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  #1 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 14:29
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Vinyl befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard Projekt 2013 verordnet Teneriffa Verjüngungskur

Regierungen und Gemeinden investieren 67 Millionen Euro

Santa Cruz de Tenerife/Frankfurt, 21. April 2009. Die Auswirkungen der Krise auf den internationalen Finanzmärkten bekommt auch die Tourismusindustrie zu spüren. Obwohl sich die Kausalzusammenhänge nicht eindeutig bestimmen lassen und noch kein Ende in Sicht ist, lässt sich in der aktuellen Situation ein signifikanter Trend hin zu Innovationen und Investitionen bei verschiedenen Unternehmen erkennen. Die Hauptziele liegen darin, die Wettbewerbssituationen gerade jetzt auszubauen und nachhaltig zu stärken.
Auch Teneriffa ist vom Rückgang der Touristenzahlen betroffen. Mit dem „Projekt 2013“ ziehen die Spanische und Kanarische Regierung, das Cabildo sowie private Institutionen und Gemeinden nun gemeinsam an einem Strang und haben das „Projekt 2013“ ins Leben gerufen: Ein 67 Millionen Euro-In vestitionspaket kommt dem Ausbau und der Verschönerung der Tourismus-Zentren Arona und Adeje, Puerto de la Cruz und Santiago del Teide zugute.

Verjüngungskur schließt ein: Qualität, Renovierung, Innovation
Die Sanierung der touristischen Zonen beinhaltet im Detail die Modernisierung von öffentlichen Parkanlagen und Grünzonen sowie die lokale Infrastruktur, insbesondere Straßen und Teilabschnitte von Insel-Autobahnen. Darüber hinaus fließt ein Teil des „Verjüngungspakets“ in die Sanierung von Fußgängerzonen und die Gestaltung von ausgewählten Stränden. José Manuel Bermúdez, Tourismus-Minister Teneriffas, stellte zusammen mit dem Tourismus-Beauftragten der Gemeinde Adeje, Miguel Ángel Santos, dem General-Direktor für Tourismus-Planung, Sebastián Ledesma, und dem Präsidenten des Hotelier-Verbands Ashotel, José Fernando Cabrera, das „Projekt 2013“ offiziell im Rahmen einer Pressekonferenz vor.
Antje Groch, Direktorin International für Marketing und Promotion, Tenerife Tourism Corporation, zeigt sich sehr erfreut: „Gerade die Bereiche Qualitätssteigerung, Ausbau der Infrastruktur und die Gestaltung von öffentlichen Einrichtungen sind dringend notwendig. Durch diese Finanzspritze wird Teneriffas Position im internationalen Wettbewerb nachhaltig gestärkt.“
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  #2 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 14:51
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Standard Q-Verbesserung und Innovation im Tourismus

...na, da ist ja schon das Q-Verbesserungs- und Innovations-Projekt. Bleibt zu hoffen, dass der verfügbare Betrag auch an den richtigen Stellen eingesetzt wird. Würde mich mal interessieren, wer nach welchen Kriterien die Verteilung vornimmt.

Und wenn man nicht genügend Ideen hat, hätte ich da auch noch einen Projektvorschlag . Die größte Herausforderung dürften aber nicht die Ideen, sondern deren Auswahl und die konsequente Umsetzung sein, vielleicht noch mehr die Auswahl als die Umsetzung.

Effektivität bedeutet, die richtigen Dinge zu tun, Effizienz heißt, die Dinge richtig zu tun.

Erst mal hohe Effektivität wünscht

Tomate
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  #3 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 15:58
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Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
Standard Wenn das mal gut geht

Da sind ja die richtigen Kandidaten beieinander. Vor allem einen zähle ich zu den hochkreativen, da er immer wahnsinnig viele, wahnsinnig hervorragende, wahnsinnige Ideen hervorbringt. Große Worte werden da in den unqualifizierten Mund genommen.
Zitat:
Zitat von Vinyl Beitrag anzeigen
Verjüngungskur schließt ein: Qualität, Renovierung, Innovation
Die Sanierung der touristischen Zonen beinhaltet im Detail die Modernisierung von öffentlichen Parkanlagen und Grünzonen sowie die lokale Infrastruktur, insbesondere Straßen und Teilabschnitte von Insel-Autobahnen. Darüber hinaus fließt ein Teil des „Verjüngungspakets“ in die Sanierung von Fußgängerzonen und die Gestaltung von ausgewählten Stränden. José Manuel Bermúdez, Tourismus-Minister Teneriffas, stellte zusammen mit ..... dem Präsidenten des Hotelier-Verbands Ashotel, José Fernando Cabrera, das „Projekt 2013“ offiziell ... vor.
Antje Groch, ... , zeigt sich sehr erfreut: „Gerade die Bereiche Qualitätssteigerung, Ausbau der Infrastruktur und die Gestaltung von öffentlichen Einrichtungen sind dringend notwendig. ....“
Ich wette, dass eine der Infrastrukturmaßnahmen die Beleuchtung der Südautobahn wird, die besagter Repräsentant der Hoteliers-Lobby schon so lange fordert. Fußwege entlang von Land- oder Ortsverbindungsstraßen werden sicherlich als nicht so notwendig erachtet werden und auf ein Förderprojekt 2063 geschoben.

Im Gegensatz zu diesen Herrschaften, die meiner Meinung nach gar nicht wissen wie Qualität und Innovation buchstabiert wird, geschweige denn, was es bedeutet, scheint ja ElTomate dem Thema näher zu stehen.
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  #4 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 20:38
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Standard Estimados responsables por la decisión y los grupos de presión.

¿Sería posible que usted también tiene una decisión de fondo respecto de la utilización de fondos y no es puramente política?

¿Qué innovación y la mejora de la calidad para promover el turismo significa los profesionales saben mucho mejor que los gestores del proyecto. Esta última probablemente sólo asegúrese de que las cosas van a ser promovidos a ellos políticamente o económicamente ventajoso.

Dante.Alighieri
___________
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  #5 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 22:16
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Standard Prioritätenmanagement in der Q-Verbesserung + Innovation

... wer weiß denn am besten, warum Touristen kommen oder nicht und für was sie bereit sind, wieviel Geld zu zahlen? Vielleicht wäre es mal nicht die schlechteste Idee, die Touris selbst zu befragen bzw. auf qualifizierte Studien zurückzugreifen, die z. B. die Reiseveranstalter mit Sicherheit in ihren Schubladen liegen haben.

Vielleicht sind ja aber auch die Entscheidungen, in was investiert wird, schon längst gefallen, es klingt ja fast so. In erster Linie werden die Maßnahmen zunächst mal direkt der notleidenden Bauindustrie (im weitesten Sinne) zu Gute kommen, was ja nicht völlig falsch ist, denn die Bauindustrie ernährt ja auch etliche Leute hier. Ob deswegen jedoch ein Tourist mehr oder weniger kommt - oder, was man mit den richtigen Q+I-Maßnahmen vielleicht eher beeinflussen könnte - WIEDERkommt, kann ich nicht so recht abschätzen.

Ich mache mal einen Vergleich mit dem Autokauf, einer Branche, von der ich zugegebenermaßen etwas mehr verstehe als vom Tourismus (aber als Hardcorehoteluser bilde ich mir ein, hier und da auch mitreden zu können, vor allem, wenn es darum geht, warum ein Tourist sicher NICHT wiederkommt). Also, bleiben wir mal beim Autokauf: mit Marketing- und Vertriebsmaßnahmen kann ich wahrscheinlich die Zahl der Neueinsteiger in eine Marke sehr gezielt beeinflussen. Ob diejenigen, die die Marke dann kaufen, diese wiederkaufen und damit die begehrte Markenbindung erreicht wird, beeinflusse ich doch ganz entscheidend über die Erfahrungen beim Fahren (die berühmte "Freude am....") und damit über Qualität und Innovation.

Um Qualität zu verbessern, gibt es eine Vielfalt methodischer Ansätze. Wenn die Kohle für Quantensprünge in Innovation und Qualität nicht reicht (und 63 Mio sind ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn sie in die falschen Projekte fließen), dann muss ich eben so was wie nen kontinuierlichen Verbesserungsprozess starten. Bei jedem (Rück)flug nach D mit irgendeiner Charterairline kann man, wenn man die Ohren aufsperrt, hören, was den Leuten gefallen hat oder auch nicht. Das sind wertvollste Infos, die nur vernünftig aufgesammelt und strukturiert werden müssen. Einige Hotelketten tun das ja schon mehr oder minder systematisch. Aber der Urlaubsstandort Teneriffa könnte das ja auch, warum nicht in Zusammenarbeit mit den Charterairlines.

Ich traf im Flieger schon bedauernswerte Leute, die sich zwar nicht über ihr Hotel aufregten, aber z. B. über stets überlaufende und zum Himmel stinkende Mülltonnen auf dem Weg zum Strand. Oder solche, die sich über die Aufdringlichkeit einiger Time-Sharing-Anwerber aufregten (damit hat man ja wohl ein wenig aufgeräumt, oder es rentiert sich nicht mehr).

Es gibt Urlaubserlebnisse, die binden, und solche, die ein für allemal abschrecken.

Wenn eine Autofirma ein Budget von X für die Weiterentwicklung einer Modellreihe zur Verfügung hat, dann gibts im Idealfall ein ausgefeiltes Auswahl- und Bewertungssystem, um zu entscheiden, in welche Themen die Kohle gesteckt wird. Man nennt das Prioritätenmanagement. Gibt´s sowas hier auch?

Und es gibt noch was zum Lernen aus der reifen und sehr weit entwickelten Autoindustrie: wenn an irgendeinem Modell Probleme mit sicherheitstechnischer Relevanz auftauchen, dann kommen die Maßnahmen auf die Überholspur, sprich, es passiert sofort etwas (muß doch demnächst mal wieder nach dem Geländer in San Blas schauen, wollen wir mal wetten?).

@Pensador: komisch, hab auch an die Laternen gedacht, woran liegt das nur?

Leute, macht doch zur Abwechslung mal ne Liste dessen, was NICHT so bleiben kann, wie es ist. Das ist ne andere Perspektive auf das gleiche Ziel. Oder macht mal Vergleiche mit dem Angebot der Konkurrenzdestinationen. Erforscht die Denke der Markentreuen und der Erst-TF-Urlauber. Vor dem Urlaub und nach dem Urlaub. Erst wenn die hiesigen den Reiseveranstaltern sagen können, warum sie welche Maßnahmen auf den Weg bringen, könnte man sagen "wir haben verstanden" (zum Glück gehört TF ja nicht GM....).

Buenas noches

Tomate
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  #6 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 22:37
Benutzerbild von Jurgen
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Jurgen befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Beitrag Copy & Paste...

Da erlaube ich mir doch mal einen meiner Beitraege aus einem anderen Thread/Zusammenhang hier hineinzukopieren und nenne ihn

Hallo Puerto!

1. Wieso ist es eigentlich so ein Jahrhundertprojekt, die Columbus Cafes abzureissen und die Gegend dort ansprechender zu gestalten? Davon hoere ich "on and off" seit 2000. Na gut, seit dem ist wenigstens eines der Cafes leergeraeumt - tolle Leistung!
Falls ein Unternehmen benoetigt wird, das die Bauten innerhalb einer Woche plattmacht, ich wuesste da wen...

2. Den Schutt koennte man mal auf den Parkplatz hinterm Schwimmbad karren, das Gebiet anheben, Erde drauf, parkmaessig beflanzen, ein paar Baenke hinstellen - waere doch toll!?!

3. Und wo Ihr gerade in der Gegend seid, nachdem dann eine anstaendige Treppe am Hafen auf die Mauer gebaut wurde, koennte man ja auch mal nachdenken, ob man nicht das unterbrochene Stueck zur Playa Jardin repariert, so dass man auf der Mauer durchgehend zum Strand spazieren kann. Mit Rast in meinem Park natuerlich! Auch darauf warte ich schon seit 2000 und wuerde das gern noch erleben, solange ich das Stueck noch zu Fuss schaffen kann. Keine Panik: da habt Ihr noch bestimmt 20 Jahre Zeit.

4. Was ist eigentlich aus der gross angekuendigten Idee geworden, einen englischen Doppeldeckerbus als Stadtrundfahrt-Fahrzeug anzubieten? Ob das nun so das Gelbe vom Ei ist, sei ja mal dahingestellt, aber eine schicke Touristenlinie, die die Top Attraktions ringfoermig verbindet, das ware doch mal was! Vielleicht sogar La Orotava und/oder La Laguna einbinden. Tolle, alte englische Doppeldecker gibt's hier gerade im Angebot.

5. Wieso gibt es eigentlich keine Schiffsausfluege von Puerto? Schiffe in der Groessenordnung eines Ausflugdampfers habe ich schon im Hafen von Puerto gesehen, kann ja wohl kein Problem sein. Richtung Icod - Garachico - Straende en route mitnehmen???

6. Bus und Schiffstickets berechtigen zu einem Rabatt fuer die Seilbahn in Garachico? (Nur mal so nebenbei: Vor 5 Jahren habe ich mal zu jemandem in Icod im Scherz gesagt - wir bauen eine Seilbahn in Garachico)

Das sind nur einige wenige Gedanken, liesse sich endlos fortsetzen....anyone else???

Ach ja, einen hab' ich noch:

Ein Maeuschen hat mir gefluestert, dass der Busbahnhof eine Grossbaustelle sei??? Das kann dann ja nur nach dem 6. April passiert sein, denn da bin ich nach England zurueck. Oder habe ich das etwa getraeumt???
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  #7 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 23:05
Benutzerbild von Pensador_XL
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Beiträge: 4.254
Pensador_XL wird schon bald berühmt werden
Standard Donnerwetter

Hier sammelt sich langsam geballte Kompetenz. Es fehlt nur noch der Super-Inselkenner und Kontaktehabende sanmiguel. Seine Meinung sollte noch ins Gemenge.

Ich fasse zusammen:
  1. Kundenzufriedenheitsanalyse mit nachfolgender Auswertung der relevanten Themen (Häufigkeitsverteilung)
  2. Präferenzen für die Themen erarbeiten und managen (Prioritätenmanagement)
  3. Projekte Planen, quantifizieren und ausschreiben
  4. Projekte beauftragen, deren Ausführung überwachen und abnehmen
  5. Kundenzufriedenheitsanalyse wiederholen und vergleichen
  6. .... weiter bei Punkt 2.

Das Ganze hat einen Namen: Kontinuierliche Verbesserung.
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  #8 (permalink)  
Alt 21.04.2009, 23:14
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mach2 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
Standard hab auch einen vorschlag

es kostet fast kein geld wenn die vielen arbeitslosen und die die sozialarbeit leisten müssen die landschaft von dem ganzen müll und schrott befreien.

ich kann jede menge stellen zeigen wo autoschrott und müll wild weggekippt wird.

das wäre besonders für die turisten wichtig weil die sowas bemerken und sich ärgern die kanarios leider nicht
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  #9 (permalink)  
Alt 22.04.2009, 00:06
Benutzerbild von ElTomate
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ElTomate befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Standard ..noch etwas komplizierter

..naja, KVP ist damit nicht ganz deckungsgleich, sondern beschreibt auch (einfache und zuverlässige) Mechanismen, kontinuierlich Schwachstellen zu entdecken und zu beseitigen. So ein Mechanismus wäre sicher auch für das Thema TF-Tourismus von Interesse. Umfangreichere Verbesserungen im Sinne von "Quantensprüngen" in Sachen Qualität erreicht man mit KVP eher nicht, da gibts andere Methoden.

Das Prio-Management ist eine Methode, mit Hilfe zu definierender Kriterien Ideen/Vorschläge/evtl. Fehler etc. in eine Abarbeitungsfolge zu bringen. Ein wichtiger methodischer Aspekt besteht hier übrigens darin, die späteren Entscheider bei der Gestaltung des Bewertungsverfahrens mit einzubeziehen. Erst die Bewertungsmethode, dann erst die Vorschläge, sonst ist klar, dass die Kriterien den eigenen Präferenzen angepasst werden.

Leider ist das ganze aber noch ein wenig komplizierter: Es gibt ja auch noch die strategische Komponente, die spätestens bei der Gestaltung der Bewertungsmethode zu berücksichtigen ist. Und jetzt wird´s heftig: es gibt ja gerade auf TF mit Sicherheit mehr als ein touristisches Segment, was bedient wird. Jetzt ist es aber leider so, dass unterschiedliche Segmente unterschiedliche Erfolgsfaktoren haben und damit die Themen Qualität und Innovation an unterschiedlichen Maßstäben zu messen sind. Beispiel: Für den Durchschnittssurfurlauber in El Medano hat der Komfort der Unterkunft und die Gestaltung der Fussgängerzone in PdlA mit Sicherheit einen anderen (nämlich niedrigeren) Stellenwert, als für den "80% Strand und 20 % Cañadas"-Urlauber mit Familie/Kindern, der während der Sommerferien all-in-Urlaub am Playa de Bobos macht.

Also, vor der Bewertung muss die strategische Basis da sein, hier gibt es wiederum jede Menge methodisches Werkzeug, das man nutzen kann, aber sicherlich gibt es schon sowas wie ne Tourismusstrategie für die nächsten X-Jahre. Viel Arbeit, viel Geld.

Mit Hilfe einer fundierten strategischen Basis gehts dann ans Ideensammeln für die Verbesserungs- und Innovationsprojekte (das ist übrigens auch noch mal ein Unterschied, würde hier zu weit führen..). Macht Euch doch mal den Spass, und bewertet Jürgens - sicherlich gute - Ideenbeispiele. Wie würdet Ihr diese in eine Prio-Rangfolge bringen, nach welchen Kriterien? Das ist ne gute Übung, die die Komplexität der Thematik erkennen lässt. Ein Kriterium neben vielen ist natürlich auch der monetäre Aufwand für ein Maßnahmenpackage, also ist hier zumindest eine Grobschätzung frühzeitig erforderlich und nicht erst nach der Auswahl.

So, bevor mich meine (Ex?-)Kollegen aus der Consulting-Gilde nun für bekloppt erklären (denn wenn man das von mir hier Geschriebene in ein paar peppige Folien packt, dann sind das schon mal 5-stellige Euro-Beträge), hör ich auf und geh jetzt zur Nachtruhe...

Tomate (ex-Mgmt.-Consultant und jetziger Möchtegern- Kanaren-Entrepreneur)

Geändert von ElTomate (22.04.2009 um 00:14 Uhr).
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  #10 (permalink)  
Alt 22.04.2009, 09:12
Benutzerbild von Dropout
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Registriert seit: 07.06.2006
Ort: Los Menores
Beiträge: 138
Dropout befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Von allen Investitionen, die zum Teil zu begrüßen sind, sehe ich noch nichts von der Einsicht, kräftig die Landwirtschaft anzukurbeln. Aber wahrscheinlich sollen die Großimporteure geschont werden. Deswegen kauft Euer Obst und Gemüse auf den Bauernmärkten.
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2013, projekt, teneriffa, verjüngungskur, verordnet


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