Zitat:
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Zitat von gigi s. vor allem bei den faehren ist es sehr sinnvoll, z. b. muessen die leute aus la palma ja gezwungenermassen oft nach santa cruz, z. b. ins krankenhaus, an die uni. |
Wie meinen??
Naja, deutsches Sprache, schwere Sprache.
Ein echtes Problem.
Aber egal.
Es stimmt selbstverständlich daß die Residenten-Discuentos unverzichtbar (man kanns auch "sozial" nennen) sind.
Wenn man die Kanaren (beide Provinzen) als zusammenhängendes Areal betrachtet, ergibt sich daraus eine Fläche, die der des Saarlandes vergleichbar ist.
"Pech" nur, daß die einzelnen Fetzen der autonomen Region Canarias in 7 Einzelteile aufgesplittet und von relativ langen (und tiefen!) Meeresabschnitten voneinander getrennt sind.
Wenn ich mir z.B. ein "Bayern-Ticket" (single) kaufe, dann kostet mich das 19 Euro und ich kann damit in ganz Bayern mit der DB (außer IC und ICE) und fast allen Nahverkehrsmitteln der Verkehrsverbunde (Bus, U-, S-, Straßenbahn) 24 Std. rumkurven, wie's beliebt.
Und Bayern ist SEHR viel größer als das Saarland.
Bzw. die Canarias ;-)
Also, und ums auf den Punkt zu bringen:
Es MUSS für JEDERMANN möglich sein, der in Nürnberg wohnt, einen medizinischen Spezialisten, eine Kulturveranstaltung, Familie, Freunde und Bekannte oder den Ministerpräsidenten persönlich aufzusuchen oder an einer Fortbildungsmaßnahme teilzunehmen oder weiß der Henker was.
Zu erträglichen Preisen!
Was in Bayern (oder im Saarland) gilt, muß auch für die Kanaren gelten.
Deshalb die Subventionen, die übrigens MEHR aus Madrid kommen, als vom Gobierno de Canarias, aber auch das ist legitim.
Spanien leistet sich diese 1500 km vom Festland entfernte Provinz, eine finanziell SEHR einträgliche Provinz bekanntermaßen, also ist es nur rechtens, wenn man den dortigen Bewohnern ihr geografisches Handicap etwas versüßt und sie nicht gleich in den finanziellen Bankrott treibt, nur weil man mal zum Frauenarzt oder zum Anwalt auf der Nachbarinsel muß.
Klar soweit?
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