetzt kommt's aber knüppeldick für Seine Exzellenz: irgendeine politische Organisation am spanischen Festland hat den Kardinal von Barcelona aufgefordert, "unseren" Bischof hier zu exkommunizieren!
Vielleicht wäre es etwas realitätsnäher, ihn zum Beichten zu schicken, einen Ablaß kaufen zu lassen und um eine selbstkritische Auseinandersetzung mit seiner kaum mißzuverstehenden Äußerung zu bitten...
Aber es wurden ja auch schon Priester und Bischöfe exkommuniziert, warten wir's mal ab.
Für seine Hass-Attacke, die junge Menschen in den Suizid treiben kann und Übergriffe auf Schwule und Lesben geradezu herausfordert, erhält Bernardo Álvarez die erste Homo-Gurke des Jahres 2008.
Mal sehen ob Spass an dem Preis findet...............
Saludos Patrick
__________________ Man weiß nicht wie viel Kraft man hat wenn man nicht alles versucht!@Patrick
In einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hat der Metropolit Kyrill, Chef des Außenamtes der Russisch-Orthodoxen Kirche, Homosexualität mit Pädophilie verglichen. "Moral ist entweder absolut, oder es gibt sie nicht. Wenn Sie Homosexualität rechtfertigen, warum dann nicht gleich Pädophilie?".
Nach einem Einspruch des Interviewers erklärte der Kirchenmann, dass die insbesondere durch die Akzeptanz von Homosexualität veränderte Moral künftig 12-jährige Mädchen zu Erwachsenen machen könne und damit geschlechtsfähig. "Vor 20 Jahren hätte sich doch auch niemand träumen lassen, dass in Deutschland ein Gesetz verabschiedet wird, das homosexuelle Ehen anerkennt. Inzwischen hat man sich damit abgefunden. Es geht um die Wahrung des Prinzips. Es gibt eine allgemeine moralische Natur."
Kyrill begründete seinen Vergleich mit der Heiligen Schrift: "Die Bibel nennt das Sünde", so Kyrill zur Homosexualität. Der CSD Moskau sei daher lediglich "eine aufdringliche Zurschaustellung von Unzucht".
"Die Bibel nennt das Sünde" Ich nenne die Bibel ..........................!
Saludos Patrick
__________________ Man weiß nicht wie viel Kraft man hat wenn man nicht alles versucht!@Patrick
Leute, Ihr fordert Toleranz und dann seid ihr zumindest mit Euren Äußerungen hier nicht gerade die Erfinder derselben.
Jeder hat ein Recht auf seine eigene Sichtweise, sogar eine Weltkirche. Sie zwingt niemanden, bei ihr Mitglied zu sein. Wer mit ihren Werten und Inhalten nicht klar kommt, kann's ja bleiben lassen. Aber ich geh' nicht mit bei der Tendenz, zu sagen, die katholische (oder welche andere Weltkirche auch immer) ist schlecht, weil...
Die z.T. seit Jahrtausenden bestehenden Institutionen haben Autorität aus sich selbst heraus - und sie haben sie bekommen und stabilisiert, weil sie nicht jedem Trend oder jeder kurzfristigen Änderung politisch korrekter Sichtweisen hinterher rennen.
Gut, die dieser Diskussion hier zugrunde liegende bischöfliche Äußerung war weder besonders wohlabgewogen noch besonders zeitgeistig. Aber sie ist und bleibt eine nur durch mediale Aktivität hochgespülte persönliche Meinungs-Äußerung, m.E. wesentlich weniger problematisch als die generelle Verteufelung einer Geburtenkontrolle durch die katholische Kirche in Afrika.
Heute ist's ja absolut chic, bi, homo oder sonstwie "neuartig" zu sein, keine soap-opera kommt ohne ihre Quoten-Lesbe mehr über die Runden und die deutsche Innenpolitik auch nicht. Mir ist's wurscht und ich reagiere auf dieses Merkmal viel weniger als auf irgendeinen Idioten, der mir, wenn ich mit 130 auf der Überholspur der Südautobahn überhole, noch durch mein Auto fahren will vor lauter Ungeduld.
Aber mal ehrlich bei all den über Bischof pflichtgemäß entsetzten: wer unter den Eltern hier würde denn wirklich freudig erregt "hurra" schreien, wenn Sohn oder Tochter die homoerotische Orientierung offenbaren würde??