
30.01.2007, 12:00
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Tomás Padrón, Inselpräsident von El Hierro, zeigt sich sehr besorgt über die fehlende Solidarität von den Nachbarinseln bei den Unwetterschäden vom vergangenen Wochenende. Die Berichterstattung zeige laut Padrón nur die Schäden der großen Kanareninsel, das Ausmaß der Zerstörung auf El Hierro sei unverhältnismäßig größer und würde ignoriert. Für Padrón habe das Wochenende die größte Naturkatastrophe seiner Amtszeit gebracht. Bei El Pinar seien in anderthalb Tagen rund 500 Liter Regen gefallen. Der Präsident bittet die Verwaltungen auf den Nachbarinseln um Hilfe beim Wiederaufbau, für den er monatelange Arbeiten veranschlagt. Unter anderem ist die Meerwasser-Entsalzungsanlage von El Hierro außer Betrieb, Autos wurden von den Schlammmassen mitgerissen, viele Häuser sind durch Verschüttung oder Wassereinbruch unbewohnbar.
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