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| ich poste mal diese Unversc haemtheit unter Politik & Wirtschaft- weil er sicherlich ne Menge Kohle macht mit dieser Ungeheuerlich keit. Obwohl es dort unter Magazin steht- haben wir nicht. Die Zeit- Coverfoto wie findet ihr denn das, bin ich bloed, dass mich das empoert. Da pennt er eine Weile mit Obdachlosen, geht zurueck in sein gemuetliches Haus, nimmt ne heisse Dsche , holt sich was dolles ausm Kuehlschrank und setzt sich an den gut upgedateten Cmputer und schreibt seine story ueber die Zeit mit den Obdachlosen. Ist doch der Hohn- die Jungs koennen nicht ins Warme und haben keine Chance im Leben. Villaflor schlug mal eine Story im Fuechtlingsboot vor- ja da ist doch ein gemeinsames Risiko, wie bei den meisten Journalisten, die sich engagieren. aber hier?? Kann mich jemand beruhigen? |
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| sorry, hatte ich vergessen. Klar geht die Zeit nicht auf Effekt-hascherei aus- aber er ! ZEITMagazin | ZEIT ONLINE |
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| Wie ich Günther Wallraff einschätze, geht es ihm nicht (nur) darum Kohle zu machen. Natürlich schreibt er über seine Rechercheergebnisse und verkauft sein Manuskript. Doch begibt er sich teilweise auch recht uneigennützig in Gefahr, um der Wahrheit nahe zu kommen. Ich denke, dass er einen besonderen Stil von Enthüllungsjournalismus entwickelt hat um Missstände aufzudecken, die einfache Menschen betreffen (Pizzabäcker, Fabrikarbeiter, jetzt Obdachloser). So ähnlich schreibt auch hr-online und zitiert ihn: "Es kann jeden treffen". Auch nachzulesen in der Zeit-Online, für die er recherchiert hat. Natürlich geht er anschließend nach Hause und duscht sich ausgiebig. Das würde ich auch tun. Schließlich hatte er einen Arbeitseinsatz in nicht so angenehmem Umfeld. Was spricht dagegen, dass er das tut. Deswegen ist er noch keine Heuschrecke. |
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| Also - gleich heute morgen die Zeit gekauft und den Artikel einem Leche con Leche gelesen. Kurz erwaehnt, dass ich Anfang der Neunziger mal ehrenamtlicher Bewaehrungshelfer war und dabei auch zu der Obdachlosenszene Kontakt hatte. Ich kann an dem Artikel nichts Schlimmes finden. Natuerlich ist das ein wenig an der Oberflaeche gekratzt, besser wie nichts allemal, was kann/will so ein Artikel auch leisten, ausser ein Stimmungsbild zu geben. Ansonsten gibt Wallraff schon recht realistisch wieder, was sich in der Szene nach meinen Erinnerungen abspielt - oberflaechlich halt. Und es ist ihm auch irgendwo anzurechnen, dass er zumindest ein ganz klein wenig helfend eingriff. Da ist es mir dann egal, ob er seinem Job nachgeht und dafuer bezahlt wird. Wie ich schon in meinem vorherigen Posting sagte: "Reality" Journalismus ist immer problematisch und zweischneidig, aber in diesem Fall finde ich das zumindest akzeptable. |
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| ich gehe hier bei der beurteilung von zwei dingen aus: 1. ist das thema gesellschaftsrelevant? 2. entspricht es der wahrheit? beides kann ich für mich hier bejahen - und das ist schon mehr, als bei vielen anderen journalistischen werken ! und für manche dinge ist es besser, drin zu sein als drauf zu schauen. nicht umsonst sind auch wallraffs frühere reportagen immer ein griff ins wespennest gewesen mit den entsprechenden reaktionen seitens der kritisierten (BILD, THYSSEN, Kirche etc) .... ich finde ihn gut ! Geändert von susanfasnia (11.03.2009 um 15:18 Uhr). |
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| Gestern Abend bei "Maischberger" war u. a. auch Günther Wallraff zu Gast. In diesem Zusammenhang wurden - obwohl das Diskussionsthema einen anderen Schwerpunkt hatte - auch einige kurze Einblicke in die Recherchetätigkeit von Günther Wallraff zum Thema "Obdachlose" gegeben. Ich kann für mich sagen, dass mein Respekt vor ihm und seiner Arbeit gestiegen ist. Er nimmt viel auf sich, um die Brennpunkte in unserer Gesellschaft journalistisch solide zu recherchieren und in gekonnter Form in die Öffentlichkeit zu tragen. Die Stadt Frankfurt, verantwortlich für die gezeigten Obdachlosen hat auch sofort reagiert: Zitat:
Zitat:
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| [quote=susanfasnia;21350]ich gehe hier bei der beurteilung von zwei dingen aus: 1. ist das thema gesellschaftsrelevant? 2. entspricht es der wahrheit? ich finde Walraff persoenlich einen guten Schreiber, er unterhaelt- das ist wichtig. Und er verkauft seine Anliegen gekonnt- siehe Pensador. Ich finde blos dieses Thema so auf zu ziehen, als haette er quasi die gleichen entsetzlichen Lebensbedingungen wie diese armen Schlucker- weit unten. Er kann doch nur ahnen wie das ist- wie endgueltig, wie abschaumartig, wie aussichtslos..! hat nur 2 Monate ab und an gefroren.. und dann auch noch die Sylvesternacht mit den Jungs verbracht... wie entsetzlich- was hat er alles entbehrt.. dann wieder ab in die warme Kiste gesellschaftsrelevant< ?? man kennt die Zustaende entspricht es der Wahrheit<?? jede Berichterstattung ist subjektiv lass mich gerne belehren- habe diese Sendung nicht gesehen- aber fruehere. |
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| @Kaleika - Es geht ihm darum die Menschlichen Missstände aufzudecken und das schafft er mit seinen Werken. Er muss ja nun nicht Jahre auf der Straße leben um dann darüber schreiben zu können/ dürfen. Ich finde seine Arbeit großartig und mutig zugleich... |
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| guenther, obdachloser, wallraff |
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