Kraftstoffpreise auf den Kanarischen Inseln sind erneut gefallen.
Ab heute können sich Fahrer von dieselbetriebenen Autos auf die Zahlung von 59 Cent pro Liter einstellen.
Und laut Experten wird sich der Abwärtstrend in den nächsten Wochen noch fortsetzen. Beim kompletten Befüllen eines 50-Liter-Tanks sparen Dieselfahrer derzeit vier Euro und 50 Cent im direkten Vergleich zu Besitzern von Autos mit Benzinmotor.
Das teilte jetzt die regionale Vereinigung der Tankstellenbesitzer mit. Allerdings wird es vermutlich nicht mehr allzu lange dauern, bis die Treibstoffkosten auf der Inselgruppe wieder anziehen.
Die Preise pro Barrel Rohöl auf dem Weltmarkt bewegen sich momentan wieder in die Höhe und werden sich in absehbarer Zeit auf die Endpreise auswirken.
Tja, schade dass sich die Rohölpreise auf dem Weltmarkt in Deutschland nur aufgrund von Preiserhöhungen bemerkbar machen...
Na ja gut, zugegebenermassen geht´s bei uns auch immer ein bis zwei Cent hoch oder runter. Mehr aber auch nicht. :-(
Ist in Österreich nicht anders, 3 cent hoch, 1-2 cent runter... und so steigt der Preis ununterbrochen. Liegt aber bei uns daran, das wir eine wesentlich höhere Mineralölsteuer haben als auf den Kanaren
Schon klar, Franky, hast ja Recht. Die Tankstellen schreiben es ja selber aus: Pro Liter 70 Cent Steuern (schlagmichtot, kann auch mehr sein). Aber mir, dem Otto-Normalo-Verbraucher und dir sicherlich auch ist das doch schnurz oder? Was ich schon sehr bezeichnend finde, ist das man, zumindest in Deutschland, in der Wochenmitte immer günstiger tankt als am we. Und ein paar Tage vor den Schulferien den Tank voll machen grenzt ja schon an Dummheit, da total überzogen teuer....
Das ist einfach nur Abzocke! :evil:
DAS grosse Spiel -
Man bringe vor allem die Schlüsselindustrie unter Kontrolle...
Man verordne Kürzungen, Sparmassnahmen, Abbau des Sozialsystems...
Man öffne Zollgrenzen für Arbeiter und fremde Produkete und nehme horrende Preise und Zinsen für alles Lebensnotwendige ... ( Gas, Wasser, Strom, Lebensmittel, Medikamente, Öl, vor allem Kraftstoffe, egal welcher Art...)
Man installiere militarisierte Firmen und Regierungen die fortan die Geschäfte unter Kontrolle bringen .... was kommt dann ...???
Chips für alle, ....die >Haustiere< haben sie schon...
Oho, jetzt sind aber wieder die Salonkommunisten unterwegs, manchmal hab' ich ja sogar selbst diese Anwandlungen. Aber immer nur auf den Mineralölkonzernen rumzuhacken ist auch irgendwie ungerecht. Zum Einen erlaubt ja allein deren liebevoll gepflegtes Servicenetz unsereinem den Betrieb unserer liebevoll gepflegten Lieblingsspielzeuge (das bleibt den Anbietern des diesbezüglichen "Lebenssaftes" natürlich nicht verborgen.
Und zum Anderen machen's doch die Blumenhändler vor Valentin oder Allerheiligen auch nicht anders oder die Reiseveranstalter mit den Saisonpreisen: man muß die Kuh melken, wenn sie Milch hat.
Und keiner zwingt uns, irgendeine der vorgenannten Leistungen in Anspruch zu nehmen, wenn sie uns zu teuer ist.
Naja, bei vielen Dingen im Leben hat man Alternativen, bei Reise, bei Blumen usw.
Allerdings beim Sprit hat der Staat die Hand drüber, da ist es mit der Auswahl etwas anderes, zahlen und fahren oder eben die Poposchaukel stehen lassen.... was bei vielen nicht möglich ist.
Zurück zum Thema, mit Vergnügen.
In dem Punkt haben wir ein bißl unterschiedliche Ansichten, Franky. Ich denke, daß man auf's eigene Auto wesentlich weniger angewiesen ist als man gemeinhin so glaubt. Weil man Alternativen gar nicht ernsthaft prüft. Ich war in meinem "früheren Leben", wie's hier im forum so gern bezeichnet wird, auch ein ziemlicher Autonarr. Das wurde zwar mit der Zeit weniger, aber erst seit ca. 8-10 Jahren stelle ich fest, daß ich zu Autos eine ganz andere Einstellung bekommen habe - würde zu weit führen, das hier in jedem Detail darzustellen. Parallel dazu ist mein Umweltbewußtsein und mein tagtäglich bewußterer Umgang mit Energie (und auch mit Erzeugung und Verwertung von Müll) hochgewachsen.
Ich war selbst hier auf Teneriffa bis etwa Mitte vergangenen Jahres so ein Irrer, der's fertig brachte, überwiegend beruflich bedingt bis zu 45.000 km/Jahr im Auto zu sitzen (meine manchmal im forum so anerkannten Inselkenntnisse sind also im wahrsten Sinn des Wortes eigene "Erfahrung"...). Aber seit ca. 9 Monaten hab' ich das überwiegend durch organisatorische Änderungen deutlich reduziert und fahr' jetzt vielleicht noch knapp 3.000 km/Monat. Ich weiß, das ist immer noch viel, aber ein sehr wirksamer Beitrag zur Senkung meiner Kraftstoff-Kosten und auch der durch mich verursachten Umwelt-Belastung. Dazu fahre ich auch noch ökonomisch und ein bedarfsgerecht minimal kleines Auto, einen SEAT Cordoba 75 PS - mit "sowas" hätte ich mich in meinem früheren Leben nicht mal fotografieren lassen. Aber er erfreut mich heute mit einem Verbrauch von nur ca. 7.5 l/100 km, ich komm' mit einer Tankfüllung fast 800 km weit.
Die Möglichkeiten zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind in A sicher wesentlich besser als auf TF, man kann das durchaus mal in Betracht ziehen.