Für Empörung und Unverständnis hat Joan Saura, spanischer Politiker aus Katalonien, in einer Fernsehshow gesorgt. Saura hat sich für eine Legalisierung von Drogen ausgesprochen. Der Politiker unterstrich die Aussage im TV mit der Aussage, er sei nicht dafür das die Menschen Drogen konsumieren. Eine drogenfreie Bevölkerung sei nur mit einer generellen Legalisierung zu erreichen, nicht aber mit wenn Zigaretten und Alkohol legal bleiben und der Konsum von anderen Substanzen unter Strafe gestellt werden. Das spanische Innenministerium hat auf die TV Aussagen des Politikers reagiert. Eine mögliche Legalisierung der Drogen wäre nur auf internationalem Niveau sinnvoll. Dabei ginge es nicht darum, den Konsum zu fördern, sondern der Regierung mehr Möglichkeiten zu geben, um gegen die Drogenmafia und die damit verbundene Kriminalität vorzugehen. Ein Sprecher der konservativen spanischen Partei PP hat den Rücktritt von Joan Saura gefordert.
Wie steht ihr zur Legalisierung von Drogen im Hippie Paradies Kanarische Inseln?
[addsig]
Meiner Meinung nach ein sehr gewagtes Terrain, da zwischen Drogen und Drogen ein großer Unterschied ist.
Ich selbst bin der Meinung das Zigaretten und Alkohol genauso eine Droge sind. Gegen Alkohol wird zum Teil von Gesundheitsbehörden etwas unternommen (zB in Wien eigene Entzugsklinik usw.), gegen Zigaretten nicht, im Gegenteil die werden verboten mittlerweile an bestimmten Orten sodas man bald nirgendwo mehr rauchen darf.
Leichte Drogen im Allgemeinen wie zB. Gras rauchen udg. finde ich auch das da der Hebel etwas lockerer gesetzt gehört, allerdings HARTE Drogen legalisieren? hmmm, glaube persönlich nicht das das gut wäre.
Andererseits gilt ja immer das alte Sprichwort: alles was verboten ist, ist interressant... vor allem bei der Jugend. Und gerade da liegt das größere Problem: probieren, nochmal probieren und nicht mehr davon wegkommen.
Wenn gerade DA etwas mehr unternommen wird glaube ich ist es sinnvoller als alles zu legalisieren
Tja, als erstes stellt sich wohl die Frage, was sind Drogen, was nicht.
Wenn wir das geklärt hätten, was sind Softdrogen, was sind harte.... und so weiter und so fort.
Ich glaube nicht wirklich, dass sich Drogenkonsum verringert oder erhöht durch Legalisierung, aber wenigstens kommt mehr Geld in die Staatskassen.
Eine gesteuerte Legalisierung auf internationalem Niveau befürworte ich schon. Damit würde der Drogenmafia und der Beschaffungskriminalität der Riegel vorgeschoben. Die Einstellung, dass es mehr Drogensüchtige bei einer Legalisierung geben würde ist meiner Meinung nach falsch. Gerade heir auf den Kanaren kriegst jeder, egal wie alt oder jung, sämtliche Arten von Drogen - und zwar meistens gleich um die Ecke. Gesteuerte Legalisierung, reiner Stoff ohne Nebenwirkung, kein gepansche mehr. In einer emanzipierten und selbstbestimmten Welt wird so zu Eigenverantwortung erzogen.
__________________ Wer nicht vom Weg abkommt bleibt auf der Strecke
Weiche Drogen sind wohl solche, die nicht oder nicht unumkehrbar abhängig machen, also wohl hauptsächlich Haschisch.
Und da bin ich auch für eine Legalisierung, zum Einen, weil damit die Gesetzeslage einem in allen Staaten weitverbreiteten Faktum des Alltagslebens folgt, des weiteren, weil die Beschaffungskriminalität drastisch reduziert wird, die "Attraktivität" und der Reiz der Neugier geringer wird und weil schließlich, eine deutliche und dann auch zu erwartende Besteuerung vorausgesetzt, die user z.T. selbst für die durch ihre ungesunde Lebensweise verursachten Pflege- und Rehabilitationskosten aufkommen würden. Bin zwar kein Mediziner, aber ich vermute, daß die gesundheitlichen und gesellschaftlichen Schäden durch Haschisch nicht höher sind als die des Rauchens oder Alkohols.
Das stimmt SanMiguel, Haschisch soll sogar "gesünder" sein als Nikotin (wenn man mal abgesehen davon von gesünder sprechen kann).
Aber allgemein ist das wieder ein Punkt was die werten Politiker angeht. Fest Steuern einziehen um die Staatskasse zu füllen, aber die Gesundheitsorganisationen die dann die Erkrankungen behandeln dürfen bekommen nichts davon ab. Wenn man das mal am Beispiel in Österreich nimmt (in D wohl ähnlich):
Tabaksteuer 57 Prozent
Mehrwertssteuer 20 Prozent
Trafikantenspanne 14 Prozent
und das war der Stand von 2004, genauere Zahlen von dato sind bestimmt zumindest bei der Steuer noch höher
Wenn Drogen dann legalisiert werden sollen und das ein ähnliches Spiel wie bei Tabak und Alkohol wird.... prost Mahlzeit, reine Geldmache
Äusserst beruhigend, dass jetzt auch ein Moderator hier durch das Thema "Kiffen oder weitersaufen, wenn es irgendwie geht, aber beides" führt.
Haschisch kann richtig gesund sein, ungesund aber für die Psyche, wenn es zu oft genommen wird.
Eine internationale Vereinigung in Bogota steuert aber einen Milliardenmarkt in Sachen Kokain, Heroin und anderen Leckereien.
Von diesen Milliarden werden weltweit jede Menge Lobbyisten bezahlt, deren Aufgabe nur eines ist:
"Verhindern sie mit allen Mitteln, dass der Staat mal selbst zum Dealer wird und uns unser ganzes schönes Geschäft versaut.
Man stelle sich vor, die Drogensüchtigen bekommen alles vom Staat, ganz umsonst, vielleicht auch noch Derivate.
Was werden die tun?
Ganz klar, die müssen nicht mehr klauen. Ist das erstrebenswert?
Was machen die in Bogota? Die drehen durch und verstehen die Welt nicht mehr.
Am Ende müssen die arbeiten gehen. Verkehrte Welt! Nein, nein, so geht das aber nicht!
Deshalb hat man in allen wesentlichen Staaten dieser Welt genügend Leute gefunden, die gegen gute Bezahlung genau dies verhindern und das Geschäft da lassen, wo es hingehört, bei internationalen Drogenkartellen und nicht etwa bei demokratisch legitimierten Exekutiven und Legislativen der Länder.
Das war doch schon immer so, Al Capone hätte das doch auch nicht gewollt.
Das sollten schon Leute machen, die das von klein auf gelernt haben.
So weit so gut!
Jetzt gibt es aber völlig erlaubte Verhaltensweisen, wie San Miguel im Übermass trinken und dann im besoffenen Kopf vielleicht noch versehentlich jemanden mit dem Auto, Marke ist egal, umbrettern.
Ja, das passiert schon mal, wenn der Blick etwas glasig ist.
Es gibt Staaten, da ist die Mehrheit niemals fahrfähig. Meistens haben die auch nur wenige Autos da und verhalten sich so auch noch umweltgerecht.
Na prima, jetzt ist alles klar.
Die einen zahlen an die Verantwortlichen der Staaten, damit das Geschäft mit den harten Drogen in den Expertenhänden in Bogota bleibt und die Staatsbürger zahlen mit ihrer San Miguel Sucht dafür, dass der Staat auch die reguläre Besoldung noch zahlen kann.
Mit anderen Worten:
Der Normalbürger zahlt nicht nur für harte Drogen viel zu viel, sondern auch für erlaubten Drogen, denn die bestehen ja auch zu grossen Teilen aus Steueranteilen.
Ein ausgeklügeltes System, das bestätigen sogar die Taliban.
Die finanzieren ihren ganzen Wahnsinn seit Jahren mit ihren Superplantagen in Afganistan, übrigens unter den Augen der Uno.
Nur wie hier sind voll am A......
Rauchen verboten, 0 Promille auf dem Trecker, Drogenbesitz verboten, was sage ich, das ganze Leben macht keinen Spass mehr.
Aber wenigstens herrscht jetzt Ordnung im Forum.
Ich spüre es förmlich. Alles viel geordneter als vorher.
Wie war das Thema noch mal?
Vilaflor, die Anmerkungen in Deinem letzten Beitrag in Richtung meiner Person sind völlig niveaulos und der promt erfolgte Applaus bestimmter Personen sollte Dich eigentlich beschämen und nicht etwa bestätigen.
Aber scheinbar hat die Diskussion vor einigen Tagen, als deren Ergebnis auch Du angekündigt hast, nicht mehr zu schreiben, Dich ziemlich aus Deiner normalen Souveränität herausgeworfen.
Du hast Dir als Motor Deines Forums ehrlich Meriten verdient, da solltest Du Beiträge wie den vorherigen weder schreiben noch nötig haben...