Es wird nur das gebaut, was auch verkauft, bewohnt, als Geldanlage genutzt werden kann. Aber eben auch all das.
Was meint Ihr, was mit den Immobilienpreisen hier passieren würde, wenn's rein theoretisch einen generellen Baustopp geben würde? Dann wären bereits Ruinen nicht mehr bezahlbar.
Natürlich sind die über 400 Baukräne allein in der "Südkurve" Teneriffa's nicht sehr schön, aber sie sind ein Zeichen für den nach wie vor, trotz innenpolitischer Störversuche, anhaltenden Geldimport auf die Kanaren, der der einheimischen Bevölkerung vorher nie gekannten Wohlstand erlaubt und hunderttausende von Arbeitsplätzen sichert.
Schneidet den Ast nicht ab, auf dem ihr selber sitzt!
Der Vorbeitrag war wieder ein "echter santana". Und diesmal muß Dir wohl jeder zustimmen: ja, Du hast Recht, auch zu diesem Thema gibt's einen interessanten Bericht im Internet! Was sag' ich "einen" - Hundert, Tausend, 100.000 werden sich wohl mit der Bebauung attraktiver Landschaften oder Teneriffa's oder oder beschäftigen. Uns da einen link oder zumindest eine Präzisierung zu geben, wäre wohl zuviel geistiger Kraftakt gewesen oder zuviel Tipp-Arbeit.
Mensch, lasst doch endlich mal das sinnlose Gelalle, nur um täglich 10 Beiträge gepostet zu haben!
:lol: wie immer ... ......!ein Baustopp find ich gut,dann wird die Insel endlich wieder schoen.
oder die Preise erhoehen, den langsam aber sicher entwickeln sich die Kanaren zu einem zweiten Mallorca.Nein danke
Man muss sich doch nur EL Arenal anschauen
Naja, Malle ist immerhin 75 % größer und hat eine veritable überwiegend landwirtschaftlich genutzte Fläche in seinem Inselkern. So wie ich's in Erinnerung habe, sind aber die Küstenbereiche dort entweder felsig/unzugänglich oder touristisch "voll erschlossen".
Ich vermute allerdings auch, daß die SW-Küste Teneriffa's von Los Cristianos bis Los Gigantes in 20 Jahren keinerlei Bebauungslücken mehr aufweist. Im Nordern wird's nicht ganz so doll kommen, dafür wird der Bereich von Poris de Abona bis Abades unterhalb der Autobahn auch vollflächig bebaut, inkl. 2 neuer Golfplätze.
Teneriffa ist nun mal die vielseitigste und sowohl für jede Trend-Form des Tourismus bestgeeignete kanarische Insel und die Inselregierung bremst da keine Entwicklung, die innenpolitisch für die bei der nächstanstehenden Wahl dringend benötigten "Es-geht-aufwärts"-Meldungen erlaubt.
:-( Langsam reicht es mit den Baustellen! Die Insel ist schon nicht mehr was sie war, nur noch Baukräne. Wo soll das hin führen, jetzt schon reicht die Strom und Wasserversorgung nicht. Wenn man unbedingt bauen muss, dann genau Überlegen, mehr für die Freizeitgestaltung, da hat der Süden verschlafen.
Stimmt doch gar nicht, pebble. Fahr' mal hoch in die caldera: kein einziger Baukran - nur Touribusse und die auch nur zwischen 9.00 und 15.00 h. Und im Süden kriegen wir gerade jetzt die lang diskutierte Hochspannungsleitung (die Masten sind 3x so massiv wie die bisherigen), die wird locker für 30.000 weitere Klimaanlage und die von den ASHOTELN-Doppelnullen herbeigesehnte Komplett-Beleuchtung der Südautobahn ausreichen.
Jeder frühere und heutige Bauträger muß unbedingt bauen und überlegt das auch ganz genau (z.B. muß jede Wohnung zumindest vom Toilettenfenster aus "Meerblick" haben), sonst kann er ja nix Neues an immer wieder neue Käufer verkaufen. Und je mehr die natürliche Gelände-Oberfläche von Teneriffa-Süd versiegelt ist, desto weniger staubig wird die Zukunft.
Das mit "mehr für die Freizeitgestaltung" versteh' ich aber wirklich nicht: mehr als in TF-Süd an Möglichkeiten für eigene Initiativen oder "animiertes" Freizeitprogramm geht ja wirklich nicht mehr: von kirchlichem Singkreis über bocciabahnen und whalewatching bis hin zum horizontalen Gewerbe haben wir ja wirklich alles, um's nicht langweilig werden zu lassen. Mehr geht wirklich nicht mehr.
Ich bin auch der Meinung das es an Attraktionen" und "Freizeitgestaltung" auf den engen Raum nicht wirklich mehr geben kann. Wenn man das auf Ö oder D hochrechnet an Fläche und Einwohner, müsste alle 5 Kilometer ein Vergnügungspark stehen :-)
Nene, jetzt noch den Siampark und dann hofft man doch das bald Schluß ist, oder meint ihr nicht?
120.000 Wohnhäuser stehen auf den Kanarischen Inseln leer. Das ist das Ergebnis einer Studie des Nationalen Statistik Instituts. Damit liegt der Archipel bei ungenutzem Wohnraum im nationalen Vergleich an erster Stelle. Umweltschützer und Opposition fordern von der kanarischen Regierung, mehr Anreize für die Besitzer von leer stehendem Wohnraum zu schaffen um diese dem freien Markt zugänglich zu machen. Sinnvoller sei die Freigabe, als neue Grundstücke zu bebauen. Die gravierende Beeinträchtigung der kanarischen Umwelt ist der Hauptgrund für die Argumentation. Alleinen in den letzten 10 Jahren ist die Zehl der nicht genutzten Objekte um 50.000 gestiegen. Die meisten davon wurden auf Teneriffa errichtet.
50.000 leerstehende Immobilien und trotzdem wird an allen Ecken und Enden gebaut - trotz Baustopp. Wie seht ihr das? Wird der offensichtlich unnötige Bauboom anhalten oder findet die kanarische Regierung einen Weg, gegen die illegalen Bauprojekte vorzugehen?