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| hm - also eigentlich wollt mich ja nicht einmischen... von wegen geschlaucht, franky, weiss man ja nicht, in welchem zustand die losgefahren sind. und von wegen gratis versorgt, baluma, finde ich, sollte man sich mal wirklich die situation in den laendern, aus denen sie kommen vor augen fuehren, dann ist das nicht mehr wirklich eine luege, denn hier bekommen sie umsonst wasser und essen und sogar medizinische versorgung auf europaeischem niveau. |
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| Du hast schon Recht Gigi, aber dieses Thema ist auch nicht mal so eben kurz abzuhandeln. Die Information auf der besagten Website, dass die Ankommenden hier gratis versorgt werden, ist ja richtig (und gut) und wenn ich mich recht erinnere, wurde sogar erwähnt "besser als zu Hause im Senegal". Meiner Meinung nach ist es aber falsch, diesen Menschen das Paradies auf Erden zu versprechen und das auch noch mit Tipps für eine lebensgefährliche Reise, die als ein Kinderspiel dargestellt wird. |
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| nein, baluma, das ist das thema nicht, da stimme ich dir voellig zu!!! deswegen habe ich auch keine wirkliche meinung dazu, bin hin- und hergerissen! ist es denn nicht das paradies auf erden erstmal fuer diese menschen? ich weiss nicht, ab welcher entfernung von den kanaren irgendwelche schiffe auf dem radar erscheinen, franky (oder wer hatte das gesagt), aber jedenfalls nicht von dem moment an, an dem sie im relativ sueden von afrika ablegen. es war ja auch nur so gehoert, das mit den grossen schiffen, wollte wissen, ob vielleicht jemand mehr drueber weiss |
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| Mit der Meinungsbildung zu diesem Thema ist es gerade jetzt, in der Zeit vor der Wahl, wirklich schwierig. Das Thema wird vor allen Dingen von den Oppositionsparteien in den Medien dazu benutzt, um gegen Zapatero zu wettern. Dieser hat vor einigen Jahren den illegal in Spanien lebenden Menschen die Möglichkeit verschaftt, sich endlich legal aufzuhalten. Dass diese Maßnahme mit den derzeit zu Hauf ankommenden "cayucos" überhaupt nichts zu tun hat, wird natürlich im Vorwahlkampf gerne unter den Tisch fallen gelassen. Es gibt hier viele unterschiedliche Stimmen unter den Einheimischen, natürlich auch viele, die sich mit oberflächlichem Wahlfanggeplänkel einfangen lassen. Andererseits hatte vorgestern ein Bürgermeister (ich glaube der von Granadilla) darauf hingewiesen, dass die canarios selbst immer wieder auch aus Not per Boot (und nicht immer legal) ausgewandert sind - und zwar nach Südamerika. Kürzlich kursierte ein Artikel aus El País durch das Netz, in welchem ein Zeitungsartikel aus Venezuela vor vielen, vielen Jahren zitiert wurde und man in diesem die Ankunft von etwas über 100 illegalen Kanaren beschrieb. Andererseits wird auch gesagt, dass diejenigen Immigranten, die durchkommen und dann arbeiten, auch einen Beitrag zur Verbesserung der Situation in ihrem Land schaffen, da sie nämlich regelmäßig Geld an ihre Verwandten in drem Heimatland schicken. Eben eine andere Art von Entwicklungshgsilfe. Das eigentliche Problem liegt in den Heimatländern dieser Menschen! |
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| hmmmm - also dass so richtig viele kanarios in booten illegal nach venezuela gekommen sind, das scheint mir nicht wirklich wahrscheinlich. ansonsten stimme ich deinem artikel 100 % zu! insbesondere das mit der anderen art von entwicklungshilfe. desweiteren hab ich ja eh kein wahlrecht hier und deswegen auch keine notwendigkeit, mir eine meinung zu bilden und lass es also in diesem fall. :-) editiert von: gigi, 11.09.2006, 00:12 Uhr [addsig] |
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| naja, in Bezug auf das Thema der Immigranten wird es wohl eher eine polemische Schlammschlacht als eine spannende Wahlkampagne. So kann man das Wahlvolk dumm halten und von anderen wichtigen Themen ablenken. |
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| Heute war in der Zeitung "El Día" ein Artikel zu der von Franky angesprochenen Website zu lesen mit der Überschrift: "Una web "vendía" el viaje a Europa en cayuco vía Canarias". Allerdings steht da auch drin, dass der Link "venir a Europa" von der Website verschwunden sein soll. Ich habe gerade noch einmal nachgesehen und die Seite noch immer finden können. Da hat der Verfasser aber schlecht recherchiert! |
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| flüchtlingswelle, kanaren |
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