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Teneriffa Forum

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  #221 (permalink)  
Alt 09.03.2007, 22:36
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Dropout befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Also hier hätte die EU die große Chance vieles wieder gut zumachen. Die jetzige Lage ist ja durch den Kolonialismus und falschen Endkolonialismus entstanden. Ich würde die falsch ausgenutzten Entwicklungsgelder vielleicht zum Leidwesen der Luxusgüterindustrie bei den Flüchtlingen direkt investieren. Gerade auf den Kanaren könnte man diese Leute zum Wiederaufbau der Landwirtschaft und im Kampf gegen die starken Erosionen einsetzen.
Zwei Jahre Aufenthaltsgenehmigung bei angemessener Bezahlung. Ein Teil des Geldes wird auf ein Sperrkonto gelegt. Schon als Kaution wenn einer Kriminell wird.Wenn dann nach zwei Jahren keine Verwendung besteht wird Derjenige mit einem gutem Sparguthaben zurückgeschickt. Jetzt schickt man einen von der EU enttäuschten potenziellen Terroristen weg.
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  #222 (permalink)  
Alt 27.03.2007, 09:34
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Zitat:
Ausweg aus dem Migrationsproblem?

Auf Teneriffa soll eine große militärische Basis entstehen. Zumindest wenn es nach Verteidigungsminister José Antonio Alonso geht. Bei seinem Besuch gestern auf Teneriffa gab der Minister bekannt, in Verhandlungen mit der Regionalregierung zu stehen. Standort soll Los Rodeos am Nordflughafen von Teneriffa sein. Die zur Zeit belegten Kasernen in Santa Cruz und La Laguna sollen aufgelöst werden, um das 93. Artillerie-Regiment und das Hubschrauber Bataillon zentral in der neuen Basis zu stationieren. Auch ist die Verlegung eines Marine Bataillons nach Teneriffa im Gespräch. Alonso versicherte der Presse gegenüber, den Naturschutz mit in die Überlegungen zur neuen Basis mit einzubeziehen. Sollte es zu einer Verlegung nach Los Rodeos kommen, würde das den Teide National Park nicht beinträchtigen.
Ist das Militär der Weg aus der Flüchtlingskrise? Könnten Marine- und Hubschrauber-Einheiten helfen, den Migrantenstrom einzudämmen? Oder empfindet Ihr die Präsenz der Artillerie doch eher als beunruhigend?
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  #223 (permalink)  
Alt 27.03.2007, 12:23
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sanmiguel befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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Natürlich kann eine Militärbasis den Migrantenstrom eindämmen oder sogar völlig absaufen lassen - im wahrsten Sinn des Wortes. Die Helikopter müssen einfach Bomben abwerfen und so die cajucos mit Mann und Maus versenken!

Ist wirklich eine seltsame Frage. Natürlich bewirkt das Militär hier gar nichts, wenn die cajucos erst mal vor den Küsten hier sind, ist's schon passiert. Man muss die Flüchtlinge aus humanitären Gründen ja an Land lassen und dann sind wir da, wo wir bisher auch schon waren.
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  #224 (permalink)  
Alt 27.03.2007, 13:12
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was macht es für ein unterschied,ob man aus Europa
oder aus dem afrikanischen kontinent kommt ?
wenn ich so die anfragen im forum lese ( möchte auswandern ),
dann sind mir die menschen mit etwas mehr malanin im körper lieber. :-x
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  #225 (permalink)  
Alt 03.04.2007, 07:36
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Zitat:
Weniger Flüchtlinge auf Teneriffa

Auf den Kanarischen Inseln scheint die Flüchtlingswelle zurück zugehen. Nach Auskunft der Kanarischen Regierung sind im Vergleich zum Vorjahr 60% weniger Immigranten aus Afrika registriert worden. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erreichten rund 1500 Einwanderer aus Afrika die Inseln. 2006 waren es im gleichen Zeitraum noch knapp 4000. Rund ein Drittel der Menschen kam jeweils auf Teneriffa und Gran Canaria an. Entgegen dieser Entwicklung stieg die Zahl der Flüchtlinge auf El Hierro und Lanzarote an.
Woran könnte es liegen, dass weniger Migranten auf die Insel kommen? Sind das die ersten Erfolge der Küstenüberwachung durch Frontex? Oder ist es doch eher die Ruhe vor dem Sturm (neusten Klimastudien zufolge muss sich ganz Südeuropa vermehrt auf "Klima-Flüchtlinge" einstellen)?[addsig]
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  #226 (permalink)  
Alt 11.04.2007, 10:24
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Zitat:
Wirklich nur ein Einzelfall?

Marisa Zamora, Ministerin für Soziales auf den Kanarischen Inseln, hat sich gestern offiziell zu den bisher unbestätigten Berichten geäußert, wonach afrikanische Immigranten in einem Cayuco ein Schiff der Guardia Civil mit Molotow-Cocktails beworfen haben. Zamora bestätigte die Aktion, sprach aber von einem Einzelfall. Es sei der erste Übergriff von afrikanischen Immigranten auf ein spanisches Patrouillenboot. Vor einer Woche hatten rund 60 Insassen eines Cayucos Beamte der Guardia Civil vor der Küste Mauretaniens zunächst mit Brandsätzen und verschiedenen Gegenständen angegriffen. Auch der Versuch, die illegalen Einwanderer an Bord eines Schlauchbootes zu nehmen, musste aufgegeben werden, weil diese drohten, es zu zerstechen und zu versenken. Die Küstenwache brach daraufhin den Einsatz ab und ließ die Flüchtlinge nach Gran Canaria weiter fahren. Auf der Kanaren-Insel wurden sie dann Tage später aufgegriffen. Nun droht ihnen die Abschiebung und ein Verfahren in Mauretanien.
Ist dieser Übergriff wirklich die Ausnahme oder doch eher die Spitze des Eisberges? Wozu sind Menschen fähig, die verzweifelt versuchen ein neues Leben zu beginnen?[addsig]
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  #227 (permalink)  
Alt 11.04.2007, 12:00
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ich finde es eher peinlich, dass die überhaupt damit durch gekommen sind. Dementsprechend wird es bestimmt kein Einzelfall bleiben, nachdem es bekannt wurde...[addsig]
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  #228 (permalink)  
Alt 11.05.2007, 00:58
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Ich war gestern abend auf einer Veranstaltung an Bord der Freebird One (übrigens ein sehr gepflegter Katamaran mit ausnehmend freundlicher und aufmerksamer Besatzung), wir fuhren die Küste von Puerto Colón bis Palm Mar und dann wieder hoch bis La Caleta ab.
Beim Passieren der Hafeneinfahrt von Los Cristianos begegneten wir einem cayuco mit vielleicht 20-25 Personen an Bord, etwa 300 m vom Hafen entfernt und zielsicher drauf zusteuernd. Wir waren so nah, daß ich zumindest mit meinem starken Tele die Gesichter einiger Personen an Bord sehen konnte. Aus diesem Eindruck zusammen mit der zügigen direkten Fahrt auf den Hafen zu und den relativ guten Zustand des Bootes war die Erkenntnis unausweichlich: "DIE waren nicht 10 Tage lang auf See".
Und seit diesem Moment glaube ich auch bzw. es gibt überhaupt keine andere Erklärung, daß die "Umsteige-Theorie" stimmt. Daß also die Flüchtlinge von größeren Schiffen in internationale Gewässer bis auf gerade noch machbare Nähe an die Kanaren herangebracht und dann auf die Cayucos umgesetzt werden. Was natürlich wiederum den gesamten FRONTEX-Aktivitäten eine schallende Ohrfeige versetzt - entweder sind die Kerle wirklich unendlich blöd oder es ist eine reine Feigenblatt-Aktion.
Wir werden in diesem Jahr wohl wesentlich mehr Flüchtlinge zu erwarten haben als 2006.[addsig]
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  #229 (permalink)  
Alt 15.05.2007, 11:34
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Zitat:
Flüchtlingsstrom forciert Fremdenfeindlichkeit

Rund 5.000 Afrikaner warten derzeit an der Küste von Marroko, um auf die Kanarischen Inseln zu gelangen. Das geht aus Quellen der Frontex hervor. 168 Immigranten, die bereits den Archipel erreichten, wurden in ihre Heimatländer abgeschoben. Unterdessen warnte der spanische Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba vor einer Ausbreitung des Rassismus. Einige kanarische Politiker hätten sich nach der Ankunft der Flüchtlinge am Wochenende fremdenfeindlich geäußert und sogar Demonstrationen geplant. Ein Bericht von "SOS Rassismus" belegt, dass sechs von zehn Kriminaltaten von Ausländern begangen werden. Das zeigte der gestern veröffentliche Jahresbericht 2007 für die ersten vier Monate. Demnach hat sich die Kriminalität auf den Kanaren in den letzten Jahren deutlich vervielfacht.
Haben wir im kanarischen Parlament bald Zustände wie im sächsischen Landtag oder könnt ihr die Reaktion der Canarios verstehen? Seht ihr auch eine Verbindung zwischen der gestiegenen Kriminalität und dem wachsenden Ausländeranteil? Habt ihr vielleicht selber schon schlechte Erfahrungen gemacht???[addsig]
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  #230 (permalink)  
Alt 15.05.2007, 12:53
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1. Ich glaub' nicht, daß im hiesigen Parlament bald gesächselt wird :-)
2. Die Reaktion der Canarios ist schon zu verstehen, vor allem, da von einigen Parteien Öl ins Feuer gegossen und die Stimmung unnötig aufgeheizt wird. Aber nur mal nichts überbewerten, erstens haben wir jetzt Wahlkampf und da ist jede Parole Recht, die "Öffentlichkeit" bringt und zweitens erschöpft sich die Aktions (bzw. Re-Aktions)-Bereitschaft der Canarios noch mehr als anderswo sonst in Palaver. Was aber natürlich auch wieder gefährlich ist, da diejenigen, die wirklich wählen gehen, auch nicht mehr Zeit und Kraft brauchen, ihr Kreuzchen bei der Partei zu machen, die am publikumswirksamsten brüllt.
3. Wir sind doch alle Ausländer hier! Aber die allermeisten von uns sind halt nicht kriminell. Eine kleine Gruppe unter den Ausländern ist sicherlich für den Großteil der Delikte verantwortlich, aber auch da glaube ich nicht, daß das überwiegend die boat-people sind. Ich denke, daß die Hauptproblemgruppe die berufsmäßigen oder Gewohnheitsdiebe sind, die die Lage kennen und planmäßig vorgehen.[addsig]
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flüchtlingswelle, kanaren


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