Obwohl die chemische Substanz Dihydrogen-Monoxid (DHMO) bereits seit längerem bekannt ist, macht sich zunehmend Verunsicherung breit. Sogar in Eis-Bohrkernen die in der Arktis und Antarktis zur Erforschung der Weltklimaentwicklung gewonnen wurden, sind hohe Anteile von DHMO enthalten, wenn auch überwiegend im festen Aggregatzustand.
Ist Milch wirklich gesund?
Die Berichte über die Kontamination von Nahrungsmitteln durch Dihydrogen-Monoxid häufen sich. Insbesondere sei auch die in letzter Zeit in den Medien präsente Milch davon betroffen.
In der Milchindustrie ist zwar der Anteil DHMO in der Milch durch EU-Vorgaben geregelt. Es gibt jedoch keine Grenzwerte für den DHMO-Anteil in der Nahrung der Milchtiere. Dabei muss bedacht werden, dass durch vermehrte Verabreichung von DHMO bei der Milchtierhaltung auch die Milchleistung positiv beeinflusst wird. Es muss somit angenommen werden, dass damit auch die Menge von Dihydrogen-Monoxid beim Melken Milchtiere zunimmt. Leider sind die Zusammenhänge zwischen DHMO-Verabreichung und DHMO-Anteil in der unbehandelten Frischmilch noch nicht wissenschaftlich untersucht. Einen Einfluss auf die Qualität der Milch könnte auch die äußerliche Anwendung von Dihydrogen-Monoxid bei Milchtieren haben, wobei auch dieser Zusammenhang noch nicht exakt erforscht ist.
Betty, eine preisgekrönte Milchkuh mit hohem Anteil an Dihydrogen-Monoxid in der Milch
Falls jemand Gesundheitsbedenken haben sollte, sei darauf verwiesen, dass es technisch möglich ist, der Milch den DHMO-Anteil zu entziehen. DHMO-freie Mich ist unter verschiedenen Handelsmarken in Apotheken erhältlich.
Ist Dihydrogen-Monoxid gesundheitlich bedenklich?
Es konnte bisher noch keine unmittelbare karzenogene Wirkung von DHMO beim Menschen festgestellt werden. Andererseits ist diese Substanz in vielen Gewebeproben von Tumoren in messbaren und biologisch relevanten Mengen festgestellt worden.

In der Literatur wird mehrfach berichtet, dass der intensive Kontakt von DHMO in der festen Aggregatform mit der Haut zu verbrennungsähnlichen Verletzungen führen kann. Versuche mit Freiwilligen haben das bestätigt. Auch das starke Einatmen von DHMO im flüssigen Zustand ist lebensbedrohlich. Jährlich sterben etliche Menschen in der BRD durch das Einatmen von DHMO, insbesondere Kinder. Beim Erhitzten von DHMO kann zu explosionsartigen Geschehnissen kommen. Betroffene erleiden unter Umständen heftige Brandverletzungen mit schnellem Ablösen der Haut an den direkt von DHMO-Gas betroffenen Stellen.
Was tut die Politik?
Nichts! Wie in vielen Fällen verhält sich die Regierung abwartend. Sie möchte es sich ja auch mit den mächtigen Lobbyisten nicht verderben. Bundesregierung und das Bundesgesundheitsamt bewerten Dihydrogen-Monoxid derzeit als nicht giftig und nicht karzenogen. Auch auf den Kanarischen Inseln sind keine Aktivitäten zur Behebung des DHMO-Problems erkennbar. Die Verantwortlichen verhalten sich in Bezug auf DHMO bisher völlig passiv und nicht wie bei Chlorwasserstoffsäure, Sacharin oder Wachstumshormonen im Fleisch, obwohl DHMO ein wesentlicher Bestandteil von vielen Giftstoffen, Krankheiten oder krankmachenden Stoffen ist.
Forschungen des US-amerikanischen empirischen Wissenschaftlers Nathan Zohner belegen, dass 86 Prozent der Bevölkerung einem Verbot von Dihydrogen-Monoxid zustimmen. Die Ergebnisse sind noch vorläufig, da sie noch einer Gegenprobe bedürfen. Dennoch glaubt Zohner schon jetzt den Schluss ziehen zu können, dass die Menschen wesentlich mehr Aufmerksamkeit darauf verwenden müssten, zu ermitteln, welche Informationen sie über Dihydrogen-Monoxid bekommen. Er fügt hinzu, dass seine Studien nicht erforderlich wären, wenn die Menschen sich besser informieren würden und somit die wahre Natur von DHMO kennen würden. ¡Que aproveche!