In einer Pressenotiz habe ich heute auch das Foto des Jugendzentrums von Taimaimo (Ayto
Santiago del Teide) erhalten. Hübsch, oder etwa nicht?
Ständig wird von den "Oberen" in
Cabildo und Ayuntamientos gefordert, den kanarischen Ziel zu wahren, landschaftsangepasst zu bauen. Und selbst?
Meiner Meinung nach sind heute die Ayuntamientos selbst die Verantwortlichen der allerschlimmsten Bausünden. Jeder Neubau ist Beton pur in Dimensionen, die fatal an die Bauweise der DDR erinnern (dort wurde, wie mancher Ex-DDR-Bürger sicher noch erinnert, die jährliche Bauleistung in Megatonnen des verbrauchten Betons gemessen und so eben mit aberwitzigem Betoneinsatz gearbeitet). Und hier ist's wohl auch so.
Gerade bei den Jugendzentren haben die Gemeinden m.E. die Verpflichtung, Traditionen respektierend zu bauen und so eine soziale Wärme in die Treffpunkte der Jugend hineinzutragen.
Tamaimo ist bei Leibe nicht das einzige Negativ-Beispiel, schaut Euch nur die offziellen Bauten z.B. in
Adeje an. Der riesige Betonklops des
Centro Cultural z.B. ist ein Schlag ins Gesicht jedes Verantwortlichen, vor allem wenn er im gleichen Zug Respekt vor den Traditionen fordert.